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Sonntag, 19. Januar 2020

Kabeljau, Wermutsauce und Spitzkohl

Frau K hatte sich für Samstagabend Fisch und Spitzkohl gewünscht. Mir ist ein Rezept eingefallen das ich bereits 2011 eingestellt hatte und das sich im Laufe der Zeit immer mehr geändert hat.  Das habe ich dann  in der aktuellen Version zubereitet.

Kabeljau Gemüse Wermutsauce

Es gab also Kabeljau, in brauner Butter kurz angebraten. Ein Gemüse aus Spitzkohl, Möhre und Porree/Lauch. Dazu ein wenig Zitrone und eine Wermutsauce. Mehr brauchte es nicht und wir waren zufrieden.

Zutaten für 2:

1/2 Spitzkohl
3 Bundmöhren
1 Stück Porree 
1 Bio-Zitrone
400 ml Gemüsefond
300 ml Wermut
100 ml Sahne
300 g Kabeljau
Butter
1/2 Bund Schnittlauch
Salz

Zubereitung:
Den Kabeljau in zwei Stücke teilen und rundherum sorgfältig salzen und auf Zimmertemperatur bringen. Also nicht mehr in den Kühlschrank stellen.
Den halben Spitzkohl noch einmal längs teilen und dann in sehr feine Streifen schneiden. Etwas gesalzenes Wasser aufkochen und den Spitzkohl darin blanchieren, nach etwa 2 Minuten abschütten und kalt abschrecken.
Die Möhren schälen, längs halbieren und in dünne Scheiben schneiden.
Das Stück Porree (etwa 10 cm vom hellgrünen Teil) putzen und in dünne Scheiben schneiden.

Kabeljau Gemüse Wermutsauce
Etwas Butter in einem Topf schmelzen, die Möhren in die Butter geben und einige Minuten in der Butter dünsten. Dann den Porree zugeben und alles nochmal etwa 3 Minuten andünsten.

Für die Sauce den Gemüsefond mit dem Wermut in eine Sauteuse füllen und auf etwa 250 ml einkochen, dann die Sahne zufügen und nochmal etwas einkochen, mit Salz abschmecken.
Etwas Butter in eine Pfanne aufschäumen und ein wenig Farbe nehmen lassen, dann den Kabeljau darin von beiden Seiten etwa 2 Minuten anbraten. Den Kabeljau im Backofen bei 60°C  10 Minuten nachziehen lassen.
Den Schnittlauch waschen, trocknen und in kleine Röllchen schneiden. Die Zitrone abwaschen, die Schale abreiben, und eine Zitronenhälfte auspressen.

Den Spitzkohl zu den Möhren in den Topf geben mit etwas Zitronensaft und Zitronenabrieb würzen und kurz erwärmen. Wenn nötig das Gemüse noch etwas salzen.



Anrichten:

Zwei tiefe Teller gut vorwärmen. In jeden Teller 2-3 El Gemüse in die Mitte setzen, darauf den Kabeljau. Die Sauce mit einem Pürierstab kurz aufschlagen und 2-3 El um das Gemüse verteilen. Den Kabeljau mit etwas Zitronenabrieb bestreuen. Über den ganzen Teller ein wenig Schnittlauch streuen.

Sonntag, 22. April 2018

Secreto, Kartoffeln, Spitzkohl mit Bärlauch

Bei der Metzgerei Struwe hier in Duisburg Rheinhausen gibt es Fleischstücke die man, wenn man sich den Webauftritt anschaut nicht erwartet. Dort kann man sowohl Rindfleisch , als auch Schweinefleisch Dry Aged erwerben. Man bekommt Fleisch vom Iberico-Schwein  und auch besondere Zuschnitte, wie Kachelfleisch, Secreto, und auch Flank-Steaks

Secreto Kartoffelplätzchen Spitzkohl
vom Rind.
Heute habe ich das Secreto verarbeitet, ein Stück Schweinefleisch, saftig und schön im Geschmack.
Dazu ganz einfache Kartoffelplätzchen, schön dünn und in der Herstellung ganz reduziert. Kartoffeln, Mehl, Butter und Salz, mehr braucht es dazu nicht. Der Trick ist die Plätzchen schön dünn zu machen und in wenig Butter auszubraten.
Dazu eine Kräutercreme und lauwarmer knackiger Spitzkohl. So mögen wir dann Hausmannskost.

Zutaten für 2:
350 g Secreto
Butterschmalz
400 g Kartoffel
40 g Butter
40 g Mehl
1/2 Spitzkohl
1 Bund Petersilie
1 Bund Bärlauch
1/2 Bund Liebstöckel
50 g Mandelblättchen
1 Bio-Zitrone
Sonnenblumenöl
Butter
Salz, Pfeffer



Zubereitung:
Die Kräuter putzen und waschen, gut trocknen. 3-4 Blätter Bärlauch beiseite legen. Die restlichen Kräuter mit den Mandelblättchen und etwas Öl in einen Pürierbecher geben und fein pürieren bis eine cremige Masse entsteht. Wenn nötig noch etwas Öl zufügen. Die Kräutercreme mit Salz abschmecken, kühl stellen.

Das Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen von beiden Seiten gut salzen und etwa 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen

Die Kartoffel in Salzwasser in etwa 20 Minuten weich kochen. Die Kartoffeln abschütten und pellen. Nochmal für 10 Minuten im Topf im  Backofen bei 80°C aus dämpfen lassen. Dabei die 40g Butter schon mit in den Topf geben das die Butter schmilzt.

Secret Kartoffelplätzchen Spitzkohl
Die Kartoffeln gründlich stampfen,salzen, das Mehl zufügen und schnell in den Teig einarbeiten. Den Kartoffelteig zu einer dicken gleichmäßigen Rolle formen.
Wenig Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Von der Kartoffelteig-Rolle dünne Scheiben abschneiden, mit den Händen noch etwas zu flachen Plätzchen formen und in die Pfanne legen.
Die Plätzchen bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun anbraten.

Den Backofen auf 80°C vorwärmen. In einer Pfanne etwas Butterschmalz hoch erhitzen, das Secreto darin von beiden Seiten etwa 1,5 Minuten anbraten, dann das Fleisch für 30 Minuten in den Backofen stellen.

Den halben Spitzkohl längs noch einmal halbieren und in sehr dünne Streifen schneiden. 2El der Kräutercreme und etwas Butter in einer Pfanne schmelzen einen El Zitronensaft und den Abrieb von einer halben Zitrone zufügen. Die Spitzkohlstreifen zufügen und in der Pfanne einige Minuten schwenken bis er lauwarm ist und noch biss hat. Mit Salz abschmecken.


Anrichten:
Das Secreto in etwa 5 mm dünne Scheiben schneiden.

Je 4 Scheiben auf einen Teller legen, dazu drei Kartoffelplätzchen und zwei El Spitzkohl. Etwa 1 El Kräutercreme auf das Fleisch verteilen. Den restlichen Bärlauch in dünne Streifen schneiden und über das Fleisch verteilen.

Sonntag, 10. September 2017

Lamm, getrocknet mit Kohl und Liebstöckel

Dieses Gericht das ich heute vorstelle gehört sicher zu dem Besten was ich je zubereitet habe. Aber bevor dieses Gericht so war wie ich es mir vorgestellt hatte, benötigte ich mehrere Versuche bis der Geschmack und die Konsistenz stimmten. Die Grundidee für das Gericht habe ich mir bei einem besternten Koch geklaut jedoch ist letztendlich etwas vollkommen anderes herausgekommen.

Lamm Kohl Liebstöckel
Also in der Schüssel ist getrocknetes Lamm, ein Espuma aus Kohl, Schafjoghurt und Liebstöckel und als kleine Deko sind noch Raukeblüten auf dem Schaum.
Das Lamm ist getrocknet und fein gerieben und ruht auf einem Kohl-Liebstöckelespuma.
Herausgekommen ist eine der besten Vorspeisen die ich je gemacht habe. 
Mit der Zubereitung sollte man etwa 24 Stunden früher anfangen. Das trocknen des Lamms brauchte bei mir 9 Stunden und der Schafjoghurt soll etwa 24 Stunden abtropfen.


Zutaten für 4 :
100 g Lamm
250 g Spitzkohl 
50 g Blattspinat
60 g Kartoffeln 
2 Zweige Liebstöckel 
100 ml Sahne 
50 g abgetropfter Schafjoghurt
Salz
Raukeblüten

Zubereitung:
Etwa 100 g Schafjoghurt durch ein feines Sieb etwa 24 Stunden im Kühlschrank abtropfen lassen.
Den Backofen auf 50°C vorwärmen. Das Lammfleisch in etwa 3-4 mm dünne Scheiben schneiden und auf ein Gitterrost verteilen. Ich habe dafür ein kleines Stück aus der Lammkeule verwand. Diese Stücke werden hier als Lamm-Steaks verkauft.

Lamm Kohl Liebstöckel

Das Gitterrost mit dem Lamm in den Backofen stellen und etwa 9 Stunden trocknen lassen bis das Fleisch trocken und fest ist. Das habe ich bereits am Vortag gemacht, damit das Fleisch auch abkühlen kann. Kühl und trocken gelagert hält sich das Fleisch einige Zeit.
Den Spitzkohl putzen und in dünne Streifen schneiden man benötigt 250 g  Spitzkohlstreifen. Den Spinat waschen und die dicken Stile abzupfen. 
In einem Topf reichlich Wasser erhitzen, salzen und den Spitzkohl darin etwa 10 Minuten weich kochen. Etwa 3 Minuten vor Ende der Kochzeit den Spinat und die Blätter von einem Zweig Liebstöckel zufügen und mit köcheln lassen. Das Gemüse durch ein Sieb abschütten und gut ausdrücken damit es das Wasser verliert.
Die Kartoffel in Salzwasser schön weich kochen.

Das Gemüse mit der zerdrückten Kartoffel, der Sahne und zwei El Liebstöckelöl in einen hohen Becher geben und sehr gründlich pürieren. Den abgetropften Schafjoghurt unterheben und gut verrühren. Mit etwas Salz vorsichtig abschmecken.
Die Masse durch ein feines Sieb streichen und in einen iSi füllen. Zwei Kartuschen Gas einfüllen und sehr gut schütteln. Den iSi in ein Wasserbad mit 60°C stellen damit die Masse warm bleibt.

Das getrocknete Lammfleisch auf einer feinen Reibe in kleine Partikel reiben.

Anrichten:
Den iSi nochmal gut schütteln und dann den Espuma auf 4 kleine Schalen verteilen. Mit dem geriebenen, getrockneten Lamm bestreuen. Je einen Tl Liebstöckelöl dazu geben, je zwei schöne kleine Liebstöckelblätter  und einige Raukeblüten.

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Montag, 7. Dezember 2015

vegetarisch: Pasta Gemüse Walnuss-Pesto Schafskäse

Montag ist es und es gab Nudeln. Mit Gemüse, Walnuss-Pesto und zweierlei Schafskäse. Die Diskussion um vegane oder tierfreie Ernährung ist auch an mir nicht spurlos vorbeigegangen. Sie hat zumindest dazu geführt das wir weniger Fleisch essen und auch deutlich mehr auf die Qualität des Fleisches achten.

Pasta Gemüse Walnuss-Pesto Schafskäse
Was ich ausprobiert habe und was mir nicht wirklich gelingt  sind gute vegane Gerichte. Da fehlen mir meist dann doch die Milchprodukte, nicht das Fleisch, darauf kann ich ganz gut verzichten. 
So könnte man dieses Gericht sicherlich auch als veganes Gericht essen, eben ohne Butter und Käse, aber mit Käse gefällt uns das deutlich besser. Also gab es heute vegetarische, aber nicht vegane Nudeln.
Dazu kamen Möhren, Radicchio, Spitzkohl, Orange, Feta, Pecorino und Walnuss-Pesto. Frau K hat das geschmeckt und mir auch und gefehlt hat nichts.

Zutaten für 2:

200 g Penne rigate 
1/2 Radicchio
1/2 Spitzkohl
2 Möhren
4 Frühlingszwiebeln
1 Bio-Orange
1 El Butter
2 El Walnuss-Pesto
Pecorino romano 
Feta
8 Kalamata-Oliven
Olivenöl


Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Den Radicchio und den Spitzkohl putzen und in feine, etwa 5 mm breite Streifen schneiden. Die Möhren waschen und schälen und schräg in dünne Scheiben schneiden. 
Die Frühlingszwiebeln putzen, abwaschen und in dünne Scheiben schneiden. In einem Topf die Butter und etwas Olivenöl erwärmen, die weißen Teile der Frühlingszwiebeln darin andünsten, dann die Möhrenscheiben zufügen, leicht salzen und bei geschlossenem Deckel etwa 5 Minuten dünsten lassen.

Pasta Gemüse Walnuss-Pesto Schafskäse
Die Orange abwaschen, trocknen und die Schale sehr dünn abreiben, den Abrieb Beiseite stellen und die Orange auspressen. Den Saft zu den Möhren schütten und etwas einkochen lassen.
Die Oliven entkernen und klein schneiden. Den Feta in zwei Scheiben schneiden und zerbröseln.

In der Zwischenzeit die Pasta nach Packungsanweisung garen, abschütten und gut abtropfen lassen.

Den Spitzkohl und den Radicchio zu den Möhren in den Topf geben und etwa 2-3 Minuten bei offenem Topf mit garen. Vorsichtig das wird schnell matschig und dann schmeckt es auch nicht mehr so gut. Die Olivenstücke und die grünen Teile der Frühlingszwiebeln unter das Gemüse heben.  Das Gemüse mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Anrichten:

Die Pasta in zwei vorgewärmte Teller verteilen, dann 2-3 El Gemüse darüber geben. Mit den Feta-Bröseln bestreuen und etwas Pecorino darüber reiben. Den Orangen-Abrieb darauf streuen. Auf jeden Teller einen El Walnuss-Pesto setzen und servieren.



Freitag, 1. November 2013

einfach: Kotelett, Speck-Kartoffeln und Meerrettich-Spitzkohl




Ein Rezept aus der Kategorie

 einfach, schnell und lecker. 

Das bekommt man in gut 30 Minuten hin, wenn man vorgegarte Pellkartoffeln vom Vortag hat, so wie ich. Zu den Kartoffeln kommt etwas klein geschnittener, geräucherter Speck, zu dem Spitzkohl ein Löffel Schmand und ein wenig Meerrettich, am besten natürlich frisch gerieben. 
Dazu ein Kotelett vom Schwein. Ich hatte das Glück und habe zwei Kotelett vom Iberico-Schwein bekommen, ich fand die sahen schon ganz hübsch aus. 










Deshalb gab es dazu nur ein wenig Salz und das „Sieben“ Gewürz vom Alten Gewürzamt.

Das Fleisch war nach dem garen noch  ganz leicht rosa und zart und wunderbar im Geschmack, also uns hat es gefallen.



Zutaten für 2:

2 Schweinekotelett
Butterschmalz
„Sieben“ Gewürz vom Alten Gewürzamt
500 g Pellkartoffeln vom Vortag
60 g durchwachsener, geräucherter Speck in 
dünnen Scheiben
Butter
1/2 Spitzkohl
El Schmand
1 Tl Meerrettich, frisch gerieben oder aus dem Glas


Zubereitung:
Den Backofen auf 80°C vorwärmen. Das Fleisch in heissem Butterschmalz von beiden Seiten etwa 2 Minuten anbraten, auf beiden Seiten mit etwas Salz bestreuen und in den Backofen stellen bis der Rest fertig ist.
In einer Pfanne etwas Butter zerlassen und den Speck in dünne Stifte schneiden. Den Speck in die Butter geben und bei geringer Hitze etwas auslassen. Die Kartoffeln vom Vortag längs vierteln, in die Speckpfanne geben, salzen und leicht anrösten.

Den Spitzkohl von den groben äusseren Blättern befreien und in dünne Streifen schneiden, den Strunk aber entfernen.
Die Streifen in reichlich kochendem Salzwasser 3 Minuten blanchieren. Spitzkohl abschütten, abschrecken und austropfen lassen. 
Ein wenig Butter in den Topf geben und schmelzen, dann den Schmand und Meerrettich dazu, gut verrühren und die Spitzkohlstreifen darin erwärmen, mit etwas Salt abschmecken.
Auf jeden Teller ein Kotelett geben und mit „Sieben“ würzen. Dazu die Kartoffeln mit ein wenig Speck und zwei gute Löffel Spitzkohl geben und servieren.

Mittwoch, 27. März 2013

"Koch doch mal wieder was leckeres" sagte Frau K.




„Koch doch mal wieder was leckeres“ war die Antwort als ich Frau K fragte was sie denn am Freitag gerne essen wolle.
Gut ........mhhhmmm, dann ein Nachsatz „und keine Pilze und nicht wieder so viel Fleisch!“ 






Gut, also ich gebe mir Mühe und suche was leckeres, ist ja eine klare Ansage. Keine Pilze, kein Fleisch und lecker. Also Fisch. Lachs mag Frau K also gibt es Lachs, auf der Haut zubereitet, doch ohne Haut auf den Teller. Dazu Pasta, Nudeln sind eigentlich immer gut.

Bei dem italienischen Feinkosthändler meines Vertrauens hatte ich Campofilones past all uovo gekauft.

Also Eiernudeln aus Campofilone. Die waren bei e&t im Kochforum gerade Thema und mehr durch Zufall habe ich die bei meinem Feinkosthändler gesehen, 250 g für fast 8 €. Es waren Tagliatelle und die waren hauchzart und sehr lecker, doch für 8€ ist das schon heftig. Aber gut, für Frau K ist es mir jedenfalls wert.

Dazu Spitzkohl, und dicke Bohnen, die mag Frau K auch sehr und ein leicht sahnige Sauce mit viel Geschmack.
Hier auf der Fensterbank steht neben mir ein großer Topf Zitronenthymian, den kann ich zum Fisch gut gebrauchen und so habe ich auch einen Beitrag für den Gärtnerblog, dort ist das Monatsthema nämlich Thymian.

Zutaten für 2 
  • 2 schöne  Lachstranchen
  • 100 g Butter
  • 80 ml Olivenöl
  • 1 kirschgroßes Stück Ingwer
  • 1 Bund frischer, junger Zitronenthymian 
  • 150 g Tagliatelle
  • 100 ml Sahne
  • 100 ml Fischfond
  • 1 kleiner Spitzkohl
  • 250 g dicke Bohnen
  • 1 Bio - Zitrone
  • Butter, Pfeffer und Salz



Zubereitung:

Die 100 g Butter und das Olivenöl in einem kleinen Topf vorsichtig erwärmen. Den Ingwer ins Öl geben und etwa die Hälfte des Thymian, jetzt nur noch warm halten und ziehen lassen.
Den Backofen auf 70°C vorheizen.

Die dicken Bohnen kurz blanchieren. Es waren bei mir Bohnen aus dem Eis und uns haben die gut geschmeckt. Wenn die blanchiert sind, dann abschrecken und die grauen Häute entfernen.

Den Spitzkohl putzen, den Strunk entfernen und die Blätter in ganz dünne Streifen schneiden, auch kurz blanchieren, abschrecken und gut abtropfen lassen, am Schluss noch vorsichtig ausdrücken.

Etwas Butter in einem Topf zerlassen. Die Zitronenschale abreiben und eine Hälfte der Zitrone ausdrücken, beides zu der Butter geben, dazu ein ganz kleine Prise Zucker.

Die Lachsstücke in etwas Butter auf der Hautseite in einer möglichst kleinen Pfanne anbraten, etwa 2 Minuten. Dann die warme Butter-Thymian-Mischung dazu geben und das ganze in den Backofen stellen, etwa 15 Minuten ziehen lassen. Dann den Lachs herausnehmen und vorsichtig warm halten. 

Das Nudelwasser aufsetzen und zum kochen bringen.

Die Sahne, Fischfond und etwa die Hälfte der Buttermischung in der der Fisch gegart wurde vermischen, die Buttermischung aber durch ein Sieb geben, damit der Thymian und Ingwer draussen bleiben.
Alles kurz einmal aufkochen und mit dem Pürierstab sämig aufschlagen, jetzt nur noch warm halten.
Die Bohnen und den ( ausgedrückten) Spitzkohl in der Zitronen/Buttermischung erwärmen und mit etwas Salz abschmecken.
Die Nudeln in dem Kochenden Wasser etwa 1- 2 Minuten aufkochen und abschütten.

Anrichten:

Etwas von der Sauce auf zwei flache Teller geben, den Lachs enthäuten und auf die Sauce platzieren und mit Pfeffer und Salz würzen. Jeweils zwei Löffel von den Nudeln dazu setzen. Jetzt auf die Nudeln etwas von dem Gemüse verteilen und noch ein wenig von der Sauce. Am Schluss einige Zitronenthymianzweige auf den Fisch legen, das allerdings nur wenn es sich um ganz frische weiche Triebe handelt die noch nicht holzig sind. Sonst die Blätter abzupfen.

Frau K war am Ende dann ganz zufrieden:-)


Garten-Koch-Event März 2013: Thymian [31.03.2013]

Mittwoch, 9. Januar 2013

Sonntagsessen: Spitzkohl, Quinoa und Rumpsteak




Sonntag habe ich unterschiedliche Rezepte einfach mal ausprobiert die ich in verschiedenen neuen Kochbüchern gefunden habe. Vor Weihnachten hat es für mich ja einige neue Kochbücher gegeben, daraus habe ich Rezepte ausprobiert.  




Das Spitzkohl- Rezept habe ich deutlich abgeändert, denn dafür habe ich nicht die technische Ausstattung wie sie im Rezept vorgesehen ist, es fehlt z:B ein Entsafter in unserem Haushalt.

Die Rucola-Meerrettich-Sauce aus dem Kochbuch von Ottolenhgi. Dieses Rezept habe ich 1:1 übernommen und die Sauce ist wirklich fantastisch gut. 
Den Roten Quinoa habe ich hier gefunden:

Mir ist aufgefallen das Joghurt oft benutzt wird in den Kochbüchern, der war ja lange eher verpönt, jetzt finde ich den in allen möglichen Kochbüchern wieder und habe  das natürlich auch mal ausprobieren wollen. 


Frau K meinte es habe ihr geschmeckt, wenn sie das in einem Restaurant bekommen hätte als Hauptgericht wäre sie zufrieden raus gegangen, was kann „Mann“ mehr verlangen



Zutaten für 2:

1 Stück Roastbeef (450g)

50 g Rucola/Rauke
2 El frisch geriebenen Meerrettich
2 Knoblauchzehen
2 El Olivenöl
1 El Milch
125 g griechischer Sahnejoghurt

40 g heller Quinoa
250 ml Rote-Bete-Saft
20 ml Sherryessig
2 Thymian - Zweige
1 frisches Lorbeerblatt
1 El Olivenöl
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe


1 Spitzkohl
100 g frischer Spinat
75 g griechischer Sahnejoghurt
Butter, 

Pfeffer und Salz

Zubereitung:
Das Stück Fleisch etwa 2 Stunden vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen und mit Salz einreiben.

Die Rucola/ Rauke waschen und die Stiele abschneiden, dann die Rauke mit dem Knoblauch, Milch, Olivenöl und Meerrettich ganz fein pürieren, die Masse durch ein Sieb streichen, mit dem griechischen Sahnejoghurt gut verrühren und mit Pfeffer und Salz abschmecken, kühl stellen.



Den Quinoa in einem Sieb abwaschen. Den Rote Bete Saft aufkochen, das Lorbeerblatt, Thymian und den sherryessig zufügen und natürlich den Quinoa, alles etwa 20-25 Minuten leise köcheln lassen. Den Quinoa abschütten, abschrecken und die Kräuter entfernen.

Kurz vor dem servieren das Olivenöl in einem Topf erhitzen,die Schalotte und die Knoblauchzehe schälen und fein würfeln, in dem Olivenöl glasig andünsten, dann den Quinoa darin erhitzen.

Das Stück Roastbeef in reichlich Butterschmalz von beiden Seiten etwa 90 Sekunden anbraten. Mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen und im Backofen tewa 15 Minuten bei 80°C nachziehen lassen, dann den Backofen auf 50°C runter regeln.

Von dem Spitzkohl die äusseren groben Blätter entfernen. Dann die äusseren Blätter ablösen und in feine Streifen schneiden.
Die Streifen in reichlich Salzwasser kurz blanchieren und in kaltem Wasser abschrecken.

Den restlichen Spitzkohl in Streifen schneiden und mit dem Spinat in dem Wasser einige Minuten blanchieren bis das Gemüse weich ist, abschrecken und in einem Sieb abtropfen lassen.
Das Gemüse etwas ausrücken, dann sehr fein pürieren und durch ein Sieb streichen, dann mit etwa 75 g Sahnejoghurt vermischen.

Die Spitzkohlstreifen in etwas Butter erhitzen.

Anrichten:

Einen Löffel Spitzkohl-Joghurt auf jeden Teller geben, etwas ausstreichen, darauf die Spitzkoh-Streifen setzen. Das Fleisch in Scheiben schneiden und jeweils drei bis vier Scheiben auf den Teller geben.
Dazu einige Löffel Rucola Meerrettich Joghurt und je zwei El Quinoa.
Ich habe noch marinierte Perlzwiebeln und Rote - Bete -Kugeln dazu getan.