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Sonntag, 27. September 2015

Kohlrabisalat mit Feige und Schafskäse

Wie kam das eigentlich das ich Blog schreibe? Manchmal muss ich mich selber daran erinnern, dass ich ja eigentlich nur mein persönliches Kochbuch schreibe, für Frau K und mich. Mehr soll ein Blog eigentlich gar nicht sein.
Wenn ich Frau K fragte was sie den wohl am Wochenende essen wolle, da kamen dann ab und an so Antworten wie, du hast da vor  fünf oder sechs Wochen was gemacht, mit Kohlrabi und Käse, das war lecker. 
Meist hatte ich mir aber entweder nicht gemerkt woher das Rezept war, oder ich hatte das Rezept nicht aufgeschrieben. Um das zu ändern habe ich meine Rezepte bei Essen&Trinken eingestellt. Die Eingabemaske ist dort aber nicht so ganz einfach und da ich damals irgendwo was von Blogs gelesen habe, habe ich das einfach mal versucht.  Das Ganze war eigentlich und ursprünglich gedacht als meine persönliche Rezeptsammlung.
Das sollte im Vordergrund stehen und ich hoffe, das wird auch wieder im Vordergrund stehen. Im Augenblick habe ich den Eindruck ich habe mich da, letztendlich auch durch Facebook, etwas von ablenken lassen.

Kohlrabisalat

Das Rezept für mein neues Titelbild, das ja schon einige Wochen da oben steht, habe ich noch nicht eingestellt. Ein kleiner Salat, gedacht als kalte Vorspeise in einem Menü, das ich in ein paar Wochen für 7 liebe Menschen und mich zubereiten werde. Da habe ich natürlich vorher geübt und ausprobiert.

Zutaten für 4:
1 frische Kohlrabi
4 El Traubenkernöl
1 El Weißweinessig
1 El Schafjoghurt
4 Frühlingszwiebeln
2 Feigen
Pecorino Fiore Sardo
Schaffrischkäse oder Feta
Pfeffer und Salz.

Zubereitung:

Das Traubenkernöl, Weißweinessig, Schafjoghurt mit Pfeffer und Salz gut verrühren. Die Kohlrabi schälen und in möglichst dünne Scheiben schneiden oder hobeln. Bei mir ist die Kohlrabi durch die Aufschnittmaschine gegangen, damit gelingt mir das am besten.
Die Kohlrabischeiben in die Sauce geben und 15 - 30 Minuten ziehen lassen, dadurch werden die Scheiben noch etwas weicher.
Die Frühlingszwiebeln putzen und schräg in dünne Ringe scheiden.
Die Feige halbieren und mit einem kleinen Löffel das Fruchtfleisch entnehmen.
Den Frischkäse vorsichtig zerbröseln.

Kohlrabisalat
Anrichten:


Die Kohlrabischeiben auf 4 Teller verteilen, dabei mit einer Gabel oder einer großen Pinzette etwas auseinander zupfen und „aufrichten“ Die Frühlinszwiebeln und die Käsebrösel darüber verteilen. Den Pecorino Fiore Sardo sehr dünn hobeln und ebenfalls auf den Salat verteilen. Das innere der Feigen dazu setzen. Am Schluss noch etwas von der Sauce über den Salat geben und servieren.

Kommentare:

  1. Bei mir ist es das gleich - mein persönliches Kochbuch und Erinnerung an Rezepte, die mal geschmeckt haben. Auch hier die Aussage: Du hast doch mal das und das gemacht - machst Du das mal wieder? Dafür verwende ich schon lange eine Rezeptverwaltung und seit inzwischen über 8 Jahren deren Exportfunktion, um die Möglichkeit zu haben, auch von extern ohne eigenen PC auf meine Rezepte zuzugreifen. Zusatznutzen: Mehr Fotos und ein paar weitere Anmerkungen, die man eher aufs Blog und nie ins Rezept schreibt. Und ganz wichtig: Freunden Links weiterleiten - erst heute früh wieder mein Rezept für Walnusslikör.

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  2. Ich bin schwer angetan - nicht nur von der Zutatenkombi, die ich mir sehr gelungen vorstelle, sondern auch von der Präsentation. Deine Gäste werden sich über diesen Gang bestimmt freuen!
    LG, Ramona

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  3. Wohlgesprochen, Wolfgang.
    Mein Blog wurde auch als reine Rezeptsammlung, speziell für unsere Kinder und Kindeskinder begonnen.
    Aber dazu hätte auch eine kleine Datenbank genügt, weshalb ich die Sammlung schon recht früh mit Geschichten und Erlebnissen verbunden habe.

    Das ist ja das schöne am bloggen, man kann die Zutaten - wie beim Kochen - selbst bestimmen.

    Irrsinn finde ich inzwischen nur die Vielzahl der Blogs. Und den Hype der darum gemacht wird.
    Manchmal denke ich, die wachsen über nacht auf den Bäumen.

    Generell geht mir derzeit der Wahnsinn mit der Kocherei schwer auf den Geist. Das geht bei Foodblogs los und endet bei omnipräsenten (Star)Köchen und Kochmützen. Es scheint keine Veranstaltung, keine Messe und keine Fernsehsendung auf dieser Welt mehr zu geben, die ohne Koch auskäme....

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