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Sonntag, 7. März 2021

Huhn, Sherry-Linsen und Zitronenkartoffeln

Bei der Vorbereitung für das Wochenendkochen bin ich wieder auf ein Gericht gestossen bei dem es Fisch auf Essiglinsen mit Limonensauce gab und das mir damals gut gefallen hat. 


Ich habe das Rezept für dieses Wochenende abgewandelt und anstelle des Fisches Hühnerbrüste verwendet und aus den Essiglinsen wurden Sherry-Linsen mit Jalapenos, dazu Zitronenkartoffeln und Zitronensauce. 




Das war schön frisch vom Geschmack und die Jalapenos sorgen für eine angenehme Schärfe und grüne Aromen.



Zutaten für 2:

300 ml Bio-Sonnenblumenöl

3 Bio-Zitronen

2 Hühnerbrüste

1 große Schalotte

2 grüne Jalapenos 

600 ml Geflügelbrühe

200 ml Sahne

200 ml Sherry

1 El Sherry-Essig

2 kleine Lorbeerblätter

Kampot Pfeffer

50 g Grüne Le Puy Linsen

2 Kartoffeln





Zubereitung:

Für das Gericht benötig man Zitronenöl. Das kann jeder einfach selber herstellen. Von zwei Bio-Zitronen die Schale abreiben und in eine 250 ml Flasche füllen. Mit 250 ml Bio-Sonnenblumenöl auffüllen und wenigstens 24 Stunden ziehen lassen.


In zwei Töpfe etwas Öl geben und leicht erwärmen. Die Schalotte schälen und in dünne Scheiben schneiden, auf die beiden Töpfe verteilen und kurz andünsten.

Den einen Topf mit 400 ml Geflügelbrühe und dem Saft einer einer halben Zitrone auffüllen. 5 Kampot-Pfefferkörner und ein Lorbeerblatt zufügen. Die Brühe auf etwa 200 ml einkochen, die Sahne zufügen und alles nochmal einkochen. Dann durch ein Sieb abschütten und leicht salzen.




Die Jalapenos waschen, entkernen und in feine Ringe schneiden. Zu den Schalottenscheiben in den anderen Topf geben. Einige Minuten weich dünsten, dann die Schalotte und die Jalapenos wieder entnehmen und beiseite stellen, die werden später noch gebraucht. In den Topf 200 ml Geflügelbrühe, 200 ml trockenen Sherry und einen El Sherry-Essig geben und alles bis auf 2-3 El einkochen lassen.


Die Linsen in 20 Minuten ohne Salz, aber mit einem kleinen Lorbeerblatt kochen und abschütten.

Die Kartoffeln schälen und in Würfel mit etwa 1 cm Kantenlänge schneiden. Die Kartoffeln in Salzwasser bissfest garen und abschütten. Die Kartoffeln in den Topf geben und mit 1-2 El Zitronenöl vermischen, vorsichtig warm halten.


Die Hühnerbrüste salzen und in etwas Sonnenblumenöl vorsichtig anbraten. Kurz vor Schluss noch etwas Butter zufügen und die Brüste mehrfach mit dem Butter-Öl Gemisch übergießen.


Die Jalapenos mit den Schalotten wieder in den Topf zurück geben und kurz in dem verbliebenen Sud erwärmen, dann die Linsen zufügen, mehrfach umrühren und erwärmen, mit Salz und etwas gemahlenem Kampot-Pfeffer würzen. 


In die Sahnesauce noch 1-2 El Zitronenöl geben, sowie nach Geschmack noch etwas Zitronenabrieb und mit dem Mixer aufschäumen, wenn nötig noch etwas salzen.




Anrichten:

Zwei flache Teller vorwärmen. Je 2-3 El Sherry-Linsen in die Mitte geben, darauf die Hühnerbrüste platzieren. Rundherum die Kartoffelwürfel verteilen und etwas von der Zitronensauce angießen.


Sonntag, 13. Mai 2018

Spargelragout mit Huhn und Morcheln

Heute gibt es ein ziemlich reduziertes Gericht, reduziert auf die wesentlichen Zutaten und ohne Schnickschnack. 
Ein Spargelragout habe ich gemacht mit Morcheln und dazu eine Hühnerbrust. Die Grundidee ist aus einer Kochzeitschrift, da wird ein ähnliches Ragout mit Fisch gemacht.
Ich habe es abgewandelt und dazu eine Brust von einem Label-Rouge Huhn genommen. Die Karkasse habe ich ausgekocht und hatte so direkt auch genügend Hühnerbrühe.
Spargelragout Huhn Morcheln
Leider habe ich keine frischen Morcheln bekommen. Ich habe dann getrocknete Morcheln genommen, was auch ganz gut schmeckte. Ich mag diese Kombination Huhn, Spargel, Morchel, und mit der Sahne ist das schon fast Soulfood. 

Das Gericht ist nicht so aufwendig in der Zubereitung, aber trotzdem sehr schmackhaft.

Zutaten für 2:
2 Hähnchenbrüste
Butter
2 Schalotten
1 Tl Mehl
1l Hühnerbrühe
200 ml Sahne
200 ml Weißwein
500 g grüner Spargel
8 Morcheln
Salz



Zubereitung:
Die Hühnerbrühe auf 300ml einkochen. 
Die Schalotten schälen und sehr klein schneiden. Die Schalotten in einem Topf in etwas Butter andünsten bis sie weich sind.
Einen gehäuften Tl Mehl zufügen und andünsten bis die Butter goldgelb ist. Die reduzierte Hühnerbrühe, Wein und Sahne zufügen, gut verrühren und etwa 20 Minuten leise bei offenem Topf köcheln lassen. Dabei immer wieder mal rühren.

Die Hühnerbrüste gut salzen und vorsichtig in heisser Butter von jeder Seite etwa 5 Minuten braten, dann im Backofen bei 80°C etwa 20 Minuten nachziehen lassen.

Die getrockneten Morcheln abwaschen und in wenig Salzwasser etwa 10 Minuten kochen lassen, abschütten und gut abtropfen lassen.
Von dem grünen Spargel habe ich nur die holzigen Enden abgeschnitten, dann in etwa 5 cm lange Stücke geschnitten und gut abgewaschen.

Wenn die Sauce etwa 15 Minuten gekocht hat den Spargel zufügen und nochmal etwa 5-8 Minuten weiter kochen. Am Schluss die Morcheln zugeben und mit Salz abschmecken.

Anrichten:

Das Spargel-Morchel-Ragout auf zwei tiefe Teller verteilen, die Hähnchenbrüste darauf setzen und servieren.

Sonntag, 15. Oktober 2017

vom Bauernhuhn: Hühnerbrust mit Zwiebelsauce,Kräuter-Linsen und Rosenkohl

Vom Bauernhuhn gab es nun die Brust, in Anlehnung an ein Rezept von Daniel Humm aus dem Kochbuch „Nomad“.

Im Oktober kann ein Hühnergericht ja auch schon ein wenig herbstlich sein. Unser Bauer hatte schönen Rosenkohl da und der harmoniert gut mit den grünen Linsen. 


Hühnerbrust Zwiebelsauce Kräuter-Linsen Rosenkohl
Allerdings ist das Gemüse bei diesem Gericht nur ein Nebendarsteller. Neben der Brust der zweite Hauptdarsteller auf dem Teller ist die Zwiebelsauce. Sie ist nicht gebunden sondern einfach nur deutlich reduziert 
Diese Zwiebelsauce war wirklich gut, richtig gut und hocharomatisch. Allerdings benötigt man einige Geduld, aber das Ergebnis ist es  auf jeden Fall wert.

Zutaten für 2:
800 ml dunkler Geflügelfond
1 Lorbeerblatt
1 Zweig Rosmarin
3 Zweige Thymian
2 Zweige Bohnenkraut
2 Knoblauchzehen
300 g Zwiebeln
Butterschmalz
2 El Apfelsssig
100 ml Noilly Prat
100 ml Weißwein

1 Hühnerbrust ( 450g )
Butter


Linsen:
80 g grüne Puy-Linsen
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1 Zweig Rosmarin
3 Zweige Thymian
1 Zweig Bohnenkraut
1 El Apfelessig
50 ml Hühnerfond

250 g Rosenkohl
100 ml Hühnerbrühe
Traubenkernöl
Butter
Salz

Zubereitung:

Den dunklen Geflügelfond mit den Kräutern und  dem geschälten Knoblauch in einen Topf geben und erhitzen.
Die Zwiebeln schälen und in dünne Scheiben schneiden, den Butterschmalz in einer Pfanne erwärmen, die Zwiebeln darin dunkelbraun anbraten. Am Schluss mit dem Apfelessig, Noilly Pratt und Weisswein ablöschen und einkochen lassen. 
Den Pfanneninhalt zu dem Fond in den Topf umfüllen und erst etwa 30 Minuten ohne Deckel leicht  köcheln lassen, dabei ab und an umrühren. Die Masse dann durch ein feines Sieb abseihen. Den Inhalt des Siebes gut ausdrücken und dann entsorgen. Die verbliebene Flüssigkeit auf etwa 150-200 ml einkochen und warm halten.

Hühnerbrust Zwiebelsauce Kräuter-Linsen Rosenkohl
Die Hühnerbrust früh aus dem Kühlschrank nehmen, das sie auf Zimmertemperatur kommt. In einer Pfanne Butter erhitzen bis sie aufschäumt, dann die Hühnerbrust salzen und bei mittlerer Hitze in der Pfanne von allen Seiten sorgfältig anbraten, dann im Backofen bei 60°C etwa 30 Minuten nachgaren lassen.

Für die Linsen die Schallte klein schneiden, ebenfalls den Knoblauch, beides mit den Linsen in einen Topf mit kochendem Wasser geben und die Linsen in etwa 20-25 Minuten weich kochen. Am Ende salzen.
In der Zwischenzeit den Rosenkohl putzen, dabei etwa 20 Blättchen Rosenkohl abzupfen und beiseite legen, die werden später noch für die Linsen benötigt.

Die Hälfte des Rosenkohl halbieren und auf der Schnittseite in einer Pfanne in sehr heissem Traubenkernöl anbraten, nach dem einlegen in die Pfanne die Hitze für 2 Minuten auf mittlere Temperatur reduzieren. Den Rosenkohl salzen und noch wenige Minuten bei geringerer Hitze garen, dabei ab und an umrühren.

Die zweite Hälfte Rosenkohl in Salzwasser etwa 6 Minuten garen, abschütten und gut abschrecken.
Einen El Butter und etwa 50 ml Geflügelfond erwärmen, gut miteinander verrühren und den gekochten Rosenkohl darin  vorsichtig warm halten.

So nun wieder zu den Linsen, den Rosmarin  abzupfen und klein hacken, die Thymian- und auch die Bohnenkrautblättchen abzupfen. Etwa Butter in einem Topf zerlassen. Die Rosenkohlblättchen in Streifen schneiden und in der Butter andünsten. Die Kräuter und die grünen Linsen zufügen, sowie einen El Butter. Die Linsen gut verrühren und nur kurz erwärmen.

Anrichten:


Die Hühnerbrust aus dem Ofen nehme und 5 Minuten ruhen lassen, dann längs halbieren. Je eine Hälfte auf einen Teller legen, daneben je 2 El Linsen und von jedem Rosenkohl 2-3 Röschen. Um das ganze herum die Sauce in dünnen Streifen verteilen.