Sonntag, 7. April 2013

Frau K sorgt sich, oder ein Pastateller


Frau K ist ja ziemlich weit weg von mir, wenn ich Googl Maps traue muss man je nach Strecke zwischen 6332 und 6342 km fahren um  von Rheinhausen nach Frederick zu kommen.

Frau K mach sich Sorgen. Sie sorgt sich, dass ich nicht genug esse, wenn ich alleine bin und sie so weit weg. 

Gut , ich kann sie beruhigen, gestern gab es Nudeln, sehr leckere Nudeln, mit Garnelen und einer Zitronengras - Safran Sauce, dazu frischer "Kleiner Wiesenknopf", Chili und Porre.



Natürlich koche ich keine drei Gänge wenn ich alleine bin. Doch was verbünftiges essen will ich schon. Wenn Frau K auswärts ist bietet es sich natürlich an Sachen zu kochen die sie sonst eher verschmäht. Dazu gehört auch Safran, Safran mag Frau K nicht.
Also gab es Nudeln mit Safran.
Ein geniales Rezept für Fisch mit Safran habe ich bei den Vorbereitungen bei Arthus Tochter gefunden: Seeteufelbäckchen im Schweinennetz.
Das war mir allerdings zu den Garnelen zu viel Geschmack, doch irgenwann werde ich das probieren Astrid.
Bei mir gab es zum Safran, Zitronengras, Lauch, Chili und den Kleinen Wiesenknopf, oder auch Pimprenelle , die korrekte Bezeichnung ist Sanguisorba minor.
Diese Kraut harmoniert sehr schön mit dem Safran, es hat eine leicht gurkigen Zitrusgeschmack.



Zutaten für 2 :


  • 12 große Garnelen
  • Olivenöl



  • 150 g Tagliatelle von Campofilonese
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Chilischote
  • 1 kleine Stück Lauch



  • 200 ml Fischfond
  • 1 Stange Zitronengras
  • 50 ml Noilly Prat
  • 1 Tüte Safran
  • 100 ml Sahne
  • 3 Zweige Kleiner Wiesenknopf
  • Salz


Zubereitung:

Zuerst habe ich die Sauce gemacht. Also den Fond und Noilly Prat in einen Topf geben. Dazu die Safranfäden und das grob gehackte Zitronengras, den Sud auf die Hälfte einreduzieren. Die Sahne zugeben und noch einmal etwas cremig einkochen. Mit Salz abschmecken.
Die Taliatelle, da hatte ich noch etwas von den schönen aus Campofilone, bissfest garen, abschütten.

Den Knoblauch fein hacken, den Chili in dünne Streifen schneiden. Beide in etwas Butter andünsten. Den Lauch in Ringe schneiden und am Ende ganz kurz mit dünsten.

Die Garnelen in Olivenöl kurz anbraten und mit Salz würzen.

Anrichten:
Erst die Nudeln in einen Teller geben, darauf etwas von der Sauce , dann den Lauch mit Chili verteilen. Die Garnelen auf die Pasta setzen und mit den Blättchen vom Kleinen Wiesenknopf bestreuen.

Kommentare:

  1. Wunderschön! Wenn ich das so lese, dann ich bin ich sicher, dass Frau K sich keine Sorgen machen muss.
    LG, Claudia

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  2. :-) ,doch tut sie wirklich, aber ich arbeite dagegen an.Schön wenn dir der Teller gefällt

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  3. Uij - der Teller erinnert mich daran, wie schön und farbintensiv der Frühling mal wahr. Damals, als es noch keine 6-Monatigen Winter gab. Das waren schöne Zeiten...

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  4. Lieber Wolfgang, ich würde ja auch mal sagen: Kein Grund zur Sorge! Aber so sind wir liebenden Frauen halt :)

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  5. Der Teller soll den Frühling ja locken, der hat schon durchaus was sommerliches durch die Zitrusaromen;
    Liebe Astrid,es hat doch auch was , wenn sich jemand um einen sorgt:-)

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  6. Die Damen in Frederick kennen den kleinen Wiesenknopf leider nicht....?????

    Ansonsten sieht es total lecker aus!

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  7. ich glaube ja nicht, das man sich um Sorgen machen muss. Deine Kochkünste sprechen ja Bände. Der Pastateller sieht auc sehr erfrischend aus.

    Liebe Grüße
    Anna

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  8. Danke Anna,
    ich glaube sie macht sich auch nicht wirklich Sorgen,...................... wenn ich ab und an was blogge während sie weg ist :-)

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