Samstag, 6. Oktober 2012

Für Heike, ein Strammer Max

" Brote schmieren ist doch nicht kochen"meinte Frau K als ich ihr von Heikes Blog - Event "Butterbrot" erzählte. So ganz unrecht hat sie ja nicht.

Erschwerend für mich kommt hinzu, dass man zu diesm Thema in den einschlägigen Kochbüchern der Sterne - Köche kaum eine Anleitung findet und ich schaue doch so gerne erstmal was sich andere zu einem Thema denken.
Ich glaube das ist oft so bei Juristen, die schauen gerne erstmal was andere , wie der Bundesgerichtshof oder ein kluger Professor zu einem Thema schreiben bevor die selber denken. Nach mehr als dreissig Jahren Juristerei ist das bei mir wohl ziemlich verinnerlicht.

Also habe ich selber gedacht, erst ist mir das Tartarbrot aus meiner Kindheit eingefallen, wenn mein Vater Freitags in die Stadt zum Metzger fuhr, gab es anschliessend oft ein Brot mit Rindertartar, Zwiebeln und Ei. Diese Butterbrot ist schon eingestellt und gekocht wird dafür auch nicht, also brauche ich eine andere Lösung.


Dann dachte ich an Butterbrot mit Schinken und Spiegelei, das gab es häufiger abend in meiner Kindheit und Jugend, eben ein Strammer Max. Dazu gab es Kopfsalat oder Gurkensalat und da wir viel Sport gemacht haben und ordentlich hungrig warnen, gab es meistens eine doppelte Portion, damit wir satt wurden.

Heute reicht eine einfache Portion und vorher ein Matjesbrot mit Frühlingszwiebeln. 

Wobei das Brot für ein Butterbrot , im wahrsten Sinne des Wortes, von grundlegender Bedeutung ist. 
Also nehme ich ein schmackhaftes Vollkorn Rogen - Mischbrot von den Kaboutern.



Darauf komm Butter, eine schöne Portion und je ein Matjes, darauf dünn geschnittene Frühlingszwiebeln
Das war Freitag dann die Vorspeise.







Als Hauptgericht dann der Stramme Max, dafür erhitze ich Butter in einer Pfanne und brate darin das Spiegelei. Allerdings vorsichtig. Ich mag es nich, wenn das Eiweiß braun und knusprig ist, es reicht wenn es fest wird und am Rand etwas kross ist.
Auf das Brot dann Butter und Schinken, wobei ich da meist einfachen, luftgerockneten Schinken von meinem Metzger nehme. Dann das Spiegelei darauf und mit Salz und grob gemahlenem Pfeffer würzen.
Dazu gab es einen Salatteller und wir hatten ein schönes Abendbrot und gekocht habe ich ja auch.

Kommentare:

  1. Damit, mein lieber Wolfgang, hast du zweimal haargenau meinen Geschmack getrofffen: Ohne von dir zu wissen, gab es gestern ein Matjesbrötchen in Hamburg für mich und heute zum Frühstück strammen Max :)

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  2. Das freut mich Heike und ich versuche auch noch einen zweiten Beitrag für dich

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  3. Guten Abend Wolfgang,

    jetzt wird es aber schwer für mich. Bei uns in Münster nennt man den strammen Max Schinkenschnittchen. Absolut mein Lieblings Brot. Sieht richtig lecker aus.

    LG
    Thomas

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