Seiten

Mittwoch, 28. August 2013

Spätsommer, knackiges Kohlrabisüppchen mit Pfifferlingen und Kräuteröl



„Das war schon etwas besonderes“ meinte Frau K als sie das Süppchen gegessen hatte. So viel überschwängliches Lob bin ich von ihr nicht gewohnt, das ist eher selten.

Was hatte zu diesem Lob geführt ? Eine einfache Suppe aus Kohlrabi, etwas Sellerie, frischen Pfifferlingen und Kräuteröl, dazu Milch, wenig Sahne und Geflügelfond. So einfach ist das machmal. 
Doch ich muss zugeben auch mir hat diese Suppe wirklich gut geschmeckt. Die Suppe bekommt schön Biss durch rohe, marinierte Kohlrabistreifen, das gibt einen sehr knackigen Effekt im Mund, und harmoniert gut mit den Pfifferlingen.

Zutaten für 4 als Vorspeise:

1 Schalotte
2 Kohlrabi
1 kleine Sellerieknolle
50 ml Noilly Prat
100 ml Weißwein
500 ml Geflügelfond
200 ml Milch
100 ml Sahne
1 El Zitronensaft
2 El Traubenkernöl
100 g kleine Pfifferlinge, fertig geputzt
1/2 Bund glatte Petersilie
1 Handvoll Sellerieblätter
1 El Mandelblättchen
100 ml Sonnenblumenöl
Butter
Salz und weißer Pfeffer

Zubereitung:

Das Kräuteröl habe ich zuerst gemacht. Petersilie und Sellerieblätter von den Stielen zupfen und abwaschen, gründlich zwischen etwas Küchenkrepp trocknen.  Mit dem Sonnenblumenöl, Mandelblättern und einer Prise Salz mit dem Pürierstab gründlich pürieren, bis sich einen  gleichmässig grüne Masse ergibt. Die habe ich eine Stunde ziehen lassen und dann durch ein sehr feines Sieb gestrichen, so hatte ich ein schön grünes Kräuteröl.

Etwas Butter in einem Topf zerlassen. Die Schalotte putzen und in dünne Scheiben schneiden, in der Butter andünsten. Die Kohlrabi schälen und, bis auf eine etwas  5 mm dicke Scheibe aus der Mitte, grob würfeln. Etwa 150 g Sellerie ebenfalls grob würfeln, alle Würfel in den Topf geben und einige Minuten andünsten lassen. Nun mit dem Wermut und Wein auffüllen und etwas einkochen lassen, das hat bei mir etwa 5 Minuten gebraucht.
Zwischenzeitlich von der verbliebenen Kohlrabischeibe möglichst dünne Streifen abschneiden. Ich mache das mit mit einem einfachen Sparschäler. Die Streifen mit etwas Zitronensaft, Traubenkernöl und Salz marinieren.

Die Pfifferlinge in wenig heisser Butter kurz anbraten und mit Salz würzen.

Wenn die Suppe nach etwas 20 Minuten gar gekocht ist mit dem Pürierstab gründlich aufschlagen und durch ein Sieb streichen, mit weißem, frisch gemahlenem Pfeffer und Salz abschmecken. Vorsichtig warm halten.

Anrichten:
In die Mitte von 4 vorgewärmten Tellern jeweils ein kleines „Nest“ aus Kohlrabistreifen setzen. Die Nester jeweils mit einen El. Pfifferlinge füllen. Jetzt jeweils ein bis zwei Kellen Suppe darum verteilen. In jede Suppe einen Tl Kräuteröl geben und servieren.

Da auch hier  der Pürierstab wieder unverzichtbar ist, ist das Süppchen natürlich auch ein Beitrag zu Zorras Blog-Event
9 jahre kochtopf Blog-Event - Smart Speed Kitchen (Einsendeschluss 15.9.2013)

Kommentare:

  1. Eine Suppe, die mit soviel Liebe und Bedacht zusammengestellt ist, die kann ja nur schmecken. Toll dieses Grün von dem Kräuteröl.

    Liebe Grüße
    Anna

    AntwortenLöschen
  2. Hausmann's Kost neu definiert ;-) sehr lecker!
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

    AntwortenLöschen
  3. :-), das freut mich ja, aber es ist doch wirklich nur ein kleines , einfaches Süppchen

    AntwortenLöschen
  4. Das sieht so schön aus, da traut man sich fast nicht den Löffel einzutauchen!

    AntwortenLöschen