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Sonntag, 18. März 2012

Sonntagsbraten, Semmerrolle vom Kalb, Ochsenschwanzjus und Rhabarber

Sonntagsbraten gab es heute, eine Semmerrolle vom Kalb. Die war etwa 1 Kilo schwer als ich sie gekauft habe, nach dem parieren dürften es noch etwa 850 g gewesen sein. 


Das ist für uns zwei zu viel, also gibt es morgen ein Rezept für kalt aufgeschnittene Semmerrolle und heute das Rezept für den warmen Braten. 



Eigentlich ist das ein schöner Sonntagsbraten, die Rolle muss ein wenig gesäubert werden, das sich keine Silberhaut mehr daran befindet, dann braten und bei 80°C etwa 90 Minuten im Backofen schmoren. Die  Rolle ist dann zart , hat aber noch richtig Biss, das man auch was zu kauen hat,  ist aber saftig.

Herr Wagner auf Spiegelonline macht die bei 85°C drei Stunden, das wäre mir deutlich zu lange. Sonst habe ich kaum Rezepte für das Fleisch gefunden.


Die Sauce schaut dünn aus, ist sie auch, doch sie hat viel Geschmack. Sie ist aus einem Ochsenschwanz gekocht , dazu nur Portwein, das hat den Geschmack des Kalbfleisches noch verstärkt, auch wenn sie optisch nicht so schön ausschaut.


Dazu gab es Topinambur gebraten wie meine Bratkartoffeln und Rhabarber.Der Rhabarber war noch säuerlich, doch uns hat das gut geschmeckt, gerade auch mit dem Topinambur und der Ochsenschwanzjus.


Den Spitzkohl hätte ich mir sparen können, der war nicht wirklich schmackhaft dazu, doch für ein Märzessen hat es uns geschmeckt.









Zutaten für 2:

  • 1 Semmerrolle vom Kalb, 980 g
  • 3 Stangen Rhabarber
  • 1 El Ahornsirup
  • 500 g Topinambur
  • 400 ml Ochsenschwanzfond
  • 100 ml Portwein
  • Butterschmalz, Butter
  • Pfeffer und Salz
Zubereitung:
Das Fleisch sorgfältig von allen Silberhäuten und Fett befreien, das sich eine schöne, rosa Fleischrolle ergibt, ohne sichtbare weiße Stellen. Den Backofen auf 80°C vorheizen. Das Fleisch von allen Seiten mit Salz einreiben, in heißem Butterschmalz  rundherum schön braun in einer Pfanne anbraten. Mit schwarzem Pfeffer aus der Mühle würzen.
Für etwa 90 Minuten in den Backofen geben.

Den Ochsenschwanzfond mit etwa 100 ml Portwein auf etwa 2/3 reduzieren und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Die Topinamburen schälen und würfeln. In einer Pfanne etwas Butter erhitzen und den Topinamburwürfel darin anbraten, wie oben gesagt nach dem Bratkartoffelrezept.

Den Rhabarber putzen und in etwa 2 - 3 cm breite Stücke schneiden, in einem Topf etwas Butter schmelzen , einen guten El Ahornsirup zugeben und den Rhabarber, mit Pfeffer und Salz würzen und bei geschlossenem Deckel so lange schmoren bis der Rhabarber bissfest ist.
Das Fleisch aus dem Backofen nehmen, vier etwa 1 cm dicke Scheiben abschneiden und auf zwei Teller verteilen, den Rhabarber und die gebratenen Topinamburwürfel sowie etwas Ochsenschwanzjus dazu geben.

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