Montag, 9. Februar 2015

Skrei | Beurre rouge | Blumenkohl



Als Blogger ist man ja nicht immer gleich überzeugt oder angetan von dem was man da  so gerade einstellt. Jedenfalls geht mir das so. Im Gegenteil in der letzten Zeit zweifle ich sehr an dem was ich tue. 
Manchmal gibt es aber auch eine Ausnahme, von dem folgenden Gericht bin ich sehr angetan, es ist sicherlich eines der besseren Rezepte auf meinem Blog.

Skrei | Rotwein | Blumenkohl
Arthurs Tochter sammelt gerade Skrei-Rezepte von Bloggern. Für mich war das Anlass genug eine Idee umzusetzen die ich schon länger mit mir rumtrage, nämlich Skrei gemeinsam mit Rotwein auf den Teller zu bringen.
Es gib ab und an Rezepte in denen Fisch mit Rotwein zubereitet wird. Eines findet sich bei Wolfram Siebeck, das habe ich vor Jahre schon ausprobiert, und das hat uns damals schon gut gefallen. 
Also gab es Freitag Skrei, eine Rotwein-Butter-Sauce, Buerre rouge und dazu etwas Blumenkohl. Das war gut, wir fanden es richtig gut. Die Aromen harmonieren gut und die Sauce erschlägt den Fisch nicht.  Einen leichten Spätburgunder habe ich für die Sauce benutzt, keinen schweren Rotwein, und den haben wir auch dazu getrunken. Für die Sauce hatte ich noch französische , gesalzene Rohmilchbutter, was dem Geschmack natürlich auch gut getan hat.


Zutaten für 2

2 Skrei-Filets ( je 180g )
1 kleiner Blumenkohl
1 Petersilienwurzel  (150g)
120 ml Sahne
4 Walnüsse
1 Stück Porree
125 g Butter
1 Schalotte
1 Tl Tomatenmark
1 Tl Honig
300 ml Rotwein
50 ml Portwein
Pfeffer und Salz
Butter

Zubereitung:
Die Petersilienwurzel schälen und grob würfeln. Den Blumenkohl putzen und grob zerteilen, drei bis 4 der Röschen beiseite legen, den Rest Blumenkohl mit der Petersilienwurzel in etwas Salzwasser weich kochen. Das dauert etwa 10 Minuten.

Die Skreifilets halbieren, abwaschen und leicht salzen. Die Skreifilets in etwas Butter auf der Hautseite etwas 2-3 Minuten anbraten, dann bei 70°C im Backofen 20 Minuten ziehen lassen.

Für die Beurre rouge etwas von der Salzbutter in einen Topf geben und zerlassen. Die Schalotte schälen und in dünne Scheiben schneiden, in der Butter andünsten. Das Tomatenmark und den Honig zugeben und kurz anschwitzen, dann mit dem Portwein und dem Rotwein auffüllen und alles auf etwa 100 ml einkochen. Den Sud durch ein Sieb abschütten und wieder in den Topf geben.

Skrei | Rotwein | Blumenkohl

Von der Butter 25 g beiseite stellen, den Rest Butter würfeln und kalt stellen.

Die Walnüsse entkernen und die Kerne in einen Pürierbecher geben, die verbliebenen Blumenkohl -  Röschen ebenfalls hineingeben. Mit Wasser auffüllen und dann pürieren bis sich eine grobkörnige Konsistenz ergibt, durch ein feines Sieb abschütten und gut abtropfen lassen, mit einem Löffel vorsichtig ausdrücken.
Die Masse in etwas Butter in einer Pfanne goldbraun anrösten, mit Salz abschmecken.

Die gegarten Blumenkohl/ Petersilienwurzel Stücke abschütten und ausdampfen lassen. Etwas Sahne und die 25 g Butter zufügen und sehr gründlich fein pürieren, wenn nötig noch Sahne zugeben. Mit Salz und weißem Pfeffer abschmecken.
Das Stück Porree putzen und in feinen Scheiben schneiden. Die Scheiben in wenig Butter kurz andünsten, so das sie noch ein klein wenig Biss haben, mit etwas Salz würzen.

Anrichten:
Den Rotweinsud erwärmen und die kalt gestellten Butterwürfel nach und nach einrühren. Das darf jetzt nicht mehr kochen, nur noch warm halten. Wenn nötig noch mal salzen. Das Blumenkohlpüree auf zwei Teller ausstreichen, daran je ein Stück Skrei setzen. Mit einem kleinen Löffel einige Streifen der Rotwein-Butter-Sauce auf den Teller ziehen. Jeweils einen El der Walnussblumenkohlmischung auf die Teller setzen. Alles mit den gedünsteten Porreestreifen bestreuen und servieren.

Samstag, 7. Februar 2015

Ein Süßkartoffelsüppchen mit Orange



Es gilt eine Tasse zu füllen für das Kochevent von Frau Bunt kocht. Oder eher ein Tässchen, nämlich eine Espressotasse die freundlicherweise von Villeroy & Boch ins Haus geliefert wird. Zu der Aufgabe gehört es auch, den Knusper  zu verwenden den Frau Bunt stellt. Für mich gab es ein Kokosknusper. Also zwei Vorgaben, mehr nicht.

Ich wollte ja schon immer mal Süßkartoffel verarbeiten und so habe ich ein kleines Süßkartoffelsüppchen bereitet, dazu Orangensahne und einen Knusperchip mit Frau Bunts Kokosknuspermischung. Den Chip habe ich mit etwas Piment d‘ Espelette geschärft. Die Suppe ist ebenso wie die Sahne mit ein wenig Orangensaft aromatisiert. Die Zutaten reichen für etwa 4-6 Portionen als Vorspeise.

Süßkartoffelsuppe

Zutaten für 4:

1 Schalotte
1 Stück Ingwer 
400 g Süßkartoffeln
500 ml Gemüsefond
2 Blutorangen
1 Bio-Orange
300 ml Sahne

1 Blatt Filoteig
3 El Kokosknusper
Piment d‘ Espelette 
Butter
Pfeffer und Salz


Zubereitung:

Den Backofen auf 160 °C vorheizen. Aus dem Filo Teig  8 Kreise ausstechen und auf ein Backblech legen. Ich habe ein Blatt Backpapier darunter gelegt. Einen El Butter erwärmen und die Filo-Kreise damit bestreichen. Die Knuspermischung auf die Taler verteilen, mit wenig Piment d‘ Espelette bestreuen und im Backofen goldbraun anbacken. Das braucht etwa 6-8 Minuten. Die Knuspertaler abkühlen lassen.

Für die Suppe etwas Butter in einem Topf erwärmen. Die Schalotte schälen und in dünne Scheiben schneiden. Den Ingwer schälen und fein würfeln. Beides in der Butter vorsichtig anschwitzen. 

Süßkartoffelsuppe
Die Süßkartoffeln schälen und grob würfeln, in den Topf geben und kurz mit anschwitzen, dann mit dem Gemüsefond aufschütten. 
Von der Bio-Orange die Schale abreiben. Alle Orangen auspressen. Von dem Saft etwa zwei drittel zur Suppe geben und dazu die Hälfte des Orangenabriebes. Die Suppe etwa 15 Minuten leise kochen lassen.
Wenn die Süßkartoffelwürfel schön weich sind die Suppe gründlich mit dem Pürierstab pürieren. Ich habe die Suppe dann auch noch durch ein feines Sieb gestrichen. 150 ml Sahne in die Suppe geben und mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Den restlichen Orangensaft in einen Topf schütten und auf etwa 100 ml einkochen. Die restlichen 150 ml Sahne zugeben und den restlichen Orangenabrieb. Einmal kurz aufkochen.
Die Orangensahne durch ein Sieb in einen ISI füllen und mit zwei Patronen aufschäumen. Gut schütteln und einige Stunden im Kühlschrank kalt stellen.

Anrichten:

Die Suppe auf 4 Tassen verteilen. Auf jede Tasse etwa einen El Orangensahne aufspritzen, je einen Knuspertaler dazu legen und servieren.

Sonntag, 1. Februar 2015

deftig, Hack-Spinat-Tarte mit Walnuss-Rauke-Pesto



Das habe ich auch noch nicht gemacht, Kuchen auf dem Pizzablech. Die Idee ist aus einer Essen &Trinken. Da gibt es ein Rezept für eine Hack-Spinat-Tarte. Die Idee hat mir gefallen und leicht abgewandelt habe ich das Rezept ausprobiert. Dazu ein Pesto aus Rauke, Petersilie und Walnüssen, sowie ein kleiner Salat und wir hatten ein schönes kleines Abendessen am Freitag. 
Für den Teig habe ich nicht nur Weizenmehl 550 sondern auch 1050 genommen, das hat einen kräftigeren Geschmack finden wir, lässt sich aber gut verarbeiten. Beim nächsten mal, und wir werden die sicherlich nochmal essen, werde ich allerdings 500 g Spinat nehmen, es war so etwas wenig.

Hack-Spinat-Tarte mit Walnuss-Raukepesto
Mit dem Pesto ist das dann auch ein Beitrag für das Blogevent #pestostorm von Mia, der Kuechenchaotin.

Zutaten für 2:

Teig:
150 g Weizenmehl 550
100 g Weizenmehl 1050
120 g Butter
1 Ei
Salz

Füllung:
300 g Spinat
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
Olivenöl 
300 g Rinderhack
Piment d‘ Espelette 
2 Eier
100 ml Sahne
80 g Gorgonzola
Pfeffer und Salz

Pesto:
60 g Rauke
30 glatte Petersilie
12 Walnüsse
100 ml Traubenkernöl
30 g Parmesan
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Das Mehl in eine  Schüssel schütten und gut vermischen, die Butter (die sollte Zimmertemperatur haben) würfeln und zum Mehl zufügen, ebenso das Ei und eine Prise Salz. Den Teig gut durchkneten. Wenn der zu trocken ist noch ein-zwei El kaltes Wasser zufügen. Den Teig zu einer Kugel formen und im Kühlschrank eine Stunde ruhen lassen.

Den Spinat abwaschen und in wenig Wasser kurz blanchieren das er zusammenfällt. Wie gesagt, es waren 300 g , das war uns zu wenig, beim nächsten Versuch nehme ich 500 g Blattspinat. Den Spinat gut abtropfen lassen und ausdrücken.
Die Schalotte und die Knoblauchzehe schälen und in dünne Scheiben schneiden. In etwas Olivenöl anschwitzen.
Das Rinderhack in die Pfanne geben und kurz die Mischung braten.

Den Backofen auf 200°C vorheizen bei Ober/Unterhitze.

Jetzt den Teig aus dem Kühlschrank holen und schön rund ausrollen bis er die Größe des runden Pizzableches ( Ø 27cm) hat. Das Pizzablech mit ein wenig Butter einfetten und den Teig darauf legen. Mit einer Gabel den Teich einige male einstechen.

Die Hack-Spinatmischung mit etwas Salz und Piment d‘ Espelette würzen und auf dem Blech gleichmäßig verteilen. Zwei Eier mit der Sahne gut verrühren, mit etwas Salz, Pfeffer und wenig abgeriebenem Muskat würzen und auf die Tarte verteilen. Die Tarte in den Ofen schieben und etwa 30-35 Minuten backen lassen.
Hack-Spinat-Tarte mit Walnuss-Raukepesto

Für das Pesto die Rauke und Petersilie abwaschen und die Petersilienstängel  entfernen. Rauke und Petersilie etwas klein hacken. Die Walnüsse schälen, die Walnusskerne auslösen und mit kochendem Wasser überbrühen. Dann in ein Küchentuch legen und die dünne Haut abrubbeln. Walnusskerne mit den Kräutern und dem Öl in einen Becher füllen und mit dem Pürierstab gründlich pürieren.  Den Käse dazu reiben und mit Salz würzen, alles gut vermischen.