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Mittwoch, 7. März 2012

fastentauglich, Rührei, Spinat und Kartoffelstampf

Ein klein wenig hatte ich Kochfrust, in den letzten Wochen war einiges nicht so gelungen wie ich es mir gewünscht hätte. Der Höhepunkt war Sonntag der getrocknete NT Schweinebraten.


Das habe ich auch in eine fb - Gruppe kundgetan und Heike riet dann "back to the roots".


Da sich im Kühlschrank noch ein deutlicher Eierüberschuss befand und Frau  K sich Rührei wünschte habe ich auf Heike gehört und ein Gericht gemacht, was ich so, oder wenigstens so ähnlich seit meiner frühen Kindheit kenne:


 Spinat mit Rührei und Kartoffelstampf.




Nur habe ich es etwas abgewandelt. Der Spinat wurde mit dem Rührei und den Krabben überbacken. Dazu ein paar Pinienkerne zum Spinat und es ergibt sich ein schöner, komplexer Geschmack.



Zutaten für 2:


5 Eier
2 El Sahne
300 g jungen, frischen Blattspinat
Pinienkerne
150 g Nordseekrabben
20 g Schnittlauch
Butter
Muskat
Pfeffer und Salz




Zubereitung:


Den Spinat waschen, einige Blätter zur Seite legen und abtrocknen, den restlichen Spinat  2 - 3 Minuten in Salzwasser blanchieren, abschrecken und gut ausdrücken.


Die Pinienkerne ohne Öl vorsichtig anrösten und unter den Spinat heben.


Die Eier in eine Schüssel aufschlagen, die Sahne zugeben und gut verrühren, mit Pfeffer und Salz würzen. Etwas Butter in einer nicht zu großen Pfanne erhitzen. Da nehme ich immer eine beschichtete Pfanne, mit anderen Pfannen bekomme ich das sonst nicht hin. Ein schönes, cremiges Rührei rühren, es sollte wirklich noch weich und cremig sein.


Die Nordseekrabben kurz abwaschen und in Butter vorsichtig erwärmen.


Nun den Spinat in zwei Servierringe verteilen und gleichmäßig andrücken, etwas Rührei darauf geben, dann etwa 2/3 der Norseekrabben darauf verteilen, dann das restliche Rührei. Obenauf ein kleines Stück Butter geben. Das Rührei unter dem vorgeheizten Grill leicht gratinieren, bis es leicht braun wird, aber nur wenig, es darf keinesfalls zu dukel werden, dann wird es bitter. 
Den Schnittlauch in kleine Röllchen schneiden.
Die Ringe auf zwei Teller geben, das vorbereitete Kartoffelstampf dazu und die restlichen Krabben und rohen Spinatblätter und den Schnittlauch, sofort servieren.


Wenn man dazu den jungen Blattspinat nimmt dauert das alles keine 30 Minuten und ist ein Beitrag für die Cucina rapida

Kommentare:

  1. Die Kombination kannte ich noch gar nicht!

    Ich glaube, ich verzichte auf den Kartoffelstampf, nehme aber den Rest 1:1. :-)

    Ja, back to the roots. Es gibt immer so Phasen. Ich koche zurzeit auch sehr schnell und einfach - oder komplizierter und dann ohne Kamera. ;-)

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  2. Klingt einfach aber sehr gut.

    Jedoch nicht zum fasten!

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  3. Die Art des Anrichtens gefällt mir bei dem Gericht. Ohne Krabben für mich jedoch, vielleicht mit ein paar Schinkenstreifen.
    LG Ariane

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