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Freitag, 28. April 2017

Risotto Funghi

Sonntag habe ich in der Küche ein paar neue Ideen ausprobiert und daher sollte das eigentliche Abendessen eher wenig Zeitaufwand beanspruchen.
So gab es einen einfachen Risotto, nur mit Pilzen. Genauer getrocknete Pfifferlinge und frische Champignons, natürlich Käse dazu und Petersilie. Die steht in vielen Rezepten für einen solchen Risotto und so bekam mein Pilzrisotto auch etwas Petersilie ab.  

Risotto Funghi
Die Petersilie tat dem Risotto richtig gut und so waren wir sehr zufrieden mit diesem einfachen Gericht.

Zutaten für 2:
15 g getrocknete Pfifferlinge 
500 ml Hühnerbrühe
Butter
Olivenöl 
2 Schalotten
120 g Risottoreis (Arborio)
100 ml Weißwein
200 g braune Champignons
Pecorino Romano
glatte Petersilie 
Pfeffer und Salz

Zubereitung:
Die getrockneten Pfifferlinge unter fliesendem Wasser kurz abwaschen, dann in etwa 150 ml Hühnerbrühe etwa 30 Minuten einweichen.
Die eingeweichten Pilze mit der Brühe in einen Topf geben und etwa 10 Minuten bei geschlossenem Deckel kochen.
Die Champignons putzen, abwaschen und in dünne Scheiben schneiden, in einer Pfanne in etwas heisser Butter etwa 3-5 Minuten anbraten.
Die eingeweichten Pfifferlinge abschütten und den Sud wieder zu der Hühnerbrühe geben. Diese Brühe einmal aufkochen und warm halten.

Risotto Funghi
In einem Topf etwas Butter und Olivenöl erhitzen. Die Schalotten schälen und fein würfeln, zu dem Butter-Olivenöl Gemisch geben und etwa 3-5 Minuten weich dünsten.
Den Reis zufügen und alles gut durchrühren. Solange leise dünsten bis die Reiskörner Fett aufgesogen haben. Jetzt die Pfifferlinge und den Wein zufügen und alles leise köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren. Wenn die Flüssigkeit eingekocht ist nach und nach, Kelle für Kelle die heisse Brühe zufügen, dabei häufig umrühren so das der Reis nicht anbackt am Topfboden.
Der Reis sollte so etwa 20 Minuten ingesamt garen.
Kurz vor ende der Garzeit die gebratenen Champignons und 2-3 El frisch geriebenen Pecorino Romano zufügen und unterrühren.
Den Risotto mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz vor dem servieren noch einen El Butter unterrühren.

Den Risotto auf zwei Teller verteilen und mit der frisch gehackten Petersilie betreuen.

Mittwoch, 9. November 2016

Seelenfutter: Risotto, Maronen, Schinken und Pilze

Es gibt Tage da braucht es aus ganz vielen und unterschiedlichen Gründen ein wenig Seelenfutter zum Ausklang des Tages. Der 9.11.2016 ist aus mehreren Gründen ein solcher Tag. 

Risotto Maronen Schinken Pilze 
Seelenfutter bedeutet bei uns ganz klar, Kohlenhydrate, Fett und ganz viel Aroma. Ich weiss nicht ob das bei allen anderen auch so ist, bei uns ist das so. Bei uns ist das eine Kombination die sich besänftigend auswirkt auf die Seele. 
Da bietet sich natürlich ein Risotto an, mit Olivenöl, Butter und aromatischen Zutaten.
Also gab es einen Risotto mit Parmaschinken, Shitake-Pilzen, Maronen und Lauch. Einfach und gut. Und ja, ich gehöre zu den Menschen die sich beim Risotto rühren entspannen.


Zutaten:

120 g Acquerello-Reis
Butter, Olivenöl 
1  große Schalotte 
1 Stange Porree
5o ml Weißwein
50 ml Wermut
500 ml Geflügelfond
100 g Shitake-Pilze
150 g Parmaschinken
80 g Maronen
Grana Padano

Zubereitung:
Für einen Risotto schneide ich die Zutaten erst alle so klein wie ich es für den Risotto brauche.
Also die Schalotte schälen und sehr fein würfeln. Den Porree teilen, einmal den hellgrünen und einmal den weißen teil. Beide längs vierteln und in dünne Streifen schneiden.
Die Pilze putzen und klein würfeln. Den Parmaschinken in Streifen schneiden. Den habe ich mir vom Metzger in etwas dicker Scheiben schneiden lassen, etwas so dick wie der Wurstaufschnitt geschnitten wird. Bei mir waren das drei Scheiben. Die Maronen fein würfeln. Da war ich faul und habe vorgekochte Maronen gekauft.

Risotto Maronen Schinken Pilze
Den Geflügelfond aufkochen. In einem topf etwas Butter und Olivenöl erwärmen. Darin die weißen Teile des Porrees und die Schalotten etwa 5 Minuten weich andünsten. Das muss bei niedriger Temperatur geschehen, damit nichts anröstet und braun wird.
Wenn die schön weich sind den Reis zufügen und gut verrühren damit er sich voll Fett saugen kann.
Nach etwa 3 Minuten mit dem Wermut und dem Wein ablöschen und gut verrühren.
Dann nach und nach den Geflügelfond zuschütten und immer wieder umrühren. Nach etwa 20 Minuten dürfte der reis dann gar sein.
In der Zwischenzeit in einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Shitake-Pilze darin anbraten, dann den Parma-Schinken zugeben und leicht anbraten. Nach etwa 5 Minuten die Maronen zufügen und alles gut verrühren.

Etwa 5 Minuten bevor der Reis gar ist etwas die Hälfte des Pfanneninhalts zum Reis geben und mit garen. Nochmal etwas Butter, Fond und 2 El frisch geriebenen Grana Padano zum Reis geben und gut verrühren.
Den grünen Teil des Porree mit in die Pfanne geben und zwei, drei Minuten erwärmen.


Den Risotto mit Salz und Pfeffer abschmecken, dann den Risotto auf zwei Teller verteilen, die Schinken-Pilzmischung aus der Pfanne mit dem Porree auf den Risotto verteilen. 

Sonntag, 3. Januar 2016

Perlhuhn in zwei Gängen, Teil 2

Nun also der zweite Gang von unserem Perlhuhn. Diesmal gibt es die Brust mit einem Fenchelreis der noch etwas Gewürzfenchel abbekommen hat. Der Gewürzfenchel hält sich nämlich immer noch auf der Terrasse. 

Perlhuhnbrust Quatre Epices
Gewürzt wird die Perlhuhnbrust mit Quatre Epices, einem französischem Gewürz aus ursprünglich wohl 4 Gewürzen.  Weißer Pfeffer, Ingwer, Muskat und Gewürznelken. Ich habe mir die Mischung nicht selber gemacht, sondern es beim Alten Gewürzamt erworben. Dort sind es dann aber insgesamt 9 Zutaten. Der Perlhuhnbrust gibt das Gewürz jedenfalls einen sehr schönen Geschmack. 



Zutaten für 2:

2 Perlhuhnbrüste mit Haut
1 Tl Quatre-Épices
Butterschmalz

1 Knoblauchzehe
2 Schalotten
1 Fenchelknolle
1 Lorbeerblatt
100 g Risotto-Reis (Arborio)
500 ml Perlhuhnbrühe
Gewürzfenchel
Butter
Pfeffer und Salz

Zubereitung:

Die Perlhuhnbrüste mit einem Tl Quarte Épices und Salz von allen Seiten einreiben. Etwa 20 Minuten ruhen lassen.
Die Perlhuhnbrüste in etwas Butterschmalz von allen Seiten anbraten und etwa 15 Minuten im Backofen bei 60°C nachziehen lassen.

Inzwischen die Schalotten und die Knoblauchzehen schälen und fein würfeln. Die Fenchelknolle waschen und ebenfalls würfeln.
Perlhuhnbrust Quatre epices
Etwas Butter in einem Topf erwärmen und  Schalotte, Knoblauch und Fenchel in der Butter andünsten. Den Reis mit dazugeben und gut verrühren, nochmal 2-3 Minuten dünsten. 
Den Perlhuhnfond erhitzen und etwa 300 ml in den Reistopf schütten, durchrühren und leise köcheln lassen bis der Reis gar ist. Ab und an mal umrühren, es sollte nichts am Boden ansetzen. Wenn nötig nochmal etwas Fond zugeben.

Anrichten:
Den Gewürzfenchel auseinander zupfen und unter den Fenchelreis rühren. Die restlichen Perlhuhnbrühe erhitzen.
Den Fenchelreis auf zwei gut vorgewärmte Teller verteilen. Die Perlhuhnbrüste auf den Reis setzen. Auf jeden Teller noch 2-3 El Perlhuhnbrühe geben und servieren.



Freitag, 20. Februar 2015

Soulfood gegen den Männerschnupfen

Krank bin ich, seit 10 Tagen leide ich unter dem Männerschnupfen! Das ist eine ernst zu nehmende Männerkrankheit, ständig läuft die Nase, Husten, Heiserkeit und, das gefährlichste, ständig erhöhte Temperatur von fast 37,8°C. Da braucht es am Freitag Soulfood, einen üppigen Risotto.


Grundlage ist dieses Rezept: Tomaten-Garnelen-Risotto, nur ohne Garnelen, dafür mit Pinienkernen, Oliven, Basilikum und ganz viel Grana Padano. Das hilft dann schön ins Wochenende.

Freitag, 16. Januar 2015

Freitagsfisch: Skrei, Risotto, Radicchio und Spargel



Die dunkle Jahreszeit, wie jetzt im Januar mag ich, genauer gesagt mag ich die bis etwa Weihnachten / Sylvester, dann finde ich ist es genug mit der Dunkelheit. Zum Glück ändert sich das ja auch gerade ganz langsam, jeden Tag wird es 3-4 Minuten länger hell.
Beim Essen geht es mir ähnlich, ich mag die ganzen Wintergemüse, doch so langsam  freue ich mich auf den Frühling und die neuen , frischen  Sachen.  
Mit dem Rezept für den Skrei versuche ich den Frühling ein wenig zu locken, denn das Gericht enthält Spargel, kleinen dünnen Spargel, der hier meist als so genannter Thai-Spargel verkauft wird. 
Den habe ich schon für das Blog - Event der Berliner Speisemeisterei verarbeitet und nun gibt es den auch im Januar. Zum Skrei, denn ich finde der passt dazu und auch zu einem Risotto mit Radicchio. Beide Gemüse ergänzen sich gut, meint auch Frau K.

Skrei Risotto Radicchio Spargel
Angeblich ist Skrei, oder Winterkabeljau ja nur eine gelungene Marketingidee die gut angekommen ist. Mir ist es egal, denn wir mögen Kabeljau, Winterkabeljau oder Skrei einfach sehr gerne. 
So gab es dann bei uns letzten Freitag den ersten Skrei mit einem Radicchio-Spargel- Risotto. Das war gut und erinnerte ein klein wenig an den Frühling und seine Genüsse.


Zutaten für 2:

2 Kabeljau- oder Skreifilets zu je etwa 150 g
1/2 Zitrone

Für den Risotto:
4 Frühlingszwiebeln
1 /2 Knoblauchzehe
100 g Risottoreis
50 ml Noilly Prat
100 ml Weisswein
500 ml Gemüsefond
1 kleiner Kopf Radicchio
200 g Thai-Spargel
1 El Mascarpone

Für die Sauce:
200 ml Fischfond
50 ml Noilly Prat
100 ml Weisswein
100 ml Sahne

Butter, Olivenöl
Pfeffer und Salz

Zubereitung:

Die Skreifilets kurz unter kaltem Wasser abwaschen, dann leicht von beiden  Seiten salzen und mit wenig Zitronensaft beträufeln. Die Skreifilets in Klarsichtfolie einwickeln und im Kühlschrank etwa 40 Minuten ziehen lassen. 
Den Backofen auf 70°C vorwärmen, heizen wäre ja zu viel gesagt. Den Fisch aus dem Kühlschrank nehmen und etwa 20 Minuten lang Zimmertemperatur nehmen lassen, dann in den Backofen geben und 15 bis 20 Minuten im Backofen bei 70°C erwärmen.

Zwischenzeitlich wird der Risotto vorbereitet. Den Spargel und halbieren, die unteren Teile mit dem Gemüsefond in einen Topf füllen und etwa 15 Minuten köcheln lassen, dann abschütten und den Spargel- Gemüsefond auffangen.

Die Frühlingszwiebeln teilen und die weissen Stängel in dünne Scheiben scheiden.
Etwas Butter und Olivenöl in einem Topf erwärmen. Die Frühlingszwiebelscheiben und die klein geschnittene Knoblauchzehe darin etwas andünsten. Den Reis in die Mischung geben und etwa 3-4 Minuten andünsten. Jetzt den Wein und Noilly Prat zufügen und gut umrühren. 

Den Radicchio in dünne Streifen schneiden.

Für die Sauce den Fischfond, Noilly Prat und den Weisswein in einem kleinen Topf erhitzen, aufkochen und etwa auf 200 ml einkochen lassen. Dann die Sahne in den Topf schütten und alles noch einmal auf etwa 2/3 einkochen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Die Sauce warm halten.

Zu dem Risotto nach und nach den Spargel-Gemüsefond zugeben , häufig verrühren und die Flüssigkeit immer wieder einkochen, das benötigt etwa 20 Minuten. 5 Minuten vor Ende der Garzeit die Hälfte der Radicchiostreifen unter den Risotto heben.

Skrei Risotto Radicchio Spargel

In einer kleinen Pfanne etwas Butter bräunen und darin die Spargelspitzen etwa 3-4 Minuten anbraten.

Die grünen Hälften der Frühlingszwiebeln ebenfalls in dünne Scheiben schneiden und ganz am Ende mit der Mascarpone unter den Risotto heben. Den Risotto mit etwas Pfeffer und Salz, sowie mit einigen Tropfen Zitrone abschmecken.

Anrichten:
Einen El Butter in einer Pfanne anbräunen. Die Fischfilets aus dem Backofen nehmen, die Folie abtrennen und die Filets auf der Hautseite 2-3 Minuten in der Butter anbraten.

Den Risotto in zwei gut vorgewärmte Teller verteilen. Auf jeden Teller zwei bis drei El Sahnesauce um den Risotto geben. Dann jeweils ein Skrei-Filet auf den Risotto setzen. Den Spargel verteilen, den restlichen rohen Radicchio darüber streuen und servieren.

Donnerstag, 13. November 2014

vegetarisch, Risotto und Rote Bete



„ Das kannst du ruhig nochmal machen, das war richtig gut“ meinte Frau K nachdem sie zwei Portionen von meinem Rote Bete Risotto gegessen hatte. Ich musste ihr versprechen das auf jeden Fall zu wiederholen, so gut gefiel es ihr.

Risotto ist bei uns ja sowieso beliebt und ich mache es immer wieder und sehr gerne, wie man hier sieht. 
Dorit hat dieses kleine Rezept auch in ihre "Aromenspiele " aufgenommen, schaut doch mal rein, es gibt schöne herbstliche Rezepte:

http://issuu.com/aromenspiele/docs/1015_tok-issuu/1

Nun hatte Frau Schlimm zu einem Blogevent: „Vegetarisches Seelenfutter“ eingeladen und ich wollte gerne dabei sein. Vegetarisch koche ich gerne, vegan eher nicht.

Rote Bete Risotto
Ein schön gerührter Risotto ist für uns, also Frau K und mich ein solcher Seelentröster ( den kann Frau K gerade auch gut gebrauchen).
Ich habe mich bemüht eine eher winterlich Variante zu kochen; regional ist die eher nicht mit der Orange,dem Parmesan und dem Piment d‘ Espelette, aber sie war winterlich gut. Die Zubereitung ist etwas aufwendiger, jedoch wurde dieser Aufwand belohnt.

Zutaten für 2:

6 El Joghurt (10%)
1 kl. Zwiebel
1/2 Knoblauchzehe
2 Rote Bete Knollen
Butter
100 g Arborio-Reis
100 ml Rotwein
500 ml Gemüsefond
1 Bio-Orange
2 El Parmesan, fein gerieben
Rapsöl
1/2 Radicchio 
1/2 Granatapfel
1/2 Stange Porree
Salz
Piment d‘ Espelette
Kreuzkümmel

Zubereitung:

Den Joghurt einige Zeit über eine Sieb abtropfen lassen, bei mir war das eine gute Stunde. Dann die Orange gut abwaschen und die Schale dünn abraspeln. Den Joghurt mit der Hälfte der abgeriebene Orangenschale und 2 El Rapsöl, sowie einer Prise Salz und Piment d‘ Espelette vermischen und dreißig Minuten ziehen lassen.

Für den Risotto die Zwiebel, Knoblauchzehe und eine Rote Bete Knolle schälen und sehr fein würfeln. Etwas Butter in einem Topf zerlassen und das gewürfelte Gemüse darin anschwitzen. Wenn die Zwiebeln glasig sind den Reis zufügen und gut verrühren. Das ganze etwa 3-4 Minuten ziehen lassen, dann mit dem Rotwein auffüllen und umrühren.
Den Gemüsefond in einem Topf erhitzen und nach und nach hinzugeben und immer wieder gut verrühren.

In der Zwischenzeit die verbliebene Rote Bete ebenfalls schälen und würfeln, den Salat in Blätter zerteilen, waschen  und in dünne Streifen schneiden. Die Granatapfelkerne auslösen. Etwas Butter in einer Pfanne erwärmen und die Rote Bete Würfel darin andünsten, etwa 8-10 Minuten bis die Würfel zwar gar sind aber noch ein wenig Biss haben.

Den Porree in dünne Scheiben schneiden und in etwas Butter einige Minuten andünsten, er soll nicht matschig  sein, aber schon weich.

Rote Bete Risotto

Wenn der Risotto fertig gegart ist, die restliche Orangenschale und den Parmesan unterheben, mit etwas Salz, etwas Kreuzkümmel und einer Prise Piment d‘ Espelette abschmecken.

Die Granatapfelkerne und die Radicchiostreifen zur Roten Bete in die Pfannen geben und kurz erwärmen. Mit etwas Salz abschmecken.

Anrichten:
Den Risotto auf zwei Teller verteilen, schön mittig und rund austreichen. Ich habe meinen Risotto nicht ganz so weich garen lassen, so das er noch nicht auf dem Teller zerlief. Auf den Risotto je einen El des Gemüses verteilen, den Rest Gemüse um den Risotto herum streuen. Auf jeden Teller einen guten El Orangen-Joghurt auf den Risotto setzen und darauf noch einen El vom Porree, servieren.
Seelenfutter

Freitag, 18. April 2014

vegetarisches für den Karfreitag: Spargelrisotto




Da ist nicht nur Spargel darauf, da ist auch Spargel darin, in diesem Risotto.

Grünen Spargel habe ich am Wochenende gekauft, aber nicht verarbeitet und am Mittwoch hatte der Spargel im Kühlschrank schon ein klein wenig gelitten. Ich wollte den Spargel trotzdem verarbeiten und habe in dem Kochbuch von Locatelli „ Made in Italy“ ein schönes Rezept für einen Spargelrisotto gefunden. 


Das Rezept taugte sehr gut um den Spargel noch schmackhaft zu verarbeiten. Dabei wird alles von Spargel verarbeitet, was mir gefällt

Ich habe mich nicht streng an das Rezept gehalten, denn ich brauche ja nur die Menge für 2 Personen, da reichen etwa 100 g Reis und es sind nicht 400 g erforderlich wie im Rezept. Dafür ist mein Spargelanteil ein wenig höher. 

Frau K hatte 5 gebratene Garnelen dazu und auch diese Kombination hat gut geschmeckt, allerdings ist der Risotto auch ganz alleine mit dem Spargel wirklich sehr schön im Geschmack, da braucht es nicht wirklich etwas dazu. Ein Gericht, nur aufs Wesentliche reduziert.

Zutaten für 2:

12 Stangen grüner Spargel
Butter
Olivenöl
4 Schalotten
100 g Risottoreis
100 ml Weißwein
2- 3 El Parmesan, frisch gerieben
Salz und Pfeffer


Zubereitung:

Den Spargel waschen und soweit nötig schälen, die harten, holzigen Enden abschneiden. Den „Abfall“ aus Schalen und holzigen Enden aufbewahren.

Für die Brühe zwei Schalotten schälen und fein würfeln, in etwas Olivenöl anschwitzen. Die „Spargelabfälle“ dazu geben und etwas mit anschwitzen, den Deckel auf den Topf setzen und alles rund 5 Minuten ziehen lassen. Mit etwa einem Liter Wasser auffüllen und 25 Minuten köcheln lassen.








Alles durch ein Sieb abschütten und das Gemüse gut ausdrücken, die Brühe aufbewahren

Die verbliebenen Spargelstangen noch einmal zerteilen, nämlich die Spitzen auf etwa 5 cm abschneiden und dann längs halbieren, diese Spitzen beiseite legen.

Die verbliebenen Spargelstiele ebenfalls längs halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Etwas Butter in einem Topf erwärmen, eine Schalotte schälen, würfeln und in der Butter einige Minuten andünsten, dann die Spargelscheiben zufügen und etwa 7-8 Minuten weich dünsten. Die Hälfte der Masse fein pürieren, alles wieder vermischen und mit etwas Salz und Pfeffer würzen.

Nun erst beginnt man den eigentlichen Risotto zuzubereiten. 

Die Spargelbrühe noch einmal kurz aufkochen, leicht salzen und warm halten.
Die letzte Schalotte schälen, fein würfeln und in etwas Butter und Olivenöl bei geringer Hitze weich dünsten. Den Risottoreis, bei mir war das Arborio zugeben und anschwitzen bis der Reis leicht glasig wirkt. Mit dem Weißwein auffüllen und unter häufigem rühren den Wein einköcheln lassen. Nach und nach von der heissen Brühe zugeben und immer wieder unter rühren einkochen lassen.
Nach etwa 10 Minuten die Spargelwürfel mit dem Spargelpüree zu dem Risotto geben und mit köcheln lassen, wenn nötig weiter von der heissen Spargelbrühe zugeben.

Die Spargelspitzen in die verbliebene Spargelbrühe geben und etwa 5 Minuten, nur ganz leise köchelnd, ziehen lassen.

Den Risotto unter häufigem Rühren, kochen lassen bis der Reis weich, im Kern aber noch bissfest ist, dann sollte auch die Flüssigkeit vollständig verdunstet sein. 

Nun etwa 40 g Butter unterheben und frisch gerieben Parmesan. Noch einmal alles mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Anrichten:
Den Risotto auf zwei Teller verteilen und mit den Spargelspitzen belegen. Wer mag reibt sich noch etwas Parmesan darüber.

Ein Gericht auf die Grundzutaten reduziert, aber extrem lecker.

Donnerstag, 21. November 2013

herbsttauglich: Tomaten-Garnelen-Risotto




Risotto geht immer und dieser Risotto mit Tomaten geht auch im Herbst, denn der Geschmack kommt ganz wesentlich von den getrockneten Tomaten die darin verarbeitet werden.

Tomatenrisotto ist beliebt, die google  Suche ergibt fast 2700 Treffer alleine in den Blogs.

Natürlich gibt es bei Robert ein Rezept,da klingt das viel schöner:  Risotto al doppio pomodoro

Aber auch der Zeitblog hat eines, sogar mit Garnelen und ich selbst habe auch schon einen Tomatenrisotto eingestellt, ganz am Anfang meiner Bloggerzeit.
Mit Garnelen sollte mein Risotto auch sein, so hat es sich Frau K gewünscht. Also gab es einen Risotto mit getrockneten und frischen Tomaten, einem Sud aus Gemüsefond und Garnelen und  natürlich gebratene Garnelen dazu.


Zutaten für 2

12 rohe Garnelen
1 Knoblauchzehe
600 ml Gemüsefond

60 g Arborio -Reis
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
60 g getrocknete Tomaten
1 rote Chilischote
1 El Tomatenmark
50 ml Weißwein
3 kleine Tomaten
1/2 Bund Petersilie

Olivenöl
Butter
Pfeffer und Salz, Chiliflocken


Zubereitung:

Die Garnelen schälen, entdarmen und kalt stellen.
Die Schalen in etwas Olivenöl mit einer Knoblauchzehe ( geschält und in Scheiben geschnitten ) anbraten, wenn sie rot werden mit dem Gemüsefond auffüllen und alles etwa 20 Minuten leise köcheln lassen, warm halten.


Für den Risotto die Schalotte, Knoblauchzehe und Chilischote putzen und sehr fein würfeln in einem Butter-Olivenöl-Gemisch andünsten. Die getrockneten Tomaten klein schneiden und bis auf einen kleinen Rest zufügen und mit dünsten. Das Tomatenmark zugeben und alles verrühren.
Jetzt den Reis in den topf schütten, gut verrühren und leise dünsten lassen, mit dem Wein ablöschen und leise köcheln lassen.
Nach und nach den Gemüse-Garnelen-Fond dazu schütten, natürlich ohne die Schalen und stetig umrühren, das ist wichtig, Robert hats erklärt warum:
Die Tomaten vierteln und entkernen, die Kerne mit dem Glibber habe ich in den Risotto getan, und fein würfeln.
Die Petersilie waschen , putzen und fein hacken.

Die letzet Knoblauchzehe in feine Scheiben schneiden und in etwas Olivenöl erwärmen, in dem Öl die Garnelen von jeder Seite  1 Minute garen und in der Pfanne nachziehen lassen, mit Salz und Chiliflocken würzen.

Wenn der Risotto gar ist noch einen guten Stich Butter, die Tomatenwürfel und die Petersilie unterheben, ganz kurz erwärmen und mit Salz abschmecken.

Den Risotto in tiefe Teller geben, darauf die Garnelen und die restlichen, rohen , fein geschnittenen getrockneten Tomaten.
So war das im Herbst ein Rezept das noch ein wenig den Sommer in Erinnerung bringt und gut tut.