Sonntag, 30. November 2014

Rezension: Hausgemacht - Die Kochwerkstatt




Ein neues Kochbuch habe ich mir gekauft.

Hausgemacht - Die Kochwerkstatt
Tim Hayward
Dorling Kindersley Verlag, München 2014
367 S., gebunden 26,95€
ISBN 978-3-8310-2677-7

Hausgemacht passt ja eigentlich zu Hausmannskost. 

Trotzdem habe ich mich mit den Themen aus dem Buch bisher eher wenig beschäftigt. 
Von einem anderen Kochbuch habe ich erst die Anregung bekommen. Dort beschreibt der Koch, der ein Restaurant führt, das er im Herbst sämtliches Gemüse für den Winter für einige tausend Mahlzeiten haltbar gemacht hat.
Ich weiss das auch viele Blogger sich mit dem Thema einkochen  und haltbar machen von Lebensmitteln beschäftigen.

So wollte ich mich ein wenig über diese Thema informieren und bin auf dieses Buch von Tim Hayward gestossen. 
Tim Hayward ist Journalist schreibt über Food für bekannte Zeitschriften und Magazine, führt aber mit seiner Frau auch selbst ein Café.

© Fotos: Chris Terry / f. d. dt. Ausgabe: Dorling Kindersley Verlag
Der Untertitel des Buches ist gleichzeitig eine kurze, prägnante Inhaltsangabe:

„Selbst pökeln, räuchern und lufttrocknen, einkochen, Brot backen und fermentieren.“

So habe ich jetzt ein Buch das alle diese Theman an denen ich interessiert bin abdeckt,nämlich haltbar machen von Lebensmitteln.

Das Buch ist in insgesamt 11 Kapitel unterteilt, unter anderem Beizen & Pökeln, Einlegen, Lufttrocknen, Räuchern, Konservieren, aber auch Fleisch zerlegen und Milch& Käse herstellen.

In einer kurzen Einführung wird vorab das Thema „Hausgemacht“ erörtert und die Richtung aufgezeigt.

Warum selber machen? 
„ Weil es wichtig ist, dass wir wissen, wo unsere Nahrung herkommt und wie sie verändert wurde, bevor wir sie verzehren“ und „ weil es großen Spaß macht, etwas selber auszuprobieren“, so der Autor.

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Ich habe schon das eine oder andere ausprobiert unter anderem auch seinen eingelegten Hering und der war köstlich.


In den einzelner Kapiteln werden erst die notwendigen Grundlagen kurz und verständlich vermittelt, auf Besonderheiten hingewiesen und Zusammenhänger erklärt, dann gibt es zu jedem Kapitel noch zahlreiche Rezepte.
Die Rezepte sind einfach und verständlich geschrieben, sie setzen kein Fachwissen voraus.
Man benötigt auch meist keine besondere Küchenausrüstung, aber natürlich beschäftigt er sich auch mit dem notwendigen Equipment.
© Fotos: Chris Terry / f. d. dt. Ausgabe: Dorling Kindersley Verlag
Selbstverständlich gibt es viele Bilder,von Chris Terry, in dem Buch zu finden, ganzseitig meist und manchmal auch Doppelseiten. Dabei sind die Bilder, wie das gesamte Buch eher rustikal-ländlich gehalten, was bei den Thema ja nun auch nahe liegt.

Ein Buch das mir gut gefällt. Ich kann nicht beurteilen ob das Buch auch Lesern noch hilft die sich bereits länger und intensiver mit den Themen beschäftigen. Mir als Einsteiger hat es jedenfalls einen guten Einstieg ermöglicht. Ein Buch mit vielen Anregungen und Informationen. Es hat mich angeregt doch auch mal Brot zu backen und gepökelt habe ich auch
 schon. 
Die Bilder aus dem Buch wurden mir freundlicherweise vom Dorling Kindersley Verlag zur Verfügumg gestellt. Sie unterliegem dem Urheberrecht des Verlages.

1 Kommentar:

  1. Das zweite Buch auf meinem Wunschzettel zur Weihnacht. So etwas habe ich schon lange gesucht. Vielen Dank für den Tipp.

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