Sonntag, 10. Oktober 2021

Perlhuhn, Butternusskürbis und Schalotte

Mein letzter Blogbeitrag ist jetzt etwas mehr als drei Monate her. Als ich diesen letzten Beitrag geschrieben habe, da bin ich davon ausgegangen, dass ich den Blog nicht mehr weiter schreiben kann.

Mein reales Leben, außerhalb des Internet, war ziemlich fordernd und sehr kräftezehrend die letzten Monate, da blieb nur sehr wenig Raum für den Blog. Mein Kopf war dafür einfach nicht frei. 


Die Situation hat sich jetzt wieder grundlegend geändert und ich hoffe, ich habe nun wieder  die Möglichkeiten und finde zum Blog zurück.






Ein einfaches Gericht habe ich gemacht mit Perlhuhn Butternusskürbis, Schalotten und einer Perlhuhn-Jus.

 

Das Perlhuhn haben wir in Kempen/Niederrhein im Gut Heimendahl gekauft, das ist zwar ein wenig weiter weg, aber wir schätzen die Qualität des Geflügels das dort verkauft wird. 

Zu der Perlhuhnbrust gab es ein einfaches Kürbispüree und eingelegten Kürbis und Schalotten (was man am besten am Vortag macht). Dazu eine Sauce aus Perlhuhnbrühe mit etwas Fett von dieser Brühe


Zutaten für 2:

2 Perlhuhnbrüste

Rapsöl

500 ml Perlhuhnbrühe

2 El Aceto Balsamico di Modena IGP

1 kleiner Butternusskürbis

2 El Crème fraîche

50g Butter

4 Schalotten

100 ml Apfelessig

100 ml Wasser

30 g Zucker

10 g Salz

1 Tl dunkle Senfsaat

4 Pfefferkörner

4 Wacholderbeeren

1 Gewürznelke

50 g Perlhuhnbrühefett

Salz




Zubereitung:

Wie oben bereits gesagt macht man die süß-sauer eingelegten Schalottenstreifen und Kürbiswürfel bereits einen Tag vorher.

Dafür Apfelessig, Wasser, Zucker, Salz, Senfsaat, Pfefferkörner, Wacholderbeeren und die Gewürznelke in einen Topf geben.  Die Schalotten schälen und längs in dünne Spalten schneiden. Etwa 100 g Kürbis schälen und fein würfeln. Die Flüssigkeit zum kochen bringen, eine Minute kochen lassen, dann die Schalottenspalten und die Kürbiswürfel zufügen und nochmal eine Minuten aufkochen. Alles in ein Schraubglas schütten und abkühlen lassen.




Den restlichen Kürbis schälen und grob würfeln, es sollten sich etwa 400 g  geschälter Kürbis ergeben. In einem kleinen Topf die Butter schmelzen, die Kürbiswürfel zufügen, salzen und etwa 20 Minuten bei geschlossenem Deckel bei kleiner Hitze weich schmoren.


In der Zwischenzeit die Perlhuhnbrühe auf etwa 200 ml einkochen. Mit 1-2 El Aceto Balsamico di Modena IGP und etwas Salz abschmecken. Wenn gewünscht die Sauce binden.


Die Perlhuhnbrüste in etwas Rapsöl von beiden Seiten etwa 2 Minuten anbraten dann im Backofen bei 80°C nachziehen lassen.


Wenn die Kürbiswürfel weich sind diese gründlich pürieren, dabei nach und nach die Crème fraîche zufügen, nochmal, wenn nötig mit wenig Salz abschmecken.


Das Perlhuhnbrühefett kurz erwärmen.







Anrichten:


Die Perlhuhnbrüste längs halbieren und auf einen Teller legen. Daneben mit einem Esslöffel etwas Kürbispüree setzen. Etwas einen El eingelegten Kürbis und Schalottenspalten darüber verteilen. Neben dem Fleisch noch einen El Sauce verteilen. Einen Tl Perlhuhnbrühefett auf des Fleisch und die Sauce tropfen lassen.


Mittwoch, 7. Juli 2021

Möhre auf Champignons und Thymian

Zwei Teller wollte ich zum Abschluss noch zeigen. Die habe ich mir im Herbst 2020 in Holland in der Galerie „ Atelier de Test“ gekauft, einfach weil ich die wunderschön fand. 




Um eine Speise darauf anzurichten sind die aber leider nicht so gut geeignet, die stehlen dem Gericht einfach die Schau. 

Deshalb habe ich auch nur eine einfache, kleine Vorspeise gemacht, ein buttriges, leicht scharfes Möhrenpüree auf, in Rotwein geschmorten, Champignons und obenauf noch ein paar Thymianblüten. 

Das war in sich sehr stimmig und Frau K war so begeistert wie selten. Ihr gefällt es wenn ein Gericht nur wenige Zutaten hat, die aber dann gut miteinander harmonieren.


 

Zutaten für 2:


200 g Champignons

1 kleine Schalotte

100 ml Kalbsbrühe

100 ml Spätburgunder

250 g Möhren

1/2 Rote Jalapeño

Butter

Salz

Thymianblüten




Zubereitung:


Die Schalotte schälen und sehr klein würfeln. Mit etwas Butter in einer kleinen Pfannen vorsichtig andünsten.

Die Champignons waschen, in Würfel schneiden und mit in der Butter andünsten lassen. Dann die Kalbsbrühe und den Rotwein angießen und vollständig bei mittlerer Hitze einkochen lassen. Mit einer Prise Salz abschmecken.



Die Möhren schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Jalapeño waschen und in kleine Würfel schneiden

Etwas Butter in in einem kleinen Topf erwärmen, das Gemüse und eine Prise Salz zugeben und bei geschlossnem Deckel etwa 20 Minuten bei wenig Hitze sehr weich dünsten.

Die Möhren mit einem Pürierstab sehr gründlich pürieren und durch ein feines Sieb streichen. Eventuell die Möhren nochmal erwärmen.



Anrichten:

Die geschmorten Champignons mit Hilfe eine Ringes in die Mitte der Teller setzen. Die Champignons mit der Möhrencreme bedecken und mit Thymianblüten bestreuen.

Das war’s. 


Sonntag, 23. Mai 2021

Spargelsalat mit Thunfisch

Vor 10 Jahren, genauer am 22.Mai 2011 habe ich den ersten Blogbeitrag hier eingestellt. Ganz ehrlich, ich habe es damals ausgeschlossen das ich den Blog länger als 2-3 Jahre betreibe. Gut nun sind es 10 Jahre geworden und 807 Beiträge. 

Da es mir immer noch Spaß macht Blogbeiträge zu entwickeln und zu kochen wird es wohl auch noch ein wenig weiter gehen.

 



Heute habe ich einen Beitrag, der ähnlich einfach ist wie der erste Beitrag vor 10 Jahren, damals gab es Jakobsmuschel auf Erbsenpüree. 

Heute gibt es Spargel auf kurz gebratenem Thunfisch. Der Spargel ist leichts fermentiert und hat ein fruchtiges Dressing bekommen. Das hat dann selbst Frau K geschmeckt die sonst Thunfisch nicht gerne isst.


Der Spargel braucht 48 Zeit in der Zubereitung.



Zutaten für 2:

1 Scheibe Thunfisch

Rapsöl

2 Stangen Spargel

1 El Starter

1 Passionsfrucht

2 El Sonnenblumenöl

Mélange Blanc

Salz

Senfkohl



Zubereitung:

Den Spargel waschen und sorgfältig schälen. Mit einem Sparschäler den Spargel in dünne Streifen schneiden. Die Spargelstreifen in ein Weckglas geben und mit 3% Salzlösung auffüllen. Einen El Starter dazu geben. Das Glas habe ich 24 Stunden bei etwa 23 °C fermentieren lassen. Dann kam es noch für 24 Stunden in den Kühlschrank.




Für das Dressing die Passionsfrucht halbieren und die Kerne mit dem Fruchtfleisch in ein Sieb geben und den Saft ausstreichen und auffangen. Den Saft mit dem Öl, Salz und Mélange Blanc gut verrühren. Die Spargelstreifen darin etwa eine Stunde marinieren.


Das Rapsöl in einer kleinen Pfanne hoch erhitzen. Die Scheibe Thunfisch von beiden Seiten etwa 30 Sekunden anbraten. Dann den Thunfisch sofort aus der Pfanne nehmen und von beiden Seiten leicht salzen.





Anrichten:

Den Thunfisch in dünne Scheiben schneiden und je 2-3 Scheiben in eine flache Schale legen. Die Spargelstreifen etwas abtropfen lassen und auf den Fischscheiben verteilen. Dann mit einigen kleinen Blätter Senfkohl dekorieren.