Montag, 14. Oktober 2013

Keftedes, ein Gastbeitrag von Christine Ramian


So, heute freue ich mich euch den ersten Gastbeitrag auf diesem Blog vorstellen zu können. Christine Ramian, die ich von einem Foodfoto-Workshop persönlich kenne und mit der ich in einigen Facebook Kochgruppen bin, schwelgt in Urlaubserinnerungen.  Da das kulinarische Ergebniss schön rund ist, ist das natürlich auch ein Beitrag für das Blogevent:


Wolfgang war so freundlich mich zu seinem Blogevent:
Einzuladen. Bekanntermaßen bin ich keine Bloggerin, aber das Thema „rund“ gefiel mir sehr gut.
Nach einigem Zögern und Schaun was so gepostet wird, fiel mir ein Gericht ein, dass ich vor langen Jahren in Griechenland das erste Mal gegessen hatte.
Es war Anfang der 80er Jahre im letzten Jahrtausend bei unserem ersten Urlaub auf Zakynthos
 In einer Taverne mit Blick auf das Ionische Meer bekamen wir ganz spezielle Keftedes.
Sie waren mit sehr viel Zimt und etwas ungewohnt von der Schärfe, nicht in Verbindung „süß“ so wie ich es bisher nur kannte.
Dies wollte ich hier vorstellen und bedanke mich ganz herzlich bei Wolfgang dass ich einen Gastbeitrag bei ihm schreiben darf.


Keftedes:
250 gr. Lammhackfleisch
2 Scheiben Toastbrot
½ Schalotte
Keftedes:
250 gr. Lammhackfleisch
2 Scheiben Toastbrot
½ Schalotte
1 Handvoll Petersilie
1 Handvoll Minze
1 gehäufter Tl Zimt
1 Knoblauchzehe
2 Eier
Salz und Pfeffer
Semmelbrösel 
Reis:
1 Tasse Reis
2 EL Reisnudeln
1 EL Berberitzen
Butter
Salz
Joghurt:
200 gr. griechischer Joghurt 10%
Salz
Evtl. etwas Essig
1 kleine Gärtnergurke
Granatapfelsirup
Öl zum ausbacken
Die Toastscheiben entrinden und in etwas Milch einweichen, Schalotte und Knoblauch klein würfeln, Petersilie und Minze hacken
Alles zusammen zum Lammhack, 2 Eier und die Gewürze dazu und zu einem Teig verarbeiten, abschmecken und ½ Stunde ruhen lassen.
Kleine Bällchen rollen und ganz leicht in den Semmelbröseln panieren. Im heissem Öl rausbacken und auf der Küchenrolle entfetten.
Für den Reis die Nudeln leicht in Butter Farbe annehmen lassen, den Reis dazu und mit der 1 ½ fachen Menge vom Reis mit Wasser aufgießen. Salzen und die Berberitzen dazu geben. In geschlossenen Topf garen. Die Berberitzen geben eine ganz leichte feinsäuerliche Note dem Reis.
Joghurt mit Salz und evtl. etwas Essig abschmecken.
Gurke schälen und leicht auspressen.
Zusammen anrichten.
Der Granatapfelsirup hat das Aroma noch etwas abgerundet. 

Am Besten schmeckt es natürlich am Meer unter griechischer Sonne


…..aber auch hier kann das Gericht ein wenig auf den Süden einstimmen….
..mit der richtigen Musik…




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