Sonntag, 21. Dezember 2014

Nudelnschinkensahnesauce, oder so ähnlich



Nudeln Schinken Linsen
Heute ein Rezept aus der Kategorie lecker, einfach und auch noch flott zubereitet.
Nudeln gehen ja immer und sind sehr praktisch wenn die Zeit eher knapp bemessen ist, wie jetzt gerade in der Woche. Mittwoch habe ich die Nudeln mit Schinken, Linsen, einigen Tomaten und ein wenig Sahne gemacht und das war richtig gut. 

Zutaten für 2:

100 g Speck, durchwachsen und geräuchert
200 g Kochschinken
3 El Berglinsen
1 Lorbeerblatt
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1 rote Chilischote
10 Kirschtomaten
150 ml Sahne
Nudeln ( Penne Rigate )
Butter
Hartkäse

Pfeffer und Salz

Zubereitung:
Die Linsen mit dem Lorbeerblatt etwa 25 Minuten kochen und abschütten.
Den Speck und den Schinken in dünne Stifte schneiden.
Etwas Butter und den Speck in eine Pfanne geben und langsam bei mittlerer Temperatur auslassen. Dann die Schinken-Stifte mit in die Pfanne geben und kurz anbraten.
Die Schalotte, Knoblauchzehe und die Chilischote putzen und klein schneiden. 
Den Speck und den Schinken aus der Pfanne nehmen und die Schalotte, Knoblauch und Chili hineintun und 5 Minuten andünsten. 

Zwischenzeitlich das Nudelwasser aufsetzen, gut salzen und die Nudeln nach Packungsanweisung garen.

Nudeln Schinken Linsen
Die Tomaten abwaschen und halbieren und mit in die Pfanne legen, jetzt die Temperatur erhöhen das die Tomaten wirklich gut schmoren und Flüssigkeit verlieren. Nach etwa 10 Minuten die Sahne mit in die Pfanne schütten und leicht einkochen. Mit Pfeffer und wenn nötig mit etwas Salz abschmecken. Salz ist möglicherweise nicht nötig, da der Speck und der Schinken ja oft schon gut salzig ist.

Die Nudel auf zwei Teller verteilen und den Inhalt der Pfanne darüber verteilen, den Käse darüber reiben und servieren.

Sonntag, 14. Dezember 2014

Hausmannskost, eingelegter Hering mit Gurkensalat



Manchmal braucht es einfach seine Zeit und einiges an Geduld. Eigentlich wollte ich ja zu jedem Kochbuch das ich bespreche auch ein Rezept einstellen. 
Meine letzte Rezension befasst sich mit dem Kochbuch 


, die Vorbereitung für das Rezept dauerten diesmal etwas länger weil der eingelegte Hering zwei Monate in unserem Kühlschrank gereift ist.
Aber um es vorweg zu nehmen, die Wartezeit hat sich gelohnt.

Eingelegter Hering Gurkensalat
Zweimal habe ich den Hering probiert, erstmals nach einer Woche und auch nach etwa einem Monat. Doch tatsächlich war er nach den zwei Monaten besser als die vorherigen Proben und ich denke ich werde den Hering noch öfter so machen. 
Zu dem eingelegten Hering habe ich einen einfachen Gurkensalat gemacht. Das Rezept für den Hering ist Original übernommen aus dem Buch, der Gurkensalat ist von mir.
Wir hatten also ein schönes kleines Mittagessen, wenn man ein Scheibe gutes Brot dazu gibt.

Zutaten :

Eingelegter Hering:
10 Salzheringsfilets
1 Zwiebel
1 Möhre
1 kleines Bund Dill
500 g Weißweinessig
300 g Zucker
2 Lorbeerblätter
20 Pfefferkörner
25 g Senfsamen

Gurkensalat
1 Schlangengurke
2 El Rapsöl
2 El weißer Balsamessig
2 EL Joghurt ( 10% )
Etwas frischen Dill
Pfeffer und Salz

Zubereitung:

Die Salzheringsfilets eine Nacht in kaltem Wasser wässern.
Die Zwiebel und die Möhre schälen und in Scheiben schneiden ( ich habe etwas mehr davon genommen, weil ich dieses Gemüse eingelegt gerne esse)
Die übrigen Zutaten mit etwa 500 ml Wasser in einen Topf geben kurz aufkochen und bei schwacher Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen. Die Lake gut abkühlen.

Die gewässerten Filets abspülen, trocken tupfen und in mundgerechte Stücke schneiden. Abwechselnd mit Möhrenscheiben, Zwiebelringen und Dillstängeln locker in ein sterilisiertes Einmachglas schichten ( Ich habe ein Glas mit Schraubverschluss genommen).
Mit der abgekühlten Einlegeflüssigkeit aufgießen, bis alles bedeckt ist. Das Einmachglas verschließen und auf einem gefalteten Küchentuch aufstoßen, damit die Luftblasen nach oben steigen.

Eingelegter Hering Gurkensalat
Der eingelegte Hering soll wenigstens eine Woche kalt stehen und innerhalb der nächsten drei Monaten soll er immer besser werden. Wie oben gesagt ist er auch schon nach zwei Monaten gut. Gekühlt hält der Fisch sich einige Monate.

Für den Gurkensalat die Gurke schälen und in hauchdünne Scheiben hobeln. Ich nehme dafür einen Trüffelhobel, der macht es bei mir am besten.
Die Scheiben mit etwas Salz vermischen und über einem Sieb eine halbe Stunde abtropfen lassen. Aus den übrigen Zutaten ein Dressing rühren und mit wenig Pfeffer und Salz abschmecken. Mit den Gurkenscheiben vermischen und 15 Minuten ziehen lassen, wenn nötig noch einmal abschmecken und ein klein wenig frischen Dill darüber geben.

Sonntag, 7. Dezember 2014

Sonntagsessen mit Wintergemüse



Ein schönes Sonntagsessen wünschte sich Frau K, mit Wintergemüse. Also habe ich zwei kleine Kalbsmedaillons  beim Metzger gekauft, aber was mache ich dazu? 

Ich hatte soeben mein neues Kochbuch bekommen, etwa 6 Kilo schwer und 780 Seiten stark, von Yannick Alleno „ Französische Küche“, das wird gerade sehr gelobt. Mir fehlt mal wieder das Stichwortverzeichnis. Ein solch monströses Werk mit hunderten von Rezepten, aber ohne ein vernünftiges Register, nunja.
Jedenfalls habe ich darin nach einigem Suchen ein schönes Rezept gefunden. Alleno macht Kalbsfilet mit Rosenkohl, konfierten Schalotten und Mandarinen.
Die Idee gefiel mir und so habe ich sie übernommen. Nur die Zubereitung habe ich deutlich abgeändert, weil ich die Technik in der Küche nicht besitze. 

Kalbsfilet Rosenkohl Steckrübe Mandarine
Dazu habe ich noch ein wenig Steckrübenpüree gemacht. Also Frau K hat es gut geschmeckt.
Auf den Bild fehlt die Sauce und die Schalotten, die Schalotten habe ich schlicht vergessen und die Sauce habe ich für mich nicht dazu getan. Ich bin gerade kein so großer Saucenfreund.


Zutaten für 2

2 Kalbsmedaillons zu je 150 g
300 g Steckrübe
50 g Creme fraiche
500 ml Kalbsfond
12 Rosenkohlröschen
200 ml Mandarinensaft
1 Mandarine
2 Schalotten
Butter, Butterschmalz
Pfeffer und Salz

Zubereitung:
Den Backofen auf 60°C vorheizen. Die Kalbsmedaillons abwaschen, trocken tupfen und von allen Seiten leicht salzen.
Im Backofen etwa zwei Stunden ziehen lassen.

Die Steckrübe schälen und grob würfeln, es sollten dann etwa 200 g Steckrüben-Würfel sein. In etwas Salzwasser schön weich kochen, abschütten und gut ausdampfen lassen. Die Creme fraiche zugeben und alles gründlich mit dem Pürierstab pürieren. Die Masse durch ein feines Sieb streichen und wieder in den Topf geben, etwas Butter zufügen und warm halten.

Den Kalbsfond auf etwa 150 ml einkochen und wenn nötig noch mit etwas Salz abschmecken. Die Schalotten schälen und in etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden. Etwas Butter in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Schalottenscheiben darin vorsichtig goldbraun anbraten.
Wenn das Kalbfleisch aus dem Ofen ist, den Ofen auf 180°C vorheizen, die Pfannen abdecken und die Schalottenscheiben etwa 10 Minuten im Backofen garen lassen, ebenfalls warm halten.
Kalbsfilet Rosenkohl Steckrübe Mandarine
Den Rosenkohl waschen und putzen, einige schöne äussere Blätter abtrennen und beiseite legen. Die Rosenkohlröschen in etwas Salzwasser 6-8 Minuten blanchieren und mit kaltem Wasser abschrecken.
Den Mandarinensaft auf etwa  50 ml einkochen. Die Mandarine schälen und die Filets aus der Haut herausschneiden, in den warmen Saft legen.

Anrichten:

Die Kalbsmedaillons in sehr heissem Butterschmalz etwa 90 Sekunden auf jeder Seite anbraten, in Scheiben schneiden. Etwas Butter in einer Pfanne erwärmen, den Rosenkohl halbieren und in der Butter schwenken, die Blättchen kurz mit darin erwärmen.
Die Medaillons in die Mitte zweier gut vorgewärmter Teller legen, wer mag bekommt vorher etwas Sauce auf den Teller. Einen Löffel Steckrübenpüree dazu geben. Den Rosenkohl dazu setzen und die Mandarinenfilets sowie die Schalottenscheiben. Die sollte man nicht weglassen, denn die sind wirklich wichtig für den Geschmackseindruck.

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