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Sonntag, 21. Mai 2017

Ottolenghi: Huhn, Erbsen und Estragon-Jus


Yotam Ottolenghi habe ich versucht nach zu kochen. Eine Hähnchenbrust mit Erbsen und Estragonsauce. Das Rezept ist aus seinem letzten Kochbuch "Nopi".
Ein Kochbuch das mir gut gefällt, gerade auch weil die Rezepte in diesem Kochbuch etwas komplexer sind als die Rezepte in seinen bisherigen Kochbüchern.
Er warnt in der Einführung seine Leser auch genau davor und das es eben um Restaurantküche geht. Trotzdem sind auch diese Rezepte von ihm wieder gut zu kochen.

Huhn Erbsen Estragon-Jus
Mir ist dieses Rezept ins Auge gesprungen weil mir die Kombination frische Erbsen mit Estragon sehr gefällt und, das Estragon auch mit Huhn geht, ist ja bekannt.
Ottolenghi macht dazu  Knoblauch-Brioche. Das war mir zu aufwendig und ich habe Knoblauch-Kartoffelstampf dazu gemacht.

Zutaten für 2:

2 Hähnchenbrüste
2 El Olivenöl
4 Thymianzweige
50 g Butter in Würfel geschnitten
 Zitronensaft

400 ml Hühnerfond
75 g kalte Butter in Würfeln 
100g frische, gepallte Erbsen
10 g Estragonblätter

300 g Kartoffeln
1-2 Knoblauchzehen
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen, vierteln und in Salzwasser in zwanzig Minuten weichkochen. Die Kartoffeln abschütten und kurz aufdämpfen lassen. Je nach Geschmack ein bis zwei Knoblauchzehen schälen, zerdrücken und zu den Kartoffeln geben. Zwei El Olivenöl zufügen und alles gut stampfen, wer es mag kann noch einen guten Schuss Olivenöl zufügen, was natürlich den Geschmack verstärkt. Mit Salz abschmecken und warm halten.

Huhn Erbsen Estragon-Jus
Für die Estragon-Jus den Hähnchenfond auf 200 ml einkochen. Den Topf vom Herd nehmen und nach und nach die Butterwürfel mit einem Schneebesen einrühren. So wird die Jus leicht sämig, darf aber jetzt nicht mehr kochen, weil sich sonst wieder Brühe und Butter trennen.
Die Erbsen in wenig Salzwasser etwa 2 Minuten blanchieren und abschütten. Jetzt die Estragonblätter und die Erbsen in die Sauce einrühren und nochmal leicht erwärmen.

Nun zu den Hähnchenbrüsten, 2 El Olivenöl in einer Pfanne hoch erhitzen bis das Öl leicht raucht. Die Hähnchenbrüsten von allen Seiten mit Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen. Den Backofen auf 100°C vorwärmen.
Die Hähnchenbrüste mit der Hautseite nach unten in die Pfanne legen und in zwei-drei Minuten goldbraun anbraten, dann die Brüste wenden und ebenfalls kurz anbraten.
Die Butter und Thymian in die Pfannen geben und die Brüste noch einmal 1 Minuten braten, dabei immer wieder mit der schäumenden Butter überziehen. Die Pfanne mit den Brüsten in den Backofen stellen und etwa 20 Minuten  nachgaren lassen.

Anrichten:
Den Kartoffelstampe und die Erbsen, wenn nötig noch einmal kurz aufwärmen. Dann etwa 2-3 El Kartoffelstampf auf eine Tellerseite setzen und zur Mitte hinflach ausstreichen das man einen Unterlage für das Huhn und die Erbsen hat. Die Hähnchenbrüste dazu legen und mit wenig Zitronensaft und etwas Bratensaft aus der Pfanne begiessen. Daneben je 2-3 El Erbsen und ein paar Etsragonblätter, die Erbsen und Kartoffelstampf mit dem Estragon-Jus leicht überziehen.


Mittwoch, 29. Mai 2013

kleiner Salat: Linsen, Spargel, Minze und Taube




Also vor diesem Schweinebauch mit Spargel gab es einen kleinen Salat mit Spargel. 

Die Idee den grünen Spargel mit Linsen zu kombinieren habe ich bei Ottolenghi gefunden, Taubenbrüste waren noch im Eis und im Garten wächst ordentlich Minze, fast das einzige Kraut das tatsächlich wächst. Kleine Bio - Berglinsen waren im Schrank und den Ziegenjoghurt hatte ich auch da, also ergab sich das Rezept fast von selbst. 

So ergab sich ein Rezept für das Blog - Event „Salat“  von homemade&baked das ich bei Facebook gefunden habe.

Uns hat diese Mischung gerade auch mit der Minze, dem Ziegenjoghurt und den Berg - Linsen gut geschmeckt.


Zutaten für 4:

  • 1 Bund grüner Spargel
  • 80 g Berglinsen 
  • 8 Wachteleier
  • 4 Taubenbrüste
  • 4 längliche Radieschen
  • 3 Zweige Marokkanische Minze
  • 4 El Rapsöl
  • 2 El Weißweinessig
  • 2 El Ziegenjoghurt
  • Pfeffer und Salz


Zubereitung:

Die Linsen abwaschen und etwa 25 Minuten in reichlich Wasser garen, gegen ende salzen. Die Linsen abschrecken und abkühlen lassen. Die Wachteleier in 3-4 Minuten hart kochen, abschrecken und schälen. Da nach dem schälen bei mir noch immer winzige Schalenreste an den Eier kleben, wasche ich die noch einmal kurz unter kaltem Wasser ab. Dann die Eier halbieren.
Den Spargel im unteren Teil schälen und in Salzwasser in 5 - 6 Minuten bissfest garen, ebenfalls abschrecken und vierteln.
Die Radieschen längs mit einem Sparschäler oder Gemüsehobel in dünne Streifen schneiden. 
Die Minze waschen, die Blätter abzupfen und die schönen , kleinen Blättchen beiseite legen.
Das Öl mit dem Essig, Ziegenjoghurt und der restlichen Minze in ein hohes Gefäß geben und gründlich pürieren, mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Die Taubenbrüste in einer Pfanne von jeder Seite 2 Minuten anbraten, mit Pfeffer und Salz würzen.

Anrichten:

Die Linsen und den Spargel auf 4 Teller verteilen, mit dem Ziegenjoghurt- Dressing beträufeln, dann die restlichen Zutaten darüber verteilen, am Schluß die Taubenbrust oben auf legen und servieren.


Mittwoch, 13. März 2013

orientalisch, Mangold mit Tahini - Sauce und Fleischbällchen



Ninive richtet bei Zorra diesen Monat das Blog Event aus,


Da mag ich ja nun nicht fehlen, auch wenn es für mich eher ein anspruchsvolles Thema ist, denn ich habe mich mit dieser Küche bisher fast noch gar nicht befasst, auch wenn dies Art der Speisezubereitung wohl sehr beliebt ist. 
Das Kochbuch von Ottolenghi/Tamimi „ Jerusalem“ wollte ich ja sowieso haben, also war das ein willkommener Anlass das Buch zu kaufen. Ein Rezept habe ich daraus schon hier eingestellt.

Nun habe ich mir für das Blog - Event zwei weitere ausgesucht.

Im übrigen habe ich mal nachgesehen ob es denn tatsächlich auch mal einen Sultan gab der über Jerusalem geherrscht hat, ja den gab es, Sultan Saladin hat 1187 Jerusalem erobert.


Also  gibt es Mangold, der nach Ottolenghi/Tamimi in Jerusalem eines der beliebtesten Blattgemüse ist, mit Tahini Joghurt Sauce und Rinder/Lamm Hackbällchen, allerdings ohne Dicke Bohnen, dafür mache ich ja Mangold; und Vorsicht diese Hackbällchen haben eine  sehr hohen Suchtfaktor.


Zutaten für 2:

  • Für den Mangold:
  • 2 Mangold (etwa 600g)
  • Butter und Olivenöl
  • 2 El Pinienkerne
  • Weißwein
  • Paprikapulver, edelsüß
  • 50 g helles Tahini ( Sesampaste)
  • 80 g griechischer Joghurt
  • Zitronensaft
  • 2 Knoblauchzehen

Für die Fleischbällchen:

  • 300 g Rinderhack
  • 150 g Lammhack
  • 1 Schalotte
  • 120 g Semmelbrösel
  • 2 El glatte Petersilie 
  • 2 El Minze
  • 2 El Dill
  • 2 El Koriandergrün
  • 2 große Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 1 Tl Baharat Gewürzmischung
  • 1 Tl gemahlener Kreuzkümmel
  • 2 Tl Kapern, gehackt
  • 1 Ei verquirlt
  • Salz und Pfeffer

Für die Sauce:

  • 4 Zweige Thymian
  • 4 Knoblauchzehen
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • Zitronensaft
  • 300 ml Geflügelfond
  • Mandelblättchen
  • Salz und Pfeffer



Zubereitung:

Erst habe ich mich um die Fleischbällchen gekümmert. Das Lammhack ist wirklich Hack, ist habe 150 g Lammfleisch erst schön dünn klein geschnitten und dann mit dem Kochmesser gehackt.
Die Baharat Gewürzmischung habe ich selber hergestellt, im Moerser, aus 

  • 1 Tl schwarzer Pfeffer
  • 1Tl Koriandersamen
  • 1 kleines Stück Zimtstange
  • 1/2 TL Gewürznelken
  • 1/2 Tl gemahlener Piment
  • 2 Tl Kreuzkümmelsamen
  • 1/2 Tl Kardamom gemahlen
  • Muskatnuss

Dann habe ich die Zutaten für die Fleischbällchen vermischt, nur von den Kräuter habe ich jeweils ein kleine Menge beiseite gelegt.
Die Masse zu etwa Tischtennisball großen Bällchen formen. In einer großen Pfanne portionsweise bei mittlerer Hitze rundherum schön braun braten.

Die Pfanne mit Küchenkrepp auswischen. Etwas Öl in die Pfanne geben, Thymian, 4 Knoblauchzehen fein  gehackt, die Frühlingszwiebeln in Scheiben geschnitten darin anschwitzen, etwas Zitronensaft und 100 ml Geflügelfond zugeben und etwas einkochen mit Salz und Pfeffer würzen und mit weiterem Fond auffüllen und einköcheln, die Fleischbällchen zugeben, den Deckel auf die Pfanne und alles etwa 20 Minuten köcheln lassen bis die Sauce dicklich eingekocht ist.

Nun zum Mangold:
Das Tahini mit dem Joghurt, Zitronensaft,Knoblauch 2 El Wasser und 1 Prise Salz vermischen und mit dem Schneebesen zu einer glatten halbfesten Paste aufschlagen.

Die Mangoldstiele heraustrennen und grob in Stücke schneiden. Die Stiele in reichlich Salzwasser 2 Minuten andünsten. Die gewaschen Blätter zufügen und noch einmal 1 Minute dünsten, abschütten und in reichlich kaltem Wasser abschrecken, gründlich abtropfen lassen und die Blätter gut ausdrücken.

Die Pinienkerne in einer Pfanne in Butter etwa 2 Minuten goldgelb anrösten, aus der Pfanne nehmen, wenn nötig noch etwas Butter ergänzen. Den restlichen Knoblauch leicht anbraten, jetzt mit dem Wein auffüllen und einköcheln lassen. Den Mangold und etwas Butter zufügen und 2- 3 Minuten erhitzen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Anrichten:
Die Fleischbällchen wenn nötig erwärmen und mit den verbleiben Kräutern bestreuen.
Den Mangold auf zwei tiefe Teller verteilen, mit der Tahini - Joghurt - Sauce überziehen und die Pinienkerne und Mandelblättchen darüber streuen und etwas Paprika -Pulver,
ringsherum einige Hackbällchen mit Sauce verteilen.
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Mit Pinienkernen bestreuen und sofort servieren.


Blog-Event LXXXV - Aus Sultans Küchen (Einsendeschluss 15. März 2013)