Posts mit dem Label Spaghetti werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Spaghetti werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 5. Februar 2017

kein Eintopf, Suppe mit Miso, Wirsing und Rind

Heute gibt es eine kleine Suppe mit Wirsing, Linsen, Nudeln ,Ei und gebratenem Rindfleisch.  Gewürzt mit Japanischem Miso, dunklem Miso. Der Teller Suppe war so sehr geschmackvoll und gehaltvoll. 

 Rind Miso Wirsing
Es ist aber kein Eintopfgericht, denn alle Zutaten wurden unabhängig voneinander gegart, damit sie möglichst ihren Eigengeschmack behalten, erst auf dem Teller kommt alles zusammen.
Das Fleisch ist nur kurz angebraten und bringt so schöne Röstaromen an die Suppe was in der Kombination mit dem Miso einen köstlichen Geschmack ergibt.
Ein Gericht das uns an einem kalten Tag richtig gut getan hat, heiss und kräftig.
In der Gemüseexpedition ist das Monatsthema im Februar „Wirsing“, also ist diese Gericht auch mein  Beitrag dazu.



Zutaten für 4:


4 Eier
Traubenkernöl
120 g Puy Linsen
1 Lorbeerblatt 
1/2 Wirsing
160 g Spagettini
300 g Rinderhüfte
1200 ml Rinderbrühe
Miso
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Den Backofen auf etwa 65°C vorheizen. Meiner steht dann auf 70°C. In einen feuerfeste Schale genügen Traubenkernöl geben, das die Eigelbe dann später bedeckt sind. Die Schale mit dem Öl in den Backofen stellen. Wenn das Öl eine Temperatur von 65°C erreicht hat kommen die Eigelb dazu. Also Eigelb und Eiweiß trennen und die Eigelbe vorsichtig in das warme Öl gleiten lassen. Die Eigelbe für 45-60 Minuten wieder in den Backofen stellen.

Die Linsen mit einem Lorbeerblatt in kochendes Wasser geben und etwa 25 Minuten kochen lassen. Kurz vor Ende der Garzeit die Linsen gut salzen. Die Linsen abschütten und vorsichtig warm halten.

Rind Miso Wirsing
Den Wirsing in dünne Streifen schneiden, dazu die Blätter ablösen und die Strünke herausschneiden. Dann die Blätter übereinander legen und Streifen, etwa 1cm breit, schneiden. Die Wirsingstreifen in reichlich Salzwasser etwa 3 Minuten blanchieren und dann gut abschrecken, die Streife abtropfen lassen.

Die Spaghettini nach Packungsanweisung garen, abschütten und wieder in den Topf geben, 2 El Rinderbrühe zugeben damit sie nicht verkleben.

Das Rindfleisch, es sollte Zimmertemperatur haben in dünne Streifen schneiden und gut salzen. In einer großen Pfanne Traubenkernöl  hoch erhitzen. Das Fleisch darin unter ständigem rühren etwa 3 Minuten scharf anbraten, dann die Pfanne von der Flamme nehmen und das Fleisch kurz nachziehen lassen.

Die Rinderbrühe einmal aufkochen. Eine Kelle heisse Brühe in eine Schale geben. Ein Sieb in die Schale legen und einen gehäuften Tl Miso in das Sieb geben. Das Miso kurz ziehen lassen so das es weicher wird und dann durch das Sieb in die Brühe streichen. Mit dieser Miso-Brühe dann die Rinderbrühe  nach Geschmack würzen.

Anrichten:
Etwas Butter in einem Topf erwärmen und die Wirsingstreifen dazu geben und kurz erwärmen. Die Spaghettini, Linsen und den Wirsing auf die, gut vorgewärmten, tiefen Teller verteilen, mit der Brühe auffüllen. In jeden Teller noch ein Eigelb und etwas gebratenes Rindfleisch setzen und sofort servieren.     


Samstag, 20. Juni 2015

Ölsardinen Spaghetti und ein wenig Gemüse




Pasta mit Ölsardinen gab es, ich mag diese kleinen eingelegten Fische gerade sehr. Hier in Ahlbeck auf Usedom hat der Weinhändler schöne portugiesische Ölsardinen. Die auf dem Bild sind kleine spanische Ölsardinen, denn das Gericht habe ich noch zu Hause zubereitet. Ein Rezept mit eingelegten Ölsardinen habe ich ja schon vor einiger Zeit präsentiert. 

Spaghetti Spinat Ölsardinen

Nun habe ich einen Versuch mit Pasta gemacht. Dazu etwas feiner Baby-Blattspinat, kurz geschmorte Kirschtomaten, reichlich ganz frischer Schnittlauch aus dem Garten und frische rote Rettichsproßen, für eine leichte Schärfe die gut mit den Ölsardinen harmoniert. Das Gericht ist einfach, schnell gemacht und sehr schmackhaft. Fast schon Fastfood.

Zutaten für 2:

150 g Spaghetti
1 Dose gute Ölsardinen
300 g Baby-Blattspinat
12 Kirschtomaten
1 Bund Schnittlauch
1 Schalotte
Rote Rettich Sprossen
Olivenöl
Pfeffer und Salz

Zubereitung:

Die Spaghetti nach Packungsanweisung bissfest garen, abschütten.
Spaghetti Spinat Ölsardinen
Die Ölsardinen über einem Sieb gut abtropfen lassen. Den Spinat waschen. Etwas Wasser, es reicht wenn der Boden knapp bedeckt ist, aufkochen, den Spinat hineingeben und bei geschlossenem Deckel etwa 2-3 Minuten leicht zusammenfallen lassen. Durch ein Sieb abschütten.
Die Kirschtomaten vierteln, die Schalotte schälen, fein würfeln und den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden.

Etwas Olivenöl in einer Pfannen erhitzen, darin die Schalotte einige Minuten vorsichtig anschwitzen. Sie sollte nicht anbraten sondern nur weich werden. Dann die geviertelten Tomaten 2-3 Minuten schmoren lassen. Den Spinat gut ausdrücken, sonst wird das ganze wässrig und kurz erwärmen. Die Spaghetti dazugeben und alles kurz in der Pfanne schwenken. Mit frisch gemahlenem Pfeffer und Salz abschmecken.
Spaghetti Spinat Ölsardinen

Anrichten:

Den Inhalt der Pfanne auf zwei Teller verteilen, je drei Ölsardinen darauf legen. Mit dem Schnittlauch und der Roten Rettich Kresse bestreuen und servieren. Das braucht keinen 30 Minuten und schmeckt.

Mittwoch, 25. September 2013

einfach und schnell, kurz geschmorte Hähnchenbrust in Tomatensauce



Ein einfaches und schnelles Pasta-Gericht. Es braucht kaum 45 Minuten bis es auf dem Teller ist.

Gebratene Hähnchenbrust die in Tomatensauce mit Rosmarin kurz geschmort wird, dazu ein paar Kapern und Parmesan. 
Die Idee dahinter ist die,  ein Gericht mit wenig Aufwand und leicht zu kaufenden Zutaten zuzubereiten. Das sollte natürlich auch schmackhaft sein und die Zubereitung nicht zu lange dauern. Ich habe mir da als Grenze 45 Minuten gesetzt und hoffe das ich zu dem Thema mehr oder weniger regelmässig Ideen hier vorstellen kann. 
In dem Rezept verwende ich Tomatensauce, die koche ich ab und an selber und friere die ein. Wenn die nicht zur Hand ist etwa 600 ml passierte Tomaten nehmen. Als Käse kann man eigentliche jeden italienischen Hartkäse nehmen, wie eben Parmesan, Grana Padano oder Pecorino, das hängt einfach vom Geschmack ab und was gerade da ist.

Zutaten für 2:

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
40 g Pancetta
1 Hähnchenbrust
400 ml Tomatensauce
1 Zweig Rosmarin
2 Tl Kapern
2 El Parmesan, frisch gerieben
Olivenöl
Spaghetti oder Linguine
Pfeffer und Salz

Zubereitung:

Knoblauch und die Zwiebel schälen , längs halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Den Pancetta in dünne Stifte schneiden. Etwas Olivenöl in einem Topf erwärmen und die Zwiebeln-und Knoblauchscheiben darin mit dem Pancetta langsam glasig schmoren.
In einer Pfanne die in mundgerechte Stücke geschnittene Hähnchenbrust von allen Seite anbraten. Die gebratenen Hähnchenwürfel zu den Zwiebeln geben, mit der Tomatensauce auffüllen, den Rosmarinzweig zugeben und alles bei geschlossenem Deckel etwa 20 Minuten köcheln lassen.

Zwischenzeitlich das Nudelwasser aufsetzen und die Nudeln nach Packungsanweisung garen und abschütten.

Nach 20 Minuten den Deckel vom Topf nehmen und die Tomaten-Hähnchensauce ein wenig einköcheln lassen.
Die Nudeln auf zwei Teller verteilen, die Tomaten-Hähnchensauce darüber geben, jetzt jeweils mit einem Tl Kapern bestreuen und den Käse darüber reiben. Das ganze mit frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen und servieren.

Donnerstag, 8. August 2013

Pasta | Pancetta | Pecorino und ein wenig Gemüse



Einen Pasta-Teller gab es. Mit Pancetta, Fiore Sardo und ein wenig Gemüse, nämlich Tomaten und Aubergine.

Ich hatte ein Rezept gesehen Spaghetti all‘ amatriciana. Ein Klassiker der italienischen Küche, der mir bisher entgangen war. Es finden sich zahlreiche Rezepte dafür im Netz. Das ursprüngliche Rezept ist eigentlich recht einfach, nur streiten sich die Gelehrten wie es denn wirklich authentisch ist. 
In meinem Pasta-Buch habe ich gelesen das es im Gegensatz zu dem wie es heute meist beschrieben wird mit Schweinebacken zubereitet wurde. 
Es soll aus der Stadt Amatrice stammen und das Rezept wurde vom Rat der Stadt sogar schriftlich niedergelegt. Seinen Ursprung hat es darin, das die Schäfer der Stadt das verwendeten was möglichst lange haltbar oder eben vorhanden war, Dörrfleisch, Tomaten,Chili und Käse aus Schafsmilch. Zwiebel und Knoblauch hätten an diesem Gericht nichts zu suchen. Aber für Puristen sei selbst Pancetta nicht akzeptabel, sonder es wäre mit Schweinebacken zubereitet worden. Ich weiss nicht ob das alles so stimmt........

Gut ich war auf der Suche nach einem einfachen Pasta - Rezept und fand die Idee Spaghetti mit Pancetta und Pecorino zu kombinieren ziemlich reizvoll.
Ich habe mir einen Pecorino Fiore Sardo gekauft, der hat einen kräftigen Geschmack und für mich passt der hervorragend zu dem Gericht, in manchen Rezepten  liest man auch von Pecorino romano, der wohl ein klein wenig milder sein soll.

Das Rezept hat es sogar bis in den „Larousse gastronomique“ geschafft und an diesem Rezept habe ich mich ein wenig orientiert. 

Allerdings kann ich ja nicht wirklich gut nach kochen und habe das Rezept gründlich variiert, deshalb ich es ja auch nicht bei seinem ursprünglichen Namen genannt, sondern nur die Kombination Spaghetti, Pecorino, Pancetta, Chili, Tomate übernommen.
Ich habe noch Sardellenfilets, Aubergine und Kapern zugefügt und so habe ich einen schönen Pasta-Teller erhalten, namenlos, aber lecker und mit viel Geschmack.

Zutaten für 2:
1 Aubergine
150 g Pancetta
3 Sardellenfilets
1 Knoblauchzehe
1 Rote Zwiebel
1 Chilischote
3-4 Tomaten
200 ml Weißwein
1 El Kapern ( Surfines)
Spaghetti
Olivenöl, Pfeffer und Salz
Pecorino Fiore Sardo ( oder ein anderer Pecorino)

Zubereitung:
Die Aubergine abwaschen, würfeln und in sehr heissem Olivenöl in einer großen Pfanne anbraten. Die Pfanne sollte so groß sein, das sie alle Zutaten zusammen fassen kann.

Die Auberginenwürfel aus der Pfanne nehmen und auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen. Den Pancetta in Stifte schneiden und in dem Olivenöl in dem bereits die Aubergine angebraten wurde auslassen und knusprig anbraten. Speck ebenfalls aus der Pfannen nehmen. Wenn jetzt zu viel Fett in der Pfanne ist das überschüssige Fett abschütten und aufbewahren. Ich habe darin am nächsten Tag Bratkartoffeln angebraten und die waren klasse.
In der Pfanne jetzt die drei Sardellenfilet kurz erwärmen und mit einer Gabel zerdrücken, Knoblauch, Chili und die Zwiebel in dünne Scheiben schneiden und in die Pfanne geben, kurz andünsten. 
Die Tomaten entkernen und würfeln, ebenfalls in die Pfanne tun und mit dem Wein ablöschen. Die Masse cremig einkochen lassen. 
In der Zwischenzeit die Spaghetti in reichlich Salzwasser garen und abschütten.
Den Pancetta und die Auberginenwürfel unter die Tomaten heben, erwärmen, am Ende die Spaghetti in die Pfanne geben, mit Pfeffer würzen und wenn nötig mit Salz.
Alles auf zwei tiefe Teller verteilen. Den Fiore Sardo darüber hobeln und sofort, heiss servieren.
Frau K meinte das Rezept solle ich mir mal merken und es ruhig noch einmal kochen, was aus ihrem Mund schon ein ziemlich großes Lob ist.

Dienstag, 27. Dezember 2011

nachweihnachtlich, ein Schälchen Spaghetti mit Tomatensauce

Die Feiertage sind vorbei und die Völlerei hat ein Ende, wenigstens bis Samstag.
Es ist leider nicht alles so gelungen wie ich es mir vorgestellt habe für die Feiertage. Trotzdem war es überwiegend lecker und es tat gut mit der Familie zu feiern.

In der Woche " zwischen den Jahren" gibt es dann doch einfacheres, heute ein Schälchen Vollkorn - Spaghetti mit Tomatensauce, Grana Padano und frischem Basilikum:



Dafür ist jetzt nicht Saison, ich weiss, doch wir mögen das das ganze Jahr. 
Dienstag ist langer Büro Tag und ich bin meist nicht vor 19.45 zu Hause  und dann gibt es was aus dem Eis. Die Tomatensauce koche ich vor, im Sommer aus frischen Tomaten und im Winter aus Dosentomaten, das sind immer einige klein geschnittenen Schalotten und Knoblauchzehen dran, Tomatenmark, Zucker Pfeffer und Salz und zwei Lorbeerblätter. 
Je nach Laune auch Rosmarin oder Thymian oder auch beides, wobei ich die nicht lange mit koche sondern nur die letzten  Minuten und dann die Kräuter wieder herausnehme. Meist lasse ich die Tomaten zwei bis drei Stunden köcheln bei offenem Topf.
Dazu gibt es Vollkornspaghetti , Grana Padano und frisches Basilikum, solange es das gibt, auch wenn es im Geschmack im Winter nicht so gut schön ist.
Einfach geht das und schnell und es ist vegetarisch, was ja ab und an auch ganz schön ist.

Morgen gibt es dann Bratkartoffeln mit Wirsing und Bauch, mal sehen wie das wird.