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Mittwoch, 3. April 2019

ja, das muss 2-3 mal im Frühjahr sein. Bärlauch-Basilikum-Pasta mit Garnelen

Ja, im Frühjahr muss es 2-3 mal sein, Pasta mit Bärlauch und Garnelen. Das Gericht gibt es bei uns schon seit vielen Jahren. 
Allerdings hat sich das Rezept geändert, ursprünglich war es Pasta mit einem Bärlauchpesto und Garnelen. 
Davon sind wir abgekommen und im Laufe der Zeit hat sich dieses Rezept ergeben. Da gibt es kein Pesto mehr, dafür sind  Basilikum und halbgetrocknete Kirschtomaten dazu gekommen.  
Pasta Bärlauch Basilikum Garnelen
Am liebsten essen wir das Gericht mit schönen, dünnen Spaghettini,
Mit jungem Bärlauch essen wir das Gericht sehr gerne, es ist flott zubereitet und so kommt es im Frühjahr meist 2-3 mal auf den Tisch.




Zutaten für 2:

8 Argentinische Rotgarnelen 
aus Wildfang
12 Kirschtomaten
2 Knoblauchzehen
Piment D’Espelette
Spaghettini
1/2 Bund Bärlauch
1/2 Bund Basilikum
Olivenöl
Salz


Zubereitung:
Den Backofen auf 70°C erwärmen. Ein Backblech mit einem Backpapier belegen. Die Kirschen abwaschen, trocknen und halbieren. Die Kirschhälften mit der Schnittfläche nach oben auf das Backpapier legen und leicht salzen. Das Blech mit den Tomaten in den Backofen schieben und dort etwa 4 Stunden die Tomaten trocknen. Am Ende sollten die Tomaten aber noch weich sein.

Pasta Bärlauch Basilikum Garnelen
Die Spaghettini nach Packungsanweisung gar kochen und abschütten.

Den Bärlauch und das Basilikum putzen, waschen und gut trocknen, beides in feine Streifen schneiden.

Die Garnelen schälen und den Darm entfernen. In etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze braten. Mit Salz und Piment D’Espelette würzen.

In eine große Pfanne etwas Olivenöl geben und die Tomaten darin vorsichtig erwärmen. Bärlauch, Basilikum und die Spaghettini zufügen und gut vermischen. Wenn nötig nochmal nachsalzen.


Anrichten:

Die Spaghettini auf zwei tiefe Teller oder Schüsseln verteilen. Die Garnelen darauf setzen.

Sonntag, 12. Februar 2017

Kartoffelcreme nach Humm

Der Star auf diesem Teller ist die Kartoffelcreme, alles andere wie der gebeizte Bachsaibling, Lauch und Olivenöl sind nur Beiwerk.

Kartoffelcreme Bachsaibling
Ich bin von dieser Kartoffelcreme sehr begeistert, da braucht es nicht viel dazu. Das Rezept für dieses Creme ist aus dem Kochbuch „Eleven Madison Park“ von Humm und Guiadara, S. 249., mein Lieblingskochbuch seit Jahren.
Dort ist die Creme nur ein Bestandteil von insgesamt etwa 12 Bestandteilen des Gerichts.
Ich habe mir nur die Creme herausgesucht und mache dazu etwas gebeizten Bachsaibling und wie im Rezept etwas Olivenöl, Schnittlauch und Piment d’ Espelette.
Ich schreibe das Rezept hier so auf wie es in dem Buch steht, ich selber habe die Mengen halbiert und keine La Ratte genommen, sondern deutsche Hörnchen-Kartoffeln.

Zutaten für 8

30 g Butter
4 Lauchstangen, nur die weißen Teile, 
in feinen Scheiben und gewaschen
8 weiße Pfefferkörner
8 mittelgroße Kartoffeln der Sorte La Ratte
(weniger als ein Pfund), 

geschält und in 3 mm dicke Scheiben geschnitten
10 g Salz
160 ml Weißwein
120 g Schlagsahne
120 ml Vollmilch
60 ml Rapsöl
Olivenöl
Schnittlauch
Piment d’ Espelette

250 g Bachsaibling auf der Haut
3 El Salz
2 El brauner Zucker

Zubereitung:
Der Saibling sollte etwa 6-8 Stunden beizen also habe ich das schon Vormittags gemacht. Den Fisch abwaschen und vorsichtig trocken tupfen. Salz und Zucker vermischen. Einen kleinen Teil der Mischungen  in einen tiefen Teller geben, den Bachsaibling mit der Hautseite darauf legen. Die restliche Mischung gleichmäßig auf dem Fisch verteilen. Den Teller mit Folie abdecken und für 6-8 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Kartoffelcreme Bachsaibling

Jetzt zu der Kartoffelcreme, die Butter in einem großen Topf bei schwacher Hitze zerlassen. Den Lauch darin 5 Minuten anschwitzen. Pfefferkörner und Lorbeerblatt in ein Mull-Säckchen geben. Das Säckchen, die Kartoffeln und 2,5 g Salz zum Lauch in den Topf geben und alles noch einmal weitere 5 Minuten anschwitzen.
Jetzt den Wein zugeben und auf etwa 60 ml einkochen, dann die Sahne, Milch und etwa 480 ml Wasser hinzufügen und köcheln lassen.  Das ganze sollte etwa 25-30 Minuten bei kleiner Hitze köcheln.
Den Gewürzsack entnehmen, dann alles im Standmixer fein pürieren. Durch ein Spitzsieb streichen und abkühlen lassen. Das abgekühlte Püree zurück in den Standmixer geben und bei hoher Geschwindigkeit das Rapsöl unterziehen. Mit dem restlichen Salz abschmecken und nochmal durch ein Spitzsieb streichen. Die Kartoffelcreme im Kühlschrank aufbewahren.
Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden.

Anrichten:
Von dem gebeizten Bachsaibling die Haut abtrennen und dann den Bachsaibling in feine Streifen schneiden. 
In der Mitte eines flachen Teller etwa 2 El Kartoffelcreme kreisförmig ausstreichen.

In die Mitte der  Kartoffelcreme jeweils etwa einen El fein geschnittenen Saibling setzen. Einen Tl Olivenöl auf die Creme tröpfeln. Alles mit etwas Schnittlauch  und Piment d’ Espelette bestreuen und servieren.

Sonntag, 16. März 2014

fastfood: Fusilli,Pancetta, Salsiccia mit Tomaten und Oliven



Manchmal sollte es auch bei uns mit dem Kochen etwas flotter gehen. Da ist es dann gut wenn ich Gelegenheit habe bei dem Italienischen Feinkosthändler meines Vertrauens vorbei zu fahren, denn der ist etwa 30 km entfernt in Dinslaken.

Dort habe ich eingekauft, Fusilli,Pancetta, Salsiccia und schwarze Taggiasca Oliven. 
Dazu gab es einige Kirschtomaten und Pecorino so hatten wir ein schnelles , schmackhaftes Essen. 
Das hat keine 30 Minuten gebraucht bis es auf dem Teller war. Ich weiss nicht ob es wirklich etwas mit italienischer Küche zu tun hat, diese Mischung, doch uns hat es so ziemlich gut geschmeckt.


Zutaten für 2:

180 g Salsiccia
80 g Pancetta ( zwei dünne Scheiben)
16 Kirschtomaten
16 schwarze Taggiasca-Oliven
Olivenöl
Fusilli
Pfeffer und Salz
Pecorino

Zubereitung:

In einem größeren Topf reichlich Wasser zum kochen bringen. In der Zwischenzeit etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Den Speck in dünne Stifte schneiden und in dem Olivenöl auslassen und leicht anbraten.
Die Salsiccia aus der Pelle schälen und wenn nötig mit einem Messer etwas klein hacken, zu der Pancetta in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze schmoren lassen.

Nicht vergessen die Pasta in das kochende Wasser zu geben und etwa 9 Minuten bissfest garen, dann abschütten. 

Die Kirschtomaten waschen und halbieren, die Oliven abtropfen lassen und ebenfalls halbieren. Oliven und Tomaten zu der Salsiccia in die Pfanne geben und wenige Minuten mit andünsten, alles mit Pfeffer und Salz würzen.
Die Fusilli auf zwei Teller geben, die Salsiccia mit den Tomaten darüber verteilen und wer mag reibt sich noch etwas Pecorino darüber.

Donnerstag, 11. August 2011

Paprika, karamelisiert und geschärft

Karamelisierte Paprika, habe ich zuerst bei Wolfram Siebeck in einem Rezept gefunden. Da wird dann ein Gemüsereis daraus.


Paprika, von innen, schön nah
Das karamelisierte Paprikagemüse mögen wir auch einfach so, als unkomplizierte Beilage. Das Rezept habe ich schon länger, durch den Beitrag von Bushcook bin ich daran wieder erinnert worden.


Die Paprika kann man vorher schälen, wie ich es im Rezept beschreibe, wenn es flott gehen soll nehme ich sie jedoch auch ungeschält und dünste sie nur etwas länger. Heute waren sie ungeschält, was man ja sieht.












Zutaten für 2:



1 rote Paprika,




1 orange Paprika,

1 gelbe Paprika,

1 Chilischote,




1 - 2 Tl Lavendelhonig,
2El Weißwein - Essig,
4Zweige Thymian,
2 Knoblauchzehen,
1 Lorbeerblatt, frisch,
Olivenöl,
Pfeffer und Salz.





Zubereitung:


Den Backofengrill vorheizen auf 275°. Die Paprikaschoten waschen, vierteln und die Stege und Körner entfernen. 
Ein Backblech mit Olivenöl einfetten und die Paprikaviertel darauf legen, die Hautseite nach oben. In den Backofen direkt unter den Grill schieben und so lange grillen, bis die Haut schwarze Blasen wirft.
Paprikaviertel in eine wärmebeständige Plastiktüte geben und verschließen. Eine Stunde ruhen lassen.

Die Chilischote abwaschen, entkernen und in dünne Streifen schneiden. Die Paprika häuten und in etwa 1 cm breite Streifen schneiden. Die Blätter von den Thymianzweigen abstreifen.
Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Chilistreifen darin einige Minuten schmoren lassen, dann die Paprika - Streifen zugeben und darin kurz anbraten.

1 - 2 Tl Lavendelhonig, 2 El Weißwein - Essig, die Thymianblättchen und Pfeffer und Salz zugeben und alles erhitzen und einige Minuten einkochen lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist.
Dann servieren. Das schmeckt gut zu Reis, jedoch auch zu Kartoffeln

Mittwoch, 22. Juni 2011

Lieblingstomaten

Es ist Sommer und es gibt wieder schöne , wohlschmeckende Tomaten. Also gibt es wieder Tomatensalat:


Der ist einer meiner Lieblingssalate, mit einer Oliven - Vinaigrette. Das Rezept ist ursprünglich aus einem Feinschmecker - Heft, ich habe es etwas abgewandelt. Ich habe den Salat auch schon mit Garnelen gemacht, wenn es etwas mehr sein sollte:

Zutaten für 4 als Vorspeise:



60 g entkernte, schwarze Oliven,
15 g Kapern,
10 g Sardellen,
Tomatensalat mit Oliven - Vinaigrette
10 g fein gewürfelte Schalotten,
Schale von 1/2 Biozitrone,
6 Stengel Zitronenthymian,
Salz und schwarzer Pfeffer,
1 Prise Zucker,
1 EL Aceto Balsamico di Modena,
50 ml sehr gutes Olivenöl,
8 - 10 kleine  Tomaten,
Basilikumblättchen


Zubereitung:

Für die Vinaigrette Oliven, Kapern und Sardellen grob hacken. Schalottenwürfel dazugeben und die Zitronenschale. Alles in einen Mörser geben, das Olivenöl zufügen, dann grob mörsern. Den Aceto Balsamico di Modena zufügen. Von dem Zitronenthymian bei 5 Stengeln  die Blätter abzupfen und ebenfalls zugeben, mit Pfeffer, Salz und einer Prise Zucker abschmecken.

Tomaten waschen und den Strunk entfernen, in dünne Scheiben schneiden.
Die Scheiben dachziegelartig auf vier Teller legen und mit der Vinaigrette beträufeln. 
Etwa 15 Minuten ziehen lassen und mit den Basilikumblättchen und dem restlichen Zitronenthymian dekorieren.