Donnerstag, 11. Oktober 2018

Hausmannskost, ein Schälchen Pasta

Unser italienischer Feinkosthändler in Dinslaken hatte diesmal Pancetta vom deutschen Sattelschwein in der Auslage liegen?¿
Ich war zwar ziemlich verblüfft, da der Speck aber klasse aussah habe ich ein wenig davon mit nach  Hause genommen. So ist der Speck Grundlage für ein kleines Nudelgericht geworden, mit einer Käsesauce, gewürzt mit Gorgonzola dolce.  

Penne Spinat Speck Gorgonzola
Dazu Spinat und ein Becher Sahne und wir hatten ein schönes Nudelgericht. 
Eine kleine Kalorienbombe, aber wohltuend.



Zutaten für 2:
150 g Pancetta
Butter
1 Schalotte
300 g junger Blattspinat
50 g Gorgonzola dolce
250 ml Sahne
1/2 Zitrone
Muscat
250 g Penne Rigate
Pfeffer und Salz


Zubereitung:
Den Spinat waschen und etwa 3 Minuten in Salzwasser blanchieren, abschütten und abschrecken.
Den Speck in kleine Würfel schneiden, dabei die Schwarte entfernen.
Etwas Butter in einem Topf erwärmen, die Speckwürfel zufügen und vorsichtig anbraten. Wenn die Speckwürfel eine schöne Farbe habe mit einem Schaumlöffel entnehmen und auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen. 
Die Schalotte schälen und in dem Topf weich dünsten. 
Den Gorgonzola grob würfeln und mit der Sahne zu der Schalotte in den Topf geben. Die Sauce etwas einkochen lassen, dabei gelegentlich umrühren. 

Penne Spinat Speck Gorgonzola
Den Spinat sorgfältig ausdrücken und in die Sauce geben und in der Sauce erwärmen. Mit frisch geriebenem Muscat, Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.
Etwa 2/3 der Speckwürfel wieder in die Sauce geben und alles gut vermischen.
In der Zwischenzeit die Penne Rigate nach Packungsanweisung garen und abschütten.

Anrichten:
Die Pasta auf zwei tiefe Teller oder Schalen verteilen, die Gorgonzola-Spinat-Sauce darüber verteilen. Den verbliebenen Speck darüber streuen.







Anrichten:

Sonntag, 7. Oktober 2018

Zwiebel mit Lachsforelle

„ So langsam hast du es ja raus wie es geht“ war Frau K’s Kommentar als sie diese Vorspeise probiert hatte. So überschwängliches Lob bekomme ich ja selten von ihr. Sie hat mir auch erläutert was sie meinte, das ich nämlich mit wenigen Zutaten viel Geschmack auf den Teller bringen könnte und in diesem Fall würde das auch alles gut harmonieren.
Was will man also mehr ? 

Zwiebel Rote Bete Lachsforelle

Auf dem Teller ist zweimal Zwiebel. Einmal in Buttermilchmolke gegarte Zwiebel als Püree und als zweites eine gebratene Lauchzwiebel. Weiter gebratenes Filet von der Lachsforelle, dazu eingelegte Rote Bete und selbst erzeugtes Estragonöl.

Also, wie oben gelesen, waren wir sehr zufrieden mit dem Gericht.

Zutaten für 2:
300 ml Buttermilch
75 g Butter
300 g Zwiebel ( Rosè de Roscoff )
2 Lauchzwiebeln
1 Lachsforellenfilet
eingelegte Rote Bete
Estragonöl
Sonnenblumenöl
Salz



Zubereitung:
Ein Sieb mit einem dünnen Tuch auslegen und auf eine Schüssel stellen. Die Buttermilch in das Sieb giessen, einige Stunden abtropfen lassen, so das sich die Molke von der Buttermilch trennt.
Die Zwiebeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. In einem Topf die Butter schmelzen. Die Zwiebelscheiben zufügen und weich dünsten. Die Zwiebeln dürfen nicht braun werden, sie sollen keinen Röstgeschmack haben. Wenn die Zwiebeln etwas angedünstet sind mit der Molke auffüllen und bei kleiner Hitze und geschlossenem Deckel leise köcheln lassen. Sobald die Zwiebeln weich sind die Flüssigkeit abschütten und die Zwiebeln mit einer Prise Salz fein pürieren.  
Zwiebel Rote Bete Lachsforelle
Von der abgetropften Buttermilch bleibt in dem Tuch eine Creme über. Von dieser Creme ein-zwei Esslöffel unter das Zwiebelpüree rühren. Nochmal mit Salz abschmecken und dann das Zwiebelpüree bei kleiner Hitze warm halten.

Das Lachsforellenfilet in 4-6 Stücke teilen. Die Tranchen von beiden Seiten gut salzen. In einer Pfanne etwas Sonnenblumenöl erhitzen und die Filets darin von jeder Seite etwa 90 Sekunden anbraten, dann die Pfanne vom Herd nehmen und den Fisch auf der Hautseite noch 2 Minuten ziehen lassen.

Ähnlich macht man es mit den Lauchzwiebeln. Die werden in einer Pfanne in etwas Sonnenblumenöl von beiden Seiten anbraten bis sie Farbe haben, dann die Pfanne auf niedrigste Temperatur stellen und die Zwiebeln noch garen 3-5 Minuten lassen


Anrichten:

Zwei Esslöffel Zwiebelcreme in der Mitte eines vorgewärmten  Tellers kreisförmig ausstreichen. Zwei Teelöffel Estragonöl darüber verteilen. Auf die Zwiebelcreme je zwei Stücke Lachsforelle setzen. Auf die Lachsforelle je eine Scheibe eingelegter Rote Bete legen. Dazu eine Stange gebratene Lauchzwiebel setzen. 

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Ente, Trauben,gerösteter Kürbis und Pfifferlinge

Entenbrust hatte ich lange nicht mehr zubereitet und ich finde der Herbst ist eine gute Zeit für Enten-Gerichte, es gibt schönes Obst was man mit der Ente kombinieren kann, wie Birne, Apfel und auch Weintrauben.
Ich habe mich diesmal für dunkle Weintrauben entschieden. Die sind als Traubensaft und als ganze Früchte in der Sauce und harmonierten sehr schön mit der Entenbrust und den übrigen Zutaten. Die verwendete Entenbrühe habe ich aus Entenklein, etwas Suppengemüse und Kräutern selber gemacht, das ist nicht so schwer und man weiss was in der Brühe drin ist.

Entenbrust Weintrauben Kürbis Pfifferlinge
Es gab noch im Ofen gerösteten Butternuss-Kürbis dazu. Der wurde mit Gewürzen und Kräuter aromatisiert.
Das Gericht war ziemlich fruchtig und die Sauce auch süß, was bei mir ja eher selten ist. Doch wir fanden das ganz sehr schön, uns hat das Entengericht sehr gut geschmeckt.

Zutaten für 2:
1 l Entenbrühe
250 ml frischer Traubensaft
200 ml Banyuls
Butter
12 dunkle Weintrauben
1 Entenbrust (350-400 g )
1 Butternuss-Kürbis (600 g)
80 g geklärte Butter
3 Zweige Rosmarin
8 Zweige Thymian
8 Wacholderbeeren
4 Pfefferkörner
200 g Pfifferlinge
Sonnenblumenöl
Salz

Zubereitung:
Den Butternuss- Kürbis schälen und in Würfel zerteilen. Die Kürbisstücke in eine feuerfeste Form legen, vier Thymian- und die Rosmarinzweige, die Wacholderbeeren und Pfefferkörner dazu legen. Alles mit der geklärten Butter übergießen. Die Kürbisstücke mit etwas Salz bestreuen. Die Schale mit Alufolie abdecken und alles für 50 Minuten in den auf 170°C vorgeheizten Backofen stellen.

Dei Entenbrühe in einen Topf geben und auf etwa 200-300 ml einkochen. Den Banyuls und den frischen Traubensaft zugeben und alles wieder einkochen bis nur noch etwa 300 ml verbleiben. Die Sauce mit etwa 80 g kalter Butter leicht binden. Wenn nötig mit etwas Salz abschmecken. Die Weintrauben abwaschen und in der Sauce vorsichtig erwärmen. Die Sauce darf allerdings nicht mehr kochen, sonst trennt sich die Butter wieder.

Entenbrust Weintrauben Kürbis Pfifferlinge
Die Haut der Entenbrust rautenförmig einschneiden. Etwas Sonnenblumenöl in eine Pfanne geben. Die Brust mit der Hautseite nach unten in die kalte Pfanne legen. Dann die Temperatur auf mittlere Hitze stellen. Wenn die Brust auf der Hautseite leicht braun ist die Hitze etwas erhöhen und die Brust von beiden Seiten etwa 2-3 Minuten anbraten, salzen und dann bei 80°C in den Backofen stellen und zwanzig Minuten ruhen lassen. 

Die Pfifferlinge reinigen und putzen. Von den verbliebenen 4 Thymianzweigen die Blättchen abzupfen. In einer kleinen Pfanne etwas Öl erhitzen. Die Pfifferlinge mit den Thymianblättchen in die Pfanne geben und 3-4 Minuten anbraten.


Anrichten:
Zwei Esslöffel Sauce kreisförmig in der Mitte eine gut vorgewärmten Tellers verteilen. Zwei bis drei Weintrauben dazu setzen.
Die Entenbrust in Scheiben schneiden. Drei bis vier Scheiben Entenbrust auf die Sauce legen. Leicht salzen.

Die Kürbiswürfel aus der Schale nehmen. Ich habe die noch mit einem kleinen Gasbrenner etwas abgeflämmt für ein paar Röstaromen,, was aber nicht sein muss. Je zwei bis drei Kürbiswürfel um das Fleisch verteilen, dazu die Pfifferlinge.