Mittwoch, 7. Juli 2021

Möhre auf Champignons und Thymian

Zwei Teller wollte ich zum Abschluss noch zeigen. Die habe ich mir im Herbst 2020 in Holland in der Galerie „ Atelier de Test“ gekauft, einfach weil ich die wunderschön fand. 




Um eine Speise darauf anzurichten sind die aber leider nicht so gut geeignet, die stehlen dem Gericht einfach die Schau. 

Deshalb habe ich auch nur eine einfache, kleine Vorspeise gemacht, ein buttriges, leicht scharfes Möhrenpüree auf, in Rotwein geschmorten, Champignons und obenauf noch ein paar Thymianblüten. 

Das war in sich sehr stimmig und Frau K war so begeistert wie selten. Ihr gefällt es wenn ein Gericht nur wenige Zutaten hat, die aber dann gut miteinander harmonieren.


 

Zutaten für 2:


200 g Champignons

1 kleine Schalotte

100 ml Kalbsbrühe

100 ml Spätburgunder

250 g Möhren

1/2 Rote Jalapeño

Butter

Salz

Thymianblüten




Zubereitung:


Die Schalotte schälen und sehr klein würfeln. Mit etwas Butter in einer kleinen Pfannen vorsichtig andünsten.

Die Champignons waschen, in Würfel schneiden und mit in der Butter andünsten lassen. Dann die Kalbsbrühe und den Rotwein angießen und vollständig bei mittlerer Hitze einkochen lassen. Mit einer Prise Salz abschmecken.



Die Möhren schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Jalapeño waschen und in kleine Würfel schneiden

Etwas Butter in in einem kleinen Topf erwärmen, das Gemüse und eine Prise Salz zugeben und bei geschlossnem Deckel etwa 20 Minuten bei wenig Hitze sehr weich dünsten.

Die Möhren mit einem Pürierstab sehr gründlich pürieren und durch ein feines Sieb streichen. Eventuell die Möhren nochmal erwärmen.



Anrichten:

Die geschmorten Champignons mit Hilfe eine Ringes in die Mitte der Teller setzen. Die Champignons mit der Möhrencreme bedecken und mit Thymianblüten bestreuen.

Das war’s. 


Sonntag, 23. Mai 2021

Spargelsalat mit Thunfisch

Vor 10 Jahren, genauer am 22.Mai 2011 habe ich den ersten Blogbeitrag hier eingestellt. Ganz ehrlich, ich habe es damals ausgeschlossen das ich den Blog länger als 2-3 Jahre betreibe. Gut nun sind es 10 Jahre geworden und 807 Beiträge. 

Da es mir immer noch Spaß macht Blogbeiträge zu entwickeln und zu kochen wird es wohl auch noch ein wenig weiter gehen.

 



Heute habe ich einen Beitrag, der ähnlich einfach ist wie der erste Beitrag vor 10 Jahren, damals gab es Jakobsmuschel auf Erbsenpüree. 

Heute gibt es Spargel auf kurz gebratenem Thunfisch. Der Spargel ist leichts fermentiert und hat ein fruchtiges Dressing bekommen. Das hat dann selbst Frau K geschmeckt die sonst Thunfisch nicht gerne isst.


Der Spargel braucht 48 Zeit in der Zubereitung.



Zutaten für 2:

1 Scheibe Thunfisch

Rapsöl

2 Stangen Spargel

1 El Starter

1 Passionsfrucht

2 El Sonnenblumenöl

Mélange Blanc

Salz

Senfkohl



Zubereitung:

Den Spargel waschen und sorgfältig schälen. Mit einem Sparschäler den Spargel in dünne Streifen schneiden. Die Spargelstreifen in ein Weckglas geben und mit 3% Salzlösung auffüllen. Einen El Starter dazu geben. Das Glas habe ich 24 Stunden bei etwa 23 °C fermentieren lassen. Dann kam es noch für 24 Stunden in den Kühlschrank.




Für das Dressing die Passionsfrucht halbieren und die Kerne mit dem Fruchtfleisch in ein Sieb geben und den Saft ausstreichen und auffangen. Den Saft mit dem Öl, Salz und Mélange Blanc gut verrühren. Die Spargelstreifen darin etwa eine Stunde marinieren.


Das Rapsöl in einer kleinen Pfanne hoch erhitzen. Die Scheibe Thunfisch von beiden Seiten etwa 30 Sekunden anbraten. Dann den Thunfisch sofort aus der Pfanne nehmen und von beiden Seiten leicht salzen.





Anrichten:

Den Thunfisch in dünne Scheiben schneiden und je 2-3 Scheiben in eine flache Schale legen. Die Spargelstreifen etwas abtropfen lassen und auf den Fischscheiben verteilen. Dann mit einigen kleinen Blätter Senfkohl dekorieren.


Sonntag, 16. Mai 2021

Lachstatar auf Gurkensalat

Das ist schon fast sommerlich, leicht und frisch dieses Gericht. Auf die Idee gekommen bin ich durch ein Gericht von Tim Raue aus dem Buch „ Rezepte aus der Brasserie“.  Er macht ein Thunfischtatar mit Gurke als Vorspeise, natürlich deutlich komplexer als das was ich hier mache.  

Ich habe allerdings einige Anregungen übernommen. Da ich guten schottischen „Label Rouge“ Lachs bekommen habe, gab es bei uns Lachs und keinen Thunfisch.



Tim Raue würzt sein Tatar mit Aivar, da habe ich mir gedacht ich könnte es dann mal mit meinem eigenen fermentierten Paprika-Tomatenketchup probieren. War gut. Hier gibt es die Rezepte für Paprika-Tomatenketchup und Gewürzöl.



Zutaten für 2:

150 g Lachs (ohne Haut)

3 El Olivenöl

1/2 Tl Honig

1 Msp Piment d’Espelette

1 Tl Paprika-Tomatenketchup

2 kleine Gartengurken

2 El Sonnenblumenöl

4 El Gewürzöl

2 El Weißweinessig

1 Tl grüner Tabasco

1 Tl Honig

1Tl Limettensaft

Salz

Lachskaviar



Zubereitung:

Das Stück Lachs für eine Stunde in den Tiefkühler legen, es lässt sich dann besser würfeln. Für die Marinade für den Lachs 3 El Olivenöl, 1/2 Tl Honig Piment d’Espelette und ein wenig Salz gut verrühren. Den halbgefrorenen Lachs in kleine Würfel schneiden und in die Marinade geben. Gut vermischen und kalt stellen.



Für den Gurkensalat aus dem Sonnenblumenöl, 2El Gewürzöl, Weißweinessig, grüner Tabasco, Honig und Limettensaft eine Vinaigrette rühren und mit Salz abschmecken. 

Eine Gartengurke schälen, entkernen und fein würfeln. Die zweite Gurke gründlich abwaschen und mit dem Sparschäler längs bis zum Kerngehäuse schälen. Die Streifen und die Gurkenwürfel in die Vinaigrette geben und wenigsten 30 Minuten ziehen lassen.



Anrichten:

Den Gurkensalat auf zwei Schalen verteilen. Darauf einen Esslöffel Lachstatar setzen. Darum herum je Portion einen El Lachskaviar und Gewürzöl verteilen.