Sonntag, 11. November 2018

fermentierter Rotkohl mit Walnuss und Huhn

Fermentieren ist ja gerade Trend. Ich habe es ab und an auch versucht, aber meine Ergebnisse haben mich nicht wirklich überzeugt. Das hat sich jetzt geändert. 
Ich habe Rotkohl fermentiert und der ist vom Geschmack richtig gut, leicht säuerlich und leicht. Für dieses Gericht habe ich ihn nur mit etwas Walnussöl und gerösteten Walnüssen angerichtet. 



Dazu gab es Bimi, den Spargelbrokkoli, eine Neuzüchtung wenn ich es richtig verstanden habe die ähnlich wie Brokkoli schmeckt aber auch leicht nach grünem Spargel. Den habe ich in Moers auf dem Markt entdeckt und natürlich ausprobiert.
Dazu gab es noch geschmorte Pastinaken und eine  Hähnchenbrust.


Zutaten für 2:
2 Hähnchenbrüste
4 kleine Pastinaken
1 Zweig Rosmarin
1 Lorbeerblatt
Thymian (frisch)
2 Knoblauchzehen
8 Stangen Bimi (Spargelbrokkoli)
200g fermentierter Rotkohl
3 El Walnussöl
8 Walnüsse
Butter
400ml dunkler Geflügelfond
200ml Banyuls
Sonnenblumenöl
Salz und Pfeffer





Zubereitung:

Den Backofen auf 170°C vorheizen. Die Pastinaken dünn schälen und längs halbieren oder vierteln, je nach Größe. Eine Auflaufform mit etwas Öl ausstreichen und die Pastinaken hineinlegen, mit etwas Öl beträufeln. Etwas Pfeffer und Salz darüber streuen. Den Knoblauch grob zerteilen und mit dem Rosmarin, Thymian und dem Lorbeerblatt über die Pastinaken verteilen. Die Form für 30-40 Minuten in den Backofen stellen.

Den fermentierten Rotkohl etwas abtropfen lassen, dann mit 4 El Walnussöl vermischen, etwa 1 Stunde ziehen lassen.

Die Walnüsse knacken, die Kerne grob klein hacken und in etwas Butter leicht anrösten, wenig salzen.

Den Geflügelfond und den Wein in einen Topf geben und auf etwa 200ml einkochen, die Sauce leicht andicken. Mit Salz abschmecken.

Die Hähnchenbrüste salzen und von beiden Seiten je 3 Minuten in einer Pfanne in heissem Öl anbraten.  Dann in der Pfanne, abseits vom Herd, noch 5 Minuten ruhen lassen.

Den Bimi kurz in Salzwasser blanchieren, abschrecken und gut abtropfen lassen. Dann den Bimi in etwas heissem Öl in einer Pfanne kurz anbraten.

Anrichten:
Je zwei Stangen Bimi mittig auf die Teller legen. Die Hähnchenbrüste aufschneiden und die Scheiben auf den Bimi legen. Dazu einen El Rotkohl setzen. Etwas Sauce neben dem Fleisch verteilen. Zwei Stangen Pastinake darüber legen. 

Die gerösteten Walnusskerne über den Rotkohl und das Fleisch streuen.

Sonntag, 4. November 2018

Senf, Schalotten und Rind

Gewürzbutter wollte ich herstellen, fürs Brot das ich neuerdings auch selber backe. Ich habe ein Rezept gefunden für eine Zwiebel-Senf.Butter. Das war mir aber vom Geschmack her zu bitter. Also habe ich selber etwas rumprobiert und habe eine Senfbutter zubereitet  die nicht nur zum Brot schmeckt, sondern die auch gut zu Fleisch und zu Kartoffeln passt.  

Schalotte Senfbutter Entrecôte


Also habe ich ein Entrecote gebraten und Kartoffelpüree gemacht. Dazu gibt es noch konfierte Schalotten. Die sind butterweich und man kann sie aus der Schale löffeln.

Zutaten für 2:

120g Butter
1 Schalotte
1Tl gelbe Senfsaat
1Tl dunkle Senfsaat
1Tl milder Senf
Salz

6-8 Schalotten
4 Knoblauchzehen
4 Wacholderbeeren
2 Gewürznelken
4 Pfefferkörner

1 Entrecôte (350-400g)
Kartoffelpüree 


Zubereitung:
Für die Senfbutter die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen damit die schön weich ist, also wenigstens eine Stunde bevor man die Butter verarbeitet.
1 Schalotte schälen und möglichst fein würfeln. In einer kleinen Pfanne etwa 20g von der Butter erwärmen und die Schalottenwürfel darin weich dünsten.

Schalotte Senfbutter Entrecôte
Die Senfsaat in einen kleinen Topf geben. Mit Wasser auffüllen und aufkochen und etwa 1 Minuten kochen lassen. Dann die Senfkörner durch ein Sieb abschütten. Das Ganze noch zweimal wiederholen damit die Senfkörner ihre bittere Note ein wenig verlieren. Nach dem Dritten mal die gekochten Senfkörner mit der gedünsteten Schalotte zu der restlichen Butter geben. Dazu noch einen Teelöffel milden Senf und etwas Salz.
Alles gut verrühren und die Butter kalt stellen.

Von den übrigen Schalotten die lose äußere Schale abtrennen. Die Schalotten in einen möglichst kleinen Topf geben. Die Gewürze zugeben und die Knoblauchzehen. Alles mit einem neutralen Öl auffüllen, so das die Schalotten bedeckt sind. Die Schalotten bei kleiner Hitze etwa 45 Minuten konfieren.
Die Schalotten aus dem Öl nehmen und kurz abkühlen lassen.
Zwischenzeitlich das Entrecôte anbraten und im Backofen bei 70°C nachziehen lassen.


Sonntag, 28. Oktober 2018

Lamm, Sellerie und Lakritz


Lamm und Sellerie, mehr ist das eigentlich nicht auf dem Teller, gut eine Lammsauce dazu und Liebstöckelsalz und Lakritz. Das Lakritz hat mir meine Schwester aus Dänemark mitgebracht, das ist fein gemahlen und leicht gesalzen. 
Der Sellerie kommt in drei Varianten auf den Teller, einmal dünn gestiftet und gepickelt, also süß-sauer eingelegt. Dann gebacken und als Creme. Den gebackenen Sellerie habe ich zum Teil in dünne Scheiben geschnitten und mit Liebstöckelsalz gewürzt. Den Rest des gebackenen Sellerie habe ich zu einer Creme verarbeitet und mit Lakritz gewürzt.
Lamm Sellerie Lakritz

Das Lakritz ist auch in der Sauce, dazu drei Feigen die etwas Süße an die Sauce bringen.
Für diesen Teller habe ich mehrere Kochversuche benötigt bevor das Gericht  so war wie ich es mir gewünscht habe, dieser Teller war dann genau so.

Zutaten für 2:
100 g Knollensellerie 
200 ml Weissweinessig
150 ml Wasser
10 g Salz
20 g Zucker
10 g Senfkörner

1 kleine Sellerieknolle
Butter
1 Zweig Rosmarin
4 Zweige Thymian
1 Lorbeerblatt
200 ml Hühnerbrühe

150 ml Milch
Liebstöckelsalz


1 Lamm-Karree (400 g)
200 ml Lammfond
400 ml Kalbsfond
200 ml Rotwein
3 Feigen

Butter
Traubenkernöl
Lakritz, fein gemahlen
Salz




Zubereitung:
Für den eingelegten Sellerie den Sellerie in dünne Stifte schneiden und in ein sauberes Glas mit Schraubverschluss füllen.  
200 ml Weissweinessig, 150 ml Wasser, 10 g Salz, 20 g Zucker, 10 g Senfkörner in einen kleinen Topf geben und einmal aufkochen. Den Sud über die Selleriestifte giessen und das Glas verschliessen. 3-4 Tage im Kühlschrank ziehen lassen.

Lamm Sellerie Lakritz
Den Backofen auf 170°C aufheizen. Die Sellerieknolle gründlich schälen. Die Hühnerbrühe in einen hinreichend großen, gusseisernen Topf füllen und einmal aufkochen, die Sellerieknolle in die Brühe setzen.
Rosmarin, Thymian und das Lorbeerblatt zufügen. Die Sellerieknolle mit etwas Salz bestreuen. Den Deckel auf den Topf setzen und die Sellerieknolle etwa 90 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.

Den Topf aus dem Backofen nehmen und die Knolle abkühlen lassen.
Wenn die Knolle so abgekühlt ist das man sie anfassen kann vom oberen Teil sechs dünne Scheiben abschneiden.
Den Rest der Knolle grob würfeln und mit der Milch aufkochen. Den Sellerie dann fein pürieren und durch ein Sieb treiben. Die Selleriecreme in einem kleinen Topf warm halten.

Für die Sauce den Lammfond und Kalbsfond in einen Topf geben und auf 300 ml einkochen. Den Rotwein zugeben. Die Feigen schälen und das Fruchtfleisch mit in den Topf geben. Alles aufkochen und auf etwa 300 ml reduzieren. Die Sauce mit dem Pürierstab gründlich aufschlagen. Wenn nötig die Sauce etwas binden und mit etwas Lakritz abschmecken. 
Dabei vorsichtig sein, da der Lakritz leicht sehr dominant wird.

In der Zwischenzeit das Lammkarree aus dem Kühlschrank nehmen. Mit Salz einreiben und etwa 45 stehen lassen, damit es Zimmertemperatur hat.
In einer Pfanne Traubenkernöl erhitzen und das Lammkarree darin von allen Seiten kurz anbraten, dann in den Backofen stellen bei 70-80 °C und etwa 30 Minuten ziehen lassen. 

Anrichten:
Etwas Traubenkernöl in einer Pfanne erwärmen, die Selleriescheiben darin vorsichtig erwärmen.
Etwa 2 El Sauce in die Mitte eines flachen Tellers geben und rund ausstreichen. Eine Scheibe Lammkarree anlegen. Je ein bis zwei Scheiben Sellerie dazu legen und mit Liebstöckelsalz bestreuen.

Einen El Selleriecreme dazu setzen und mit eine kleinen Prise Lakritz bestreuen. Die eingelegten Selleriestifte dazu legen.

Sonntag, 21. Oktober 2018

Seesaibling Linsen Specksauce

Ein bisschen Fisch mit Gemüse, habe ich eher  herbstlich zubereitet und mit etwas Speck vom Sattelschwein aromatisiert. 
Die Idee das Linsengemüse mit warmen Gurken zu kombinieren ist aus einer Zeitschrift übernommen. 

Seesaibling Puy-Linsen Specksauce

Mir hat die Idee gefallen. So gab es letztendlich einfache Hausmannskost, das war nicht viel Aufwand und trotzdem ziemlich lecker. 

Zutaten für 2:
400 g Seesaiblingfilet
Traubenkernöl
Butter

80 g Puy Linsen
1 Schalotte
1 Bundmöhre
1 kleine Salatgurke

40 g luftgetrockneter Speck 
vom Sattelschwein
1 Schalotte
6 Wacholderbeeren
150 ml Sauermilch
100 ml Weisswein
Salz, Melange Blanc




Zubereitung:
Das Fischfilet abwaschen und in vier etwa gleich große Portionen teilen. Sorgfältig mit Salz würzen und für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Die Puy-Linsen nach Packungsanweisung garen bis sie noch leicht bissfest sind. Dann abschrecken und abschütten, gut abtropfen lassen.

Seesaibling Puy-Linsen Specksauce

Den Speck fein würfeln und in einer Sauteuse oder Pfanne ohne Fett bei kleiner Hitze auslassen und leicht anbraten. Die Würfel aus der Sauteuse nehmen und durch ein Sieb das Fett gut in die Sauteuse abtropfen lassen.
Die zwei Schalotten schälen und fein würfeln. Eine Schalotte in das Speck-Fett in die Sauteuse geben und dünsten. Die Wacholderbeeren, die Sauermilch und den Weisswein zugeben und alles etwa 5 Minuten leise köcheln. Die Sauce vorsichtig warm halten.

Die Würfel von der zweiten Schalotte mit wenig Traubenkernöl in eine Pfanne geben und dünsten. In der Zwischenzeit die Möhre schälen und fein Würfeln. Die Möhrenwürfel zu der Schalotte in die Pfanne geben und etwa 5 Minuten mit dünsten. Die Linsen zugeben, mit Salz würzen und warm halten.

In einer Pfanne etwas Traubenkernöl erhitzen und die Saiblingstücke darin auf der Hautseite etwa 2-3 Minuten anbraten. Eine sehr dünne Scheibe Butter auf die Stücke legen und den Fisch bei 60°C etwa 15 Minuten im Backofen ziehen lassen, wenigstens bis die Butter geschmolzen ist.

Die Gurke schälen entkernen und fein würfeln, in etwas Öl in einer Pfanne etwa 5 Minuten dünsten lassen, mit Salz abschmecken.

Anrichten:
Das Linsengemüse in zwei gut vorgewärmte tiefe Teller geben. Je ein Stück Seesaibling dazu setzen. Die Gurkenwürfel über die Linsen verteilen.

Die  Wacholderbeeren aus der Sauce nehmen, dann die Specksauce mit dem Pürierstab kurz aufschlagen. Meine Sauce war geronnen und der Pürierstab hat das wieder beseitigt. Die Sauce über die Linsen geben. Die Speckwürfel auf den Fisch verteilen.

Sonntag, 14. Oktober 2018

Wachtel, Weintrauben, Beten und Gerste

Wachteln gehören zu Frau K’s Lieblingsgeflügel und wir hatten jetzt die Möglichkeit mal wieder welche zu kaufen. Die gibt es leider hier nur selten zu kaufen.

Kombiniert habe ich die Wachteln mit Rote Bete-Graupen, Gelbe Bete-Salat, Gurkencreme, Meerrettichschaum und gebratenen Trauben. 
Wachtel Weintrauben Beten und Gerste


Für das Gericht habe ich von den Wachteln nur die Brüste und die Keulen genutzt. Die Karkassen habe ich zu einer Brühe ausgekocht, die ich auch zur Zubereitung der Graupen genutzt habe.

Zutaten für 2:
4 Wachtelbrüste
4 Wachtelkeulen
Butterschmalz
1 kleine Gelbe Bete
1 Lauchzwiebel
Verjus
Hanföl
1/2 Tl Honig
1 Schalotte
1 kleine Rote Bete
80 g Graupen, mittelfein
100 ml Banyuls
300 ml Wachtelbrühe
50 ml Crème Fraîche
50 ml Buttermilch
frischer Meerrettich
2 kleine Salatgurken
8 Weintrauben
Butter
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Für die Gurkencreme die Salatgurken schälen, entkernen und grob würfeln. Die Gurken kurz pürieren, leicht salzen und durch ein feines Sieb einige Stunden abtropfen lassen.

Die abgetropfte Gurkenmasse mit 2 El Verjus und 3-4 El Hanföl vermischen und gründlich pürieren. Mit etwas Salz abschmecken. Die Gurkencreme kalt stellen, dabei habe ich die Creme auch nochmal abtropfen lassen. 

Wachtel Weintrauben Beten und Gerste

Die Gelbe Bete schälen und sehr fein würfeln. Das weisse der Lauchzwiebel waschen und fein würfeln. Aus 1 El Verjus, 2 El Hanföl, Honig und Pfeffer und Salz eine Vinaigrette rühren. Die Gelbe Bete und die Lauchzwiebel zufügen, gut verrühren und für wenigstens eine Stunde kalt stellen.

Die Graupen in einem Sieb kurz abwaschen. Etwas Butter in einem Topf zerlassen. Die Schalotte und die Rote Bete schälen und beides fein würfeln. Beides zu der Butter geben und einige Minuten andünsten. Dann die Graupen zugeben und kurz mit dünsten, mit dem Banyuls und der Wachtelbrühe aufschütten, salzen und etwa 20 Minuten bei offenem Topf köcheln lassen. Wenn nötig die Graupen abschütten und warm halten.

Die Crème fraîche mit der Buttermilch, dem frisch geriebenen Meerrettich und einer Prise Salz verrühren und kalt stellen.

Die Wachtelbrüste und die Wachtelkeulen rundherum gut salzen und  in heissem Butterschmalz etwa 2 Minuten auf jeder Seite goldbraun anbraten. Im Backofen bei 50°C noch etwa 15 Minuten nachziehen lassen.
In der Zwischenzeit die Trauben waschen und in heisser Butter kurz anbraten.


Anrichten:

Die Teller gut vorwärmen. In die Mitte 2 El Graupen setzen. Die Wachtelteile an die Graupen legen, dazu die heissen Weintrauben ,die Gurkencreme und der Gelbe Bete Salat. Die Meerrettichsauce mit dem Pürierstab schaumig aufschlagen einen Esslöffel auf die Graupen setzen, einen weiteren zu dem Fleisch.

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Hausmannskost, ein Schälchen Pasta

Unser italienischer Feinkosthändler in Dinslaken hatte diesmal Pancetta vom deutschen Sattelschwein in der Auslage liegen?¿
Ich war zwar ziemlich verblüfft, da der Speck aber klasse aussah habe ich ein wenig davon mit nach  Hause genommen. So ist der Speck Grundlage für ein kleines Nudelgericht geworden, mit einer Käsesauce, gewürzt mit Gorgonzola dolce.  

Penne Spinat Speck Gorgonzola
Dazu Spinat und ein Becher Sahne und wir hatten ein schönes Nudelgericht. 
Eine kleine Kalorienbombe, aber wohltuend.



Zutaten für 2:
150 g Pancetta
Butter
1 Schalotte
300 g junger Blattspinat
50 g Gorgonzola dolce
250 ml Sahne
1/2 Zitrone
Muscat
250 g Penne Rigate
Pfeffer und Salz


Zubereitung:
Den Spinat waschen und etwa 3 Minuten in Salzwasser blanchieren, abschütten und abschrecken.
Den Speck in kleine Würfel schneiden, dabei die Schwarte entfernen.
Etwas Butter in einem Topf erwärmen, die Speckwürfel zufügen und vorsichtig anbraten. Wenn die Speckwürfel eine schöne Farbe habe mit einem Schaumlöffel entnehmen und auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen. 
Die Schalotte schälen und in dem Topf weich dünsten. 
Den Gorgonzola grob würfeln und mit der Sahne zu der Schalotte in den Topf geben. Die Sauce etwas einkochen lassen, dabei gelegentlich umrühren. 

Penne Spinat Speck Gorgonzola
Den Spinat sorgfältig ausdrücken und in die Sauce geben und in der Sauce erwärmen. Mit frisch geriebenem Muscat, Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.
Etwa 2/3 der Speckwürfel wieder in die Sauce geben und alles gut vermischen.
In der Zwischenzeit die Penne Rigate nach Packungsanweisung garen und abschütten.

Anrichten:
Die Pasta auf zwei tiefe Teller oder Schalen verteilen, die Gorgonzola-Spinat-Sauce darüber verteilen. Den verbliebenen Speck darüber streuen.







Anrichten:

Sonntag, 7. Oktober 2018

Zwiebel mit Lachsforelle

„ So langsam hast du es ja raus wie es geht“ war Frau K’s Kommentar als sie diese Vorspeise probiert hatte. So überschwängliches Lob bekomme ich ja selten von ihr. Sie hat mir auch erläutert was sie meinte, das ich nämlich mit wenigen Zutaten viel Geschmack auf den Teller bringen könnte und in diesem Fall würde das auch alles gut harmonieren.
Was will man also mehr ? 

Zwiebel Rote Bete Lachsforelle

Auf dem Teller ist zweimal Zwiebel. Einmal in Buttermilchmolke gegarte Zwiebel als Püree und als zweites eine gebratene Lauchzwiebel. Weiter gebratenes Filet von der Lachsforelle, dazu eingelegte Rote Bete und selbst erzeugtes Estragonöl.

Also, wie oben gelesen, waren wir sehr zufrieden mit dem Gericht.

Zutaten für 2:
300 ml Buttermilch
75 g Butter
300 g Zwiebel ( Rosè de Roscoff )
2 Lauchzwiebeln
1 Lachsforellenfilet
eingelegte Rote Bete
Estragonöl
Sonnenblumenöl
Salz



Zubereitung:
Ein Sieb mit einem dünnen Tuch auslegen und auf eine Schüssel stellen. Die Buttermilch in das Sieb giessen, einige Stunden abtropfen lassen, so das sich die Molke von der Buttermilch trennt.
Die Zwiebeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. In einem Topf die Butter schmelzen. Die Zwiebelscheiben zufügen und weich dünsten. Die Zwiebeln dürfen nicht braun werden, sie sollen keinen Röstgeschmack haben. Wenn die Zwiebeln etwas angedünstet sind mit der Molke auffüllen und bei kleiner Hitze und geschlossenem Deckel leise köcheln lassen. Sobald die Zwiebeln weich sind die Flüssigkeit abschütten und die Zwiebeln mit einer Prise Salz fein pürieren.  
Zwiebel Rote Bete Lachsforelle
Von der abgetropften Buttermilch bleibt in dem Tuch eine Creme über. Von dieser Creme ein-zwei Esslöffel unter das Zwiebelpüree rühren. Nochmal mit Salz abschmecken und dann das Zwiebelpüree bei kleiner Hitze warm halten.

Das Lachsforellenfilet in 4-6 Stücke teilen. Die Tranchen von beiden Seiten gut salzen. In einer Pfanne etwas Sonnenblumenöl erhitzen und die Filets darin von jeder Seite etwa 90 Sekunden anbraten, dann die Pfanne vom Herd nehmen und den Fisch auf der Hautseite noch 2 Minuten ziehen lassen.

Ähnlich macht man es mit den Lauchzwiebeln. Die werden in einer Pfanne in etwas Sonnenblumenöl von beiden Seiten anbraten bis sie Farbe haben, dann die Pfanne auf niedrigste Temperatur stellen und die Zwiebeln noch garen 3-5 Minuten lassen


Anrichten:

Zwei Esslöffel Zwiebelcreme in der Mitte eines vorgewärmten  Tellers kreisförmig ausstreichen. Zwei Teelöffel Estragonöl darüber verteilen. Auf die Zwiebelcreme je zwei Stücke Lachsforelle setzen. Auf die Lachsforelle je eine Scheibe eingelegter Rote Bete legen. Dazu eine Stange gebratene Lauchzwiebel setzen.