Das erste Lokal mit "fremden" Essen war , wenn ich mich richtig erinnere, ein " Jugoslawe"
Wir sind mit der ganzen Familie gelaufen, zur Düsseldorfer Landstraße und da gab es ein jugoslawisches Restaurant, dort gab es Schaschlik und Djuvec - Reis. Ich kann mich daran erinnern daß, das aufregend war und spannend.
Das ist jetzt sicherlich schon 45 Jahre her. Mein Vater hat dann später selbst Sonntags Schaschlik gemacht, mit Paprikagemüse und Curry -Reis. Wie der Curry - Reis zum Schaschlik kam, kann ich nicht mehr sagen.
Ich weiß das bei uns Kindern, wir waren 3, der Djuvek - Reis nicht so wirklich beliebt war, vielleicht habe wir zu viel gequängelt. Jedenfalls hatte ich das Schaschlik aus den Augen verloren, jetzt kam es bei fb in einer Gruppe zur Sprache und ich habe es ausprobiert.
Für den Djuvec - Reis wollte ich mich schlau machen, es sollte ja authentisch werden. Ich weiss das der serbische Ehemann einer Mitarbeiterin aus unserem Büro auch kocht und selber Wurst macht.
Da habe ich mal vorsichtig angefragt und er hat mir drei Rezepte dafür aus einem alten serbischen Kochbuch übersetzt und aufgeschrieben.

Ich habe heute zum Schaschlik eine deutlich reduzierte Form gemacht, die vielleicht besser Gemüsereis genannt wird, ob sie noch was serbisches hat kann ich ja nicht beurteilen.
Ich habe ein Zwiebel klein geschnitten, ebenso frischen, jungen Knoblauch und in Olivenöl angedünstet, dann Reis dazu gegeben mit Tomatenpüree, gewürfelten Tomaten, klein geschnittenem Staudensellerie und Paprika. Dazu noch mildes Ajvar und wenig Wasser. Das lasse ich etwa 20 - 25 Minuten ganz leise köcheln. Aus Rind, Lamm und Schweinefleisch habe ich mit roten Zwiebeln, Paprika und geräuchertem Speck 3 Schaschlikspieße gebastelt.

Von dem Staudensellerie habe ich einige Blättchen gewaschen und klein gehackt. Die Idee habe ich aus dem serbischen Kochbuch übernommen. Die sind dann sowohl über das Schaschlik, als auch über den Reis gekommen.