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Freitag, 11. November 2011

fastfood 1, Burger handgemacht

Donnerstag, den 10.11.2011, 20.30 Uhr
Warum mache ich das, warum? Ich kann kaum backen, nur ganz rudimentär und einen Burger habe ich noch nie gemacht.


Komme spät aus dem Büro, koche und setzte dann noch einen Hefeteig an für Buns!
Buns, was ist das, das sind die Brötchen für den Burger. Das Wort habe ich noch nie gehört, bis Melanie es beschrieb und ich wieder was lernen konnte.


Frau Kampi hat die nicht gemacht, sie nimmt Brot, doch selbst der Chef hat welche gebacken und zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
Heike machte Winter - Burger und  frage ich mich was ich machen soll.


Ninive von e&t hat mir eine Iddee gegeben für einen Onion Jam - Bacon - Burger.


Nunja der Teig für die Buns ist angesetzt und der verlangt nach kräftigen Aromen:


Buns Zutaten:



  • 250 g Mehl 550
  • 50 g Roggen - Vollkorn - Mehl
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 1 Tl Zucker
  • 1 Tl Salz
  • 2 El Rapsöl
  • Wasser
  • Schwarzkümmel



Zubereitung.
Das Mehl habe ich mit einander gründlich vermischt, die Hefe in etwa 50 ml kaltem Wasser zerbröselt, einen Tl Zucker dazu getan und verrührt. Dann habe ich eine Kuhle in das Mehl gemacht und die Hefelösung hinein gegossen, alles mit einem feuchten Tuch bedeckt und etwa 30 Minuten ziehen lassen.
Dann habe ich das Rapsöl, Salz und noch etwa 50 ml Wasser zugegeben und alles gründlich so lange mit dem Mixer geknetet bis sich eine Teigkugel ergab. 
Falls nötig noch etwas Wasser zufügen. Dann habe ich den Teig mit den Händen durchgewalkt, eine Kugel geformt und in eine Schüssel gegeben, mit einem Tuch abgedeckt und in den kühlen Keller gestellt.


Ich hoffe ich denke Morgen in der Früh daran den nochmal durchzukneten bevor ich ins Büro fahre.






Freitag, den 11.11.2011, 6.45 Uhr


Was ist das für ein schönes Datum? Selbst in Blogs werden heute Büttenreden gehalten.


Da es ja um das Kochevent Burger Battle geht und der Burger - Profi Uwe von http://www.highfoodality.com/ die Aufgabe gestellt hat bin ich natürlich früh aufgestanden und habe den Buns - Teig noch einmal durchgeknetet und hoffe der hält sich im kühlen Keller bis zum Nachmittag. Dann gehts weiter.



Gegen 10.00 Uhr gehts auf den Markt, rote Zwiebeln kaufen, Salat, auf jeden Fall Chili und schwarzen Rettich! Meerrettich  habe ich frischen im Kühlschrank, der Burger soll ja Schärfe haben.
Ahornsirup muss ich auch noch beschaffen.


Freitag, den 11.11.2011, 20.50 Uhr.
Ich habe es geschafft und bin von drei Burgern ziemlich satt.
Da ich kein konkretes Rezept hatte, habe ich das alles nach gut dünken gemacht.


Den Teig für die Buns habe ich eine Stunde in der Küche erwärmen lassen, dann habe ich daraus 5 Teigfladen geformt, die auf ein Backblech gelegt und etwa 45 Minuten noch mal im warmen gehen lassen. Dann mit Eiweiß bestrichen und als Toping mit Schwarzkümmel bestreut.


Die Buns habe ich im Backofen bei 190°C etwa 20 Minuten gebacken und dann auskühlen lassen.


In der Zwischenzeit habe ich 8 Scheiben dünn geschnittenen Speck in der Pfanne knusprig angebraten.


Drei rote Zwiebeln habe ich in dünne Scheiben geschnitten, in einer Kasserolle etwas Butter, 2 El Ahornsirup (Grad A) und 1 El Tomatenmark angedünstet, dann die Zwiebeln zugefügt, 2 El Rotweinessig und etwa 50 ml Rotwein, alles schön vorsichtig eingekocht, nochmal Rotwein dazu und wieder eingekocht, zum Ende nur auf ganz kleiner Stufe. 
Die Zwiebelmarmelade, oder auch Onion Jam dann mit Salz abschmecken.


Aus 500g Rinderhack, einem Eigelb, einer ganz klein geschnittener roten Zwiebel, einer klein geschnittene Chilischote, sowie groben Dijon - Senf, Worcester - Sauce, Paprikapulver und Salz habe ich einen Teig für die Pattys gemacht und daraus dann die flachen Fleischklopse geformt.


Die habe ich dann von jeder Seite 3 - 4 Minuten in dem Fett der Speckscheiben angebraten. 


EWine Mayonnaise habe ich gerührt aus einem Eigelb, reinem Sonnenblumenöl, Dijonsenf, Pfeffer und Salz. Dazu etwa 1 Tl frisch geriebenen Meerrettich.
So nun habe ich die Buns halbiert und jede Hälfte gut mit der Meerrettichmayonaise bestrichen. Dann kamen auf die untere  Hälfte je zwei Scheiben Speck, dann ein Patty und obendrauf ein guter El Onion Jam. Den Deckel drauf und der Onion Jam - Bacon - Burger ist fertig.
Nur "fast" ging das nicht, das braucht seine Zeit.


Rettich habe ich auch gekauft, doch der Rettich - Burger war nicht gut, also lasse ich den weg.



Kommentare:

  1. Wolfgang, da hast du dir ja was Schönes einfallen lassen. Buns habe ich auch noch nie selbst gebacken. Die weichen Hamburger-Brötchen mochte ich nie leiden, ich habe immer normale Semmeln genommen. Aber selbstgebacken ist bestimmt besser.
    Und war es das wert, die Buns selbst zu backen?

    Liebe Grüße von Barbara :-)

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  2. Ja Barafra, das war es wert , wirklich, die waren nicht weich und hatten einen eigenen Geschmack. Ich würde sie nur beim nächsten mal länger gehen lassen am Schluss , bevor sie in den Ofen kommen.
    Liebe Grüße Wolfgang

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  3. Die Buns sehen köstlich aus! Und die Zutaten für den Burger hören sich sehr spannend an!

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