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Sonntag, 22. Juli 2012

für Arthurs Tochter, dreierlei vom Rind auf einem Teller

Arthurs Tochter Kocht. So der Titel ihres Buches und nun feiert ihr Blog  den dritten Geburtstag, sie ist drei Jahre verheiratet und es gibt gerade noch viel mehr dreien in ihrem Leben.
Astrid feiert, natürlich, sollte man sagen, mit einem Blog - Event:

Auch auf Facebook gibt es eine Veranstaltung dazu.

Ich glaube das ihr Blog der erste war den ich überhaupt gelesen habe und ich lese dort auch heute noch gerne.
Natürlich nehme ich  an ihrem Blog - Event teil, da bin ich einfach gerne dabei.
So habe ich mir überlegt dreierlei vom Rind auf den Teller zu bringen.
Von Nils Henkel habe ich in seinem Kochbuch „ Pure Nature „ gelernt das man Rinderfilet mit Rindermark und Kräutern kombinieren kann, also gibt es eine Mark - Kräuterkruste auf dem Rinderfilet und einen Ochsenschwanzsud darunter.
Das ist nicht wirklich neu, selbst bei Paul Bocuse gibt es schon ein Rezept für "Tournedos à la moelle"
Mit dem Knochenmark gibt das einen kräftigen Geschmack und ich denke das könnte Astrid gefallen. Dazu nur noch Pfifferlinge und ein Kartoffelrösti, kein Gedöns. Ich möchte mich auf das wesentliche konzentrieren.

So gibt es:

Tournedos mit Mark - Kräuterkruste auf Ochsenschwanzsud
Zutaten für 2:

  • 2 Stück Rinderfilet zu je 150 g
  • 1 Schalotte
  • 6 Markknochen
  • 400 ml Ochnsenschwanzfond
  • 400 ml Rotwein
  • 1 Schalotte
  • 20 g Semmelbrösel
  • 1 Bund Petersilie
  • Estragon
  • Thymian
  • 400 g Kartoffeln ( ich hatte rote Laura )
  • 1 Ei
  • 250 g Pfifferlinge
  • Butter
  • Pfeffer und Salz 
  • Muskat
Zubereitung:

Die Schalotte klein schneiden und in etwas Butter andünsten, von drei Markknochen das Mark herausdrücken und zu den Schalotten geben und auslassen. Den Rotwein und den Ochsenschwanzfond dazu geben und auf etwa 300 ml einkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Filets 2 Stunden vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. Mit Salz einreiben. Nach zwei Stunden von beiden Seiten anbraten und dann mit Pffer würzen und im Backofen bei 80°C warm halten.
Das restliche Knochenmark 2 Stunden wässern, dann in wenig Butter auslassen und durch ein Sieb in eine Schüssel streichen.
Die Petersilie, Estragon( wenig Estragon, wenn es französisches ist) und Thymian waschen, putzen und fein hacken, mit den Semmelbrösel vermischen zu dem Knochenmark geben, gut vermengen. Die Masse auf den Tournedos verteilen, kurz unter dem Grill anrösten.
Zwischenzeitlich die Kartoffeln schälen und reiben, dann daraus Kartoffelrösti in reichlich Butter backen.
Die Pilze putzen, nicht waschen, nur mit einem Pinsel und Messer reinigen, dann in heisser Butter kurz anbraten, zum Ochsenschwanzsud geben. 


Je ein Rösti auf einen Teller geben, das Filet daruf legen, dann den Sud mit den Pfifferlinge zugeben, sofort servieren

Kommentare:

  1. Wie lecker das aussieht, yummy :)

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  2. Wirklich, es sieht toll aus, lg grimmel

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  3. Sieht wirklich gut aus, ich find es toll dass du oft nach Bocuse kochst. Damit zeigst du das es umsetzbar ist... denn ich finde das Rote Buch von ihm schreckt etwas ab.

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  4. Schön wenn es euch gefällt ich hoffe Arthurs Tochter auch

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  5. Hallo Martin,
    ich finde es reizvoll sein "Rotes Buch", da finde sich doch viele Ideen die auch heute noch interessant sind.

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  6. Geile Produkte + Tolle Verarbeitung + Klasse Bild = Die Glorreichen Drei!

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  7. Ein mehr als würdiger Beitrag für den Event! Daumen hoch für diese tolle Arbeit.

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  8. Also mir würde das sehr gefallen. Für Rindermark würde ich sogar ein Verbrechen begehen ;-)

    Übrigens bin ich wieder zurück von Usedom - leider war das mit der Sonne einfach nix - gar nix! Ich hab in meinem Leben noch selten solche Wolkenbrüche erlebt wie in den letzten zwei Wochen auf der Insel. Aber gefallen hat es mir trotzdem, ich will auf jeden Fall wieder hin. Und zu meinem 50. Geburtstag wünsche ich mir einen Strankorb :-)

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  9. Mein lieber Scholli, äh... Wolfgang! Das ist ja herr_lich geworden!
    Ich mag die Küche von Bocuse auch sehr. Er nimmt sogar zur Herstellung einer Court Bouillon nur Mineralwasser und legt dann zusätzlich zum Gemüse noch einen Ochsenschwanz und Ochsenbacken mit in den Topf. Da soll mal einer sagen, der Mann verstünde nichts von guter bodenständiger Küche! :)

    Mit diesem Gericht machst Du mir eine große Freude! Ich mag es ja gerne "gedönsfrei", das hast Du gut erkannt und die verwendeten Zutaten liebe ich! Vielen Dank für diesen wundervollen Beitrag!

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  10. Vielen lieben Dank für die freundlichen Kommentare, da freut mich jetzt sehr das dieses Rezept euch gefällt und insbesondere auch Arthurs Tochter.
    @ Wilde Henne schade das es so verregnet war, schon mit ein klein wenig Sonne ist es auf dieser Insel sehr schön.

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