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Mittwoch, 7. Dezember 2011

Blogevent, Bratkartoffeln für Heike, ganz puristisch

Das 1. Blogevent von Heike, ausgerufen zu ihrem ersten Blogday. Mir gefällt das Event. 




Und anderen auch, Schnuppschnüss hat es wirklich witzig auf den Punkt gebracht.

Das ist ein Thema nach meinem Geschmack und so versuche ich heute auch einen Beitrag dazu.
Einen guten Freund habe ich, der hat mal über Bratkartoffeln gesagt, die müssen klickern wenn sie auf den Teller kommen, richtig und rascheln wenn  sie zusammengeschoben werden, also eine Speise die Geräusche macht.
Bratkartoffeln bereite ich ziemlich puristisch und aufs Wesentliche reduziert zu.
Dazu brauche ich Ratten, wie mein Kartoffelhändler sie nennt, also La Ratte Kartoffeln.





Eine mehr als 20 Jahre alte Edelstahlpfanne.
Keine Gusspfanne, oder geschmiedetes und auch Kupfer nehme ich nicht, eine schlichte Edelstahlpfanne reicht, dazu Butterschmalz, Salz und Pfeffer. 



Mehr braucht es nicht für leckere Bratkartoffeln.
Natürlich gibt es ganz viele kreativere, komplexere und spannendere Rezepte,
doch wenn wir Hunger auf ein Stück Fleisch haben gibt es oft  Bratkartoffeln mit Fleisch und Salat.
Manchmal auch mit einer warmen Remoulade, wie am Sonntag.
Da habe ich Butterschmalz und ein Stück Butter in der Pfanne erhitzt, etwas Salz Naturata Meersalz ohne Zusätze , für die Puristen, in die Pfanne gestreut.
Die Ratten habe ich geschält, und gewürfelt, etwas gewässert, dann lasse ich sie gut abtropfen und sie kommen in die Pfanne, nicht zu viele, der Boden sollte bedeckt sein, sie sollten sich nicht stapeln und dann lasse ich sie braten, einige Minuten, wie lange genau kann ich nicht sagen, dann werden sie verrührt und wieder können sie in Ruhe brutzeln, alles bei mittlerer Hitze.
Am Ende erhöhe ich die Hitze daß sie knusprig werden, das dauert mehr als dreißig Minuten, dann sind sie aussen kross und innen weich, aber nicht matschig und dann rascheln sie wenn man sie zusammenschiebt und klickern auf dem Teller
Dazu gibt es ein Stück Rinderfilet von 250 g und warme Remoulade, oder auch Sauce Bearnaise, also warme Remoulade aus Kerbel, Estragon, Weißwein, Eigelb und ordentlich viel Butter.
Wenn die Kartoffeln gut sind schmeckt das wirklich gut und ist bei uns ein Klassiker, den wir seit Jahren mögen

Kommentare:

  1. Wolfgang! Die sehen ja perfekt aus!
    Ja, Geräusche müssen sie machen, und knuspern beim reinbeissen und ganz soft innen ... oh was hab ich mir nur angetan?
    Ich üb' weiter!

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  2. Danke! Es freut mich das sie dir gefallen. Und ich bin sicher du bekommst die gut hin.

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  3. Ohne Scherz, diese Kartoffeln sehen so köstlich aus, dass ich sofort wieder loslegen möchte. Das Foto mit dem Salzflöckchen ist wunderbar.

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  4. schön Schnuppschnuess wenn ich dir Appetit machen konnte

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  5. Hallo Wolfgang,
    ich habe noch gar nie Bratkartoffeln aus rohen Kartoffeln gemacht, dein Rezept macht mir richtig Lust darauf, es auszuprobieren. Aber vielleicht nehme ich auch Ratten dazu, dann haben die Viecher doch noch einen Wert, ab und zu springt draußen eine herum ;-)))

    Liebe Grüße von Barbara

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  6. Immer wieder lecker- und ganz ähnlich kombiniert hatten wir das heute, grie Soß, Spargelsalat, Rinderhüfte "rückwärts".
    Gruß Ninive

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