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Donnerstag, 6. Juli 2023

Tomate, Melone, Ziegenjoghurt

 Wir haben Hochsommer und die nächsten Tage soll es ordentlich heiss werden. Ich habe die passende Vorspeise für das Wetter. Süß-Sauer marinierte Tomate,  mit Melone auf kühlem Ziegenjoghurt mit Sommerkräutern. Eine sehr leichte, aromatische Vorspeise die mit dem Gegensatz süß-sauer spielt. Delikat, sagte Frau K.



Das Gericht ist die Abwandlung eines Rezeptes aus der Essen&Trinken 8/2022



Zutaten für 2:


12 Kirschtomaten

1/2 Charentais Melone

100g Ziegenjoghurt

1 El Olivenöl

2 El brauner Zucker

100ml Apfelessig

200ml Weißer Portwein

1/2 Tl Kerala-Pfeffer

1/2 Tl gelbe Senfsaat

Basilikumblüten

Minze

Salz 

Kerala-Pfeffer

Piment d’ Espelette 



Zubereitung:


Die 2 El Zucker mit dem Essig in einen Topf geben und auf die Hälfte einkochen.

Den Kerala-Pfeffer und die Senfkörner in einem Mörser leicht anstoßen und zu dem Essig geben. Den Portwein zuschütten und alles etwa um 1/3 einkochen. Die Marinade vom Herd nehmen und 30 Minuten abkühlen lassen.


In der Zwischenzeit den Ziegenjoghurt mit 1 El Olivenöl, einer Prise Salz und dem Pfeffer verrühren und kalt stellen.




Die Kirschtomaten auf der Unterseite kreuzförmig einritzen und in kochendem Wasser etwa 1 Minute blanchieren, abschütten und gründlich in kaltem Wasser abschrecken. Dann die Tomaten schälen.

Die Melone entkernen und mit einem Kugelausstecher 16 kleine Kugeln ausstechen.

Tomaten und Melonenkugeln in eine Schüssel füllen und mit der Marinade übergießen. 2 Stunden ziehen lassen.

Die Minze waschen und trocknen.



Anrichten:


Die Tomaten und die Melonenkugeln etwas abtropfen lassen.

Den Ziegenjoghurt auf zwei flachen Tellern kreisförmig ausstreichen. Mit etwas Piment d’ Espelette bestreuen.

Tomate und Melone darauf verteilen, mit Salz und frischgemahlenem Pfeffer würzen. Mit Basilikumblüten und einigen kleinen Blättchen Minze bestreuen.



Sonntag, 24. Juli 2022

Sonntagsessen: Lamm auf Sommergemüse

Bei uns gab es das Sonntagsessen schon am Samstag, da Frau K Sonntag schon früh und lange arbeiten muss.


Frau K liebt Lammfilets und wir hatten uns drei Stück vom Gut Heimendahl mit gebracht. Das waren etwa 230g insgesamt und für uns ist diese Menge Fleisch völlig ausreichend, mehr brauchen wir nicht.


Dazu sommerliches Gemüse, nämlich zweierlei Tomaten, Grüne Bohnen und Wachsbohnen, Pfifferlinge und Kräuter aus dem Garten. Rauke, Kapuzinerkresse, Basilikumblüten und Minzblüten.

Dazu ein Zitronenjoghurt und Lammsauce.




Das war für uns genau das Richtige für einen  schönen, lauen Samstagabend und auch deutlich sommerlich im Geschmack.


Zutaten für 2:

230 g Lammfilet

4 Eiertomaten

2 Knoblauchzehen

Thymian

Rosmarin

Olivenöl

500 ml Lammfond

500 ml Rotwein

1 Tl Brombeermarmelade

etwas dunkle Mehlschwitze

Butter

150g Schafjoghurt

1 Bio-Zitrone

150 g Grüne Bohnen

150 g Wachsbohnen

50 g Pfifferlinge

10 Bunte Kirschtomaten

Raps-Bratöl

Butter

Pfeffer und Salz

Kapuzinerkresse

Rauke

Basilikumblüten

Minzblüten




Zubereitung:

Für die halbgetrockneten Tomaten die Eiertomaten kreuzförmig unten anritzen und 30 Sekunden in kochendem Wasser blanchieren, dann abschrecken. Die Haut abziehen, die Tomaten vierteln und entkernen.

4-5 El Olivenöl in eine Schüssel geben, dazu zwei in dünne Scheiben geschnittene Knoblauchzehen, etwas Thymian und Rosmarin und eine Messerspitze Salz. Die Tomatenscheiben dazu geben und alles gut vermischen. 


Den Backofen auf 95°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die marinierten Tomatenscheiben mit der Schnittseite nach unten 2 Stunden trocknen. Dann die Tomaten umdrehen und mit der Schnittseite nach oben nochmal 1,5 Stunden trocknen. Die letzte halbe Stunde die Backofentüre ganz leicht öffnen.



Für die Lammsauce den Lammfond mit dem Rotwein und den Tomatenresten in eine Sauteuse schütten. Dazu habe ich auch noch die Reste von den Pfifferlingen die nach dem putzen verblieben waren dazu gegeben. 

Das ganze auf etwa 300 ml einkochen. Zum Schluss noch etwas Brombeermarmelade dazu geben. Die Sauce durch ein Sieb abschütten und mit der Mehlschwitze binden. Vor dem Anrichten noch etwas Butter unterrühren


Für den Zitronenjoghurt den Schafmilchjoghurt in einen Schüssel geben, die Schale eine Bio-Zitrone abreiben und zugeben, dazu je nach Geschmack 1-3 El Zitronensaft und 1 Prise Salz. Den Joghurt gut durchrühren und kalt stellen.


Eine Stunde vor dem braten die Lammfilets aus dem Kühlschrank holen, abwaschen und trocken tupfen, sorgfältig rundherum salzen.


Beide Bohnensorten putzen, teilen  und in Salzwasser etwa 6 Minuten kochen. Abschütten und mit kaltem Wasser abschrecken.


Die Pfifferlinge putzen und die nicht so schönen Teile wie oben beschrieben zur Sauce geben.


Die kleinen, bunten Tomaten halbieren und in einer kleinen Pfanne in wenig Olivenöl erwärmen. Wenn die halbgetrockneten Tomatenscheiben schon kalt sind, dann mit in der Pfanne vorsichtig erwärmen bei niedriger Temperatur.


Etwas Butter in einer Pfanne schmelzen und die Bohnen darin schwenken, wenn nötig noch mit Salz abschmecken.


Die Lammfilets in heissem Raps-Bratöl etwa 1,5 Minuten von jeder Seite anbraten und im Backofen bei 60°C ruhen lassen.


In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und darin die Pfifferlinge kurz anbraten. Auf einem Küchenkrepp entfetten.




Anrichten:

Die Teller habe ich vorgewärmt. Einen großen Anrichtering in die Mitten gesetzt und den gefüllt. Erst die Tomaten , dann die Bohnen und Pilze verteilt. Das Lammfilet geteilt und auf das Gemüse gesetzt. Jetzt die Kräuter und die Blüten darüber verteilen. Den Ring abnehmen und drei kleine Tl Zitronenjoghurt dazu setzen. Ringsherum etwas von der Lammsauce tropfen.


Sonntag, 2. Mai 2021

Fermentierter Paprika-Tomaten-Ketchup

Meinen eigen Ketchup habe ich gemacht. Fermentierter Ketchup. Der besteht im wesentlichen aus Tomate, Paprika, Jalapeño und alles schön fermentiert. So habe ich einen Ketchup der nicht so süß ist, schön scharf und leicht säuerlich. 

 



Es braucht aber etwa 16 Tage Zeit den Ketchup fertig zustellen.



Zutaten für 2:

4 Rote Paprikaschoten

4 Rote Jalapeños

1 Rote Zwiebel 

Salz

750 g passierte Tomate

2 El Worcestershire Sauce

2 El Apfelessig

2 El Honig

4 El Starter ( von den Paprika)

Tabasco



Zubereitung:


Die Paprika und Jalapeños waschen und putzen. Die Kerne entfernen und beides grob in Stücke scheiden. Die Zwiebel schälen und achteln. Alles in ein Einmachglas füllen. Mit 3% Salzlake auffüllen so das die Paprika vollständig mit Flüssigkeit bedeckt ist. 

Bei Zimmertemperatur eine Woche fermentieren lassen, dann nochmal eine Woche im Kühlschrank nachziehen lassen.


Da ich hier noch keine guten, frischen Tomaten bekomme, habe ich 750 g passierte Tomate aus der Flasche genommen. Diese wird eingekocht auf etwa 350 g.

Am Schluss sehr häufig umrühren und nur noch mit geringer Hitze arbeiten, weil es sehr leicht anbrennt.

Die Tomatenmasse abkühlen lassen, dann mit 2 El Worcestershire Sauce, 2 El Apfelessig und 2 El Honig und einer Prise Salz würzen. 4 El Starter zugeben. Man kann Molke nehmen. Ich habe Saft von den fermentierten Paprika genommen. Alles gut vermischen und in ein Einmachglas geben, 12 Stunden  bei Zimmertemperatur fermentieren lassen.


In der Zwischenzeit die Paprika mit den Jalapeños und Zwiebel abschütten und abtropfen lassen. Die Masse sehr gründlich pürieren und durch ein Sieb mit Seihtuch etwa 12 Stunden abtropfen lassen.


Die abgetropfte Paprikamasse mit der Tomatenmasse vermischen und wenn nötig nochmal mit Salz, Honig und Tabasco abschmecken. In ein Schraubglas füllen und im Kühlschrank noch einen Tag ziehen lassen.








Sonntag, 19. August 2018

Confierter Kabeljau auf Bohnen-Mandel-Creme

Das Rezept ist in Anlehnung an eine Rezept aus der neuen essen&trinken von mir zubereitet worden. Dort gibt es aber z.B noch Rosinen dazu. Rosinen darf ich nicht servieren, dann isst Fra K . das Gericht nicht. Es gibt nicht viel was Frau K an Zutaten strikt ablehnt, aber bei Rosinen ist es so und das kann ich gut akzeptieren.

Ein weisses Bohnenpüree ist mir bisher noch nicht so gelungen das ich damit wirklich zufrieden gewesen wäre. Das hat sich mit diesem Gericht geändert was sicherlich auch mit den eingearbeiteten Mandeln zu tun hat. 

Kabeljau Bohnencreme Tomate


Der Kabeljau ist in Öl confiert, also sehr schonend zubereitet und das Bohnenkraut bringt eine angenehme Würze an das Gericht.
Ein sehr schönes, geschmackvolles und delikates Sommergericht.

Zutaten für 2:
1 Kabeljaufilet zu etwa 600 g
Bohnenkraut
Weißweinessig
90 g weiße Bohnenkerne
100 g Mandelblättchen
4 Frühlingszwiebeln
3 frische Knoblauchzehen
Traubenkernöl
1 L Hühnerbrühe
1 Tl Weinsteinbackpulver
30 g Mandelkerne, geschält
12 kleine Honigtomaten
Melange Blanc
Salz



Zubereitung:
Etwa 24 Stunden vor der Zubereitung des Gerichts die Bohnen und die Mandelblättchen jeweils in etwa 500 ml kaltem Wasser einweichen.
Am nächsten Tag die Frühlingszwiebeln und den Knoblauch putzen und klein schneiden. Die Frühlingszwiebeln und die Hälfte des Knoblauchs in etwas Öl  etwa 3-4 Minuten dünsten.
Die Bohnenkerne und die Mandeln abschütten und mit der Hühnerbrühe und dem Weinsteinbackpulver in den Topf geben, einmal aufkochen und dann etwa 2 Stunden bei geschlossenem Deckel leise köcheln lassen bis die Bohnen schön weich sind.
Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett etwa 5-8 Minuten vorsichtig anrösten, aus der Pfanne auf ein Brett geben und mit einem Plattiereisen platt drücken. 

Den Backofen auf 100°C vorheizen. Den Fisch abwaschen, trocken tupfen, in zwei Stücke teilen und leicht salzen. Den Kabeljau in eine möglichst kleine feuerfeste Form legen. Das Öl im Backofen erwärmen ( ich habe etwa 300 ml benötigt ) und über den Fisch gießen. Den Fisch für etwa 25 Minuten in den Backofen stellen. Darauf achten das der Kabeljau vollständig mit dem Öl bedeckt ist.

Kabeljau Bohnencreme Tomate

Die weich gekochten Bohnen und Mandeln abschütten und mit dem restlichen Knoblauch einem El Weißweinessig und 3 El Öl sehr gründlich pürieren, mit Salz abschmecken. Die Mandel-Bohnen-Creme in einen Topf geben und dort vorsichtig warm halten.
Die Honigtomaten halbieren und in einer Pfanne mit etwas Öl bei hoher Hitze kurz anbraten, leicht salzen.

Anrichten:

Den Fisch mit einer Palette vorsichtig aus dem Öl nehmen und etwa 2 Minuten abtropfen lassen. Die Bohnencreme in die Mitte eines flachen, vorgewärmten Tellers setzen, den Fisch darauf legen. Mit den zerbröselten Mandeln bestreuen. Die Tomatenhälften dazu setzen. Die Bohnenkrautblätter von den Stielen zupfen und darüber verteilen. Auf jeden Teller eine Prise Melange Blanc streuen.

Sonntag, 12. August 2018

lauwarm, pochiertes Rind auf Kartoffelsalat

Heute soll es wieder heiss werden hier in Duisburg. Bis zu 30°C sagt der Wetterbericht. Es kommt Besuch zu Mittag und was kocht man dann bei den Temperaturen?

Ich habe etwas rumgestöbert und ein Rezept aus der essen&trinken August 2017 gefunden, das mir sehr gefallen hat.
Pochiertes Rinderfilet auf Kartoffeln, das war in dem Heft das Titelbild. 
Mir erschien die Idee gut geeignet für ein sommerliches Sonntagsessen. Pochiertes Rind ist neu  für mich und ich fand die Idee spannend das mal auszuprobieren.

lauwarm, Rinderfilet pochiertet auf Kartoffelsalat

Das Rezept habe ich letzten Sonntag zur Probe gekocht und dabei etwas abgewandelt und ergänzt.  Das Probeessen   hat uns richtig gut geschmeckt und ich hoffe es gelingt mir heute, wenn der Besuch kommt wenigstens genauso gut.

Zutaten für 4:

Für das Fleisch:
600 g Rinderfilet
2 Möhren
100 g Knollensellerie
2 Schalotten
2 Lorbeerblätter
3 Stiele Petersilie
10 Pfefferkörner

Für den Kartoffelsalat:
600 g Kartoffeln
3 Schalotten
300 ml Hühnerbrühe
4 El Weißweinessig
2 El mittelscharfer Senf
4 Frühlingszwiebeln
2 El Sonnenblumenöl
2 El Hanföl
150 g Pfifferlinge
Butterschmalz
8 Kirschtomaten
3 Stiele Liebstöckel


Zubereitung:
Am Vortag die Kartoffeln mit Schale gar kochen, pellen und kühl stellen.
Den Backofen auf 90°C vorheizen. Die Kirschtomaten abwaschen und halbieren. Die Tomaten mit der Schnittfläche nach oben auf ein, mit Backpapier belegtes, Backblech setzen, mit Salz bestreuen und etwa 4-4,5 Stunden im Backofen antrocknen lassen.

Für den Pochierfond die Möhren, Schalotten und den Sellerie waschen, putzen und grob würfeln. Einen großen Topf mit Wasser füllen, das Gemüse, die Lorbeerblätter, Petersilie, Pfefferkörner und etwas Salz zufügen. Die Brühe einmal aufkochen und wenigstens 1 Stunde ziehen lassen.
Bevor das Fleisch in den Fond gelegt wird diesen noch einmal aufkochen, das Rinderfilet einlegen, dann nur noch leise sieden lassen bis das Filet eine Kerntemperatur von 58°C hat. Das dauert etwa 20-25 Minuten. Das Fleisch entnehmen und im Backofen bei 50°C warm halten.
lauwarm, Rinderfilet pochiertet auf Kartoffelsalat

Für den Kartoffelsalat die Kartoffeln in Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben.
Die Schalotten schälen und klein würfeln, mit der Hühnerbrühe, Weißweinessig und dem  Senf in einen Topf füllen und aufkochen. Die Brühe über die Kartoffeln schütten und in den Backofen stellen. Bei 50°C etwa 30 Minuten ziehen lassen.

Die Pfifferlinge waschen und putzen, große Pilze halbieren. In einer Pfanne Butterschmalz sehr hoch erhitzen. Die Pfifferlinge in dem heissen Butterschmalz etwa 2-3 Minuten unter häufigem rühren anbraten. Aus der Pfannen nehmen und auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen, mit Salz würzen.
Den Kartoffelsalat aus dem Backofen nehmen, mit dem Sonnenblumenöl und dem Hanföl vermischen. Die Frühlingzwiebeln in dünne Scheiben schneiden, mit den Pfifferlingen und den angetrockneten Tomaten unter den Kartoffelsalat heben. Den Kartoffelsalat mit Salz abschmecken.

Anrichten:

Den Kartoffelsalat auf 4 Teller verteilen. Das Rinderfilet in Scheiben schneiden und je zwei bis drei Scheiben  Filet auf den Kartoffelsalat legen. Den Liebstöckel kurz abwaschen, die Blätter von den Stielen zupfen und über den Kartoffelsalat verteilen.

Sonntag, 10. Juni 2018

Lamm Tomate Dicke Bohnen Basilikum

Lammkarree gab es letzten Sonntag, dazu Tomaten, Dicke Bohnen und ein wenig Basilikum. Ich mag diese Kombination sehr ein, wie ich finde, sehr schönes Sommergericht. Ein Gericht das Sommeraromen auf einem Teller zusammen führt. 
Unter dem Lammkarree und dem Gemüse ist eine Tomatencreme ausgestrichen.  



Lammkarree Tomate Dicke Bohnen Basilikum
Ich hatte eine klare, helle Tomatenessenz gemacht. Dazu werden 6 große Tomaten püriert und die Masse lässt man einige Stunden abtropfen. Die Tomatencreme ist aus dem hergestellt was im Sieb an abgetropften Tomaten überblieb, also quasi eine Resteverwertung.

Zutaten für 2:
1 Lammkarree (~500 g)
6 große Tomaten
Olivenöl
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1 Lorbeerblatt
12 Kirschtomaten
200 g Dicke Bohnen (gepalt)
2 Zweige Basilikum
Salz, Pfeffer


Zubereitung:
Die großen Tomaten abwaschen, vierteln und gründlich pürieren. Ein großes Sieb doppelt mit einem Mulltuch auslegen. Die Tomatenmasse in das Sieb geben und über einer Schüssel abtropfen lassen. Die Schüssel mit dem Sieb kühl stellen. Die Tomaten sollten wenigstens 8 Stunden abtropfen.
In einer Pfanne etwas Olivenöl erwärmen. Die Schalotte und den Knoblauch schälen und klein schneiden, in dem Olivenöl 5 Minuten bei kleiner Hitze dünsten. Die abgetropfte Tomatenmasse mit dem Lorbeerblatt in die Pfanne geben und das ganze bei mittlerer Flamme cremig einkochen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Lammkarree Tomate Dicke Bohnen Basilikum

Den Backofen auf 90°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. 6 Kirschtomaten abwaschen und halbieren. Die Tomatenhälften auf das Backblech legen, leicht salzen und das Blech für etwa 2,5-3 Stunden in den Backofen schieben.
Die Dicken Bohnen 3 Minuten blanchieren, abschrecken und aus der grauen Haut pellen.  Die Dicken Bohnen kurz vor dem servieren in etwas Olivenöl 2-3 Minuten dünsten. Mit etwas Salz würzen.

Das Lammkarree etwa 1 Stunde bevor es gebraten wird aus dem Kühlschrank nehmen und von allen Seiten sorgfältig salzen. Das Lammkarree in einer großen Pfanne in Olivenöl von beiden Seiten etwa 2-3 Minuten anbraten. Die Pfanne dann in den Backofen (80°C) stellen und das Fleisch dort 30-40 Minuten nachziehen lassen.
Die restlichen Kirschtomaten in einer kleinen Pfannen  mit Olivenöl kurz anbraten bis die Haut platzt.


Anrichten:

Die Tomatencreme auf zwei gut vorgewärmten Tellern kreisförmig ausstreichen. Das Lammkarree aufschneiden und je ein Stück auf die Tomatencreme legen. Das Gemüse darum platzieren und einige Basilikumblätter darüber streuen. 

Sonntag, 23. Juli 2017

kalte Tellersülze, warmer Bachsaibling, Dillblüten

Im Mai gab es die Blogparade zu Stevan Pauls Buch „ Der große Glander“. Auch ich hatte mir ein Rezept  aus dem Roman ausgeschaut und das Gericht nachgekocht. 
Eine der Zutaten zu dem Gericht waren Dillblüten. Die habe ich vor 2 Monaten nirgends bekommen und sie durch Dillsamen ersetzt. 


Allerdings bin ich da neugierig geworden auf Dillblüten, bisher kannte ich die nur als Gewürz für eingelegte Gurken und benutzt hattee ich die noch nie.
Jetzt liegen die Dillblüten in dicken Büscheln bei uns bei den Markthändlern auf den Tischen und duften intensiv würzig . Also habe ich mir auch ein Bund  Dillblüten gekauft und ausprobiert.

Tellersülze Bachsaibling Dillblüten

Eine Vorspeise mit Bachsaibling habe ich zubereitet. Der Bachsaibling ist in Traubenkernöl confiert, dazu eine Tellersülze aus klarem Tomatensaft, Forellenkaviar und Dillblüten und als Toping kamen die  Dillblüten auch noch auf die Saiblingsfilets.

Bei dem Gericht habe ich erstmals bewußt versucht zwei Komponenten mit sehr unterschiedlichen Temperaturen auf den Teller zu bringen und zu kombinieren. Die Tellersülze war etwa 5 °C kalt, der Bachsaibling etwa 50°c warm. In der Kombination kalt /warm wirkte das mit dem Dill sehr erfrischend.
Frau K  empfand den Dillgeschmack als zu stark, sie hat die Dillblüten zur Seite gelegt die auf dem Fisch lagen. Mir hat es gefallen, der Geschmack war intensiv, aber  er harmonierte gut mit dem Bachsaibling und der Sülze.

Zutaten für 2:

500 g Cherry-Tomaten
Agar-Agar
50 g Forellenvaiar
2 Dolden Dillblüten
200 g Bachsaibling
300 ml Traubenkernöl
4 Blätter Scharfgarbe
Dillöl
Pfeffer und Salz

Zubereitung:
Am Vortag die Tomatenbrühe vorbereiten. Die Tomaten abwaschen, halbieren und grob pürieren. Ein Sieb mit einem Mulltuch auslegen und auf einen Topf setzen, die pürierten Tomaten in das Sieb geben und etwa 18 Stunden über einem Topf abtropfen lassen, dabei keinen Druck ausüben, sonst färbt sich die Flüssigkeit rot, was nicht sein soll. Ziel ist es eine möglichst klare Flüssigkeit zu bekommen. Es werden 250 ml klarer Tomatensaft benötigt.
Den Tomatensaft leicht salzen und mit einer Messerspitze Agar-Agar nach Packungsanweisung binden. 

Tellersülze Bachsaibling Dillblüten
Den Forellenkaviar auf zwei kleine Schalen verteilen. Von einer Dolde die Dillblüten möglichst ohne die winzige Stiele abzupfen und auf dem Forellenkaviar verteilen. 
Die Tomatenbrühe abkühlen lassen bis sie beginnt zu gelieren, dann den Saft auf die beiden Schalen verteilen. Die Schalen mit der Sülze in den Kühlschrank stellen und dort wenigstens 2 Stunden  abkühlen lassen.

Das Bachsaiblingsfilet in zwei gleich große Teile teilen, die Haut abschneiden.
In einem kleinen Gefäß ( ich habe eine kleine Pfanne genommen) das Traubenkernöl auf etwa 50°C erwärmen.
Den Backofen auf 60°C vorwärmen. Wenn das Öl in der Pfanne die Temperatur erreicht hat die Saiblingstücke in das Öl legen, die Pfanne in den Backofen stellen und  etwa 25 Minuten dort stehen lassen. Leider war da bei mir schon etwas Eiweiß ausgetreten, trotzdem hatte der Fisch eine sehr schöne Konsistenz  und war keinesfalls trocken.

Anrichten:
Kurz vor dem servieren die beiden Schalen aus dem Kühlschrank nehmen. Von einer Dolde Dillblüten die vollständigen Blütenstände abschneiden.

Die Tranchen Baichsaibling aus dem warmen Öl nehmen, kurz auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen und dann auf der Sülze platzieren. 
Jeweils 2 Tl Dillöl auf den Fisch verteilen, dazu zwei Blätter Scharfgarbe. Die Schalen mit den restlichen Dillblüten bestreuen und alles flott servieren, damit der Temperaturunterschied erhalten bleibt, denn der Saibling kühlt flott auf der kalten Sülze ab.