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Sonntag, 16. Oktober 2011

zwiespältig, geschmorte Ochsenbrust mit Jägersauce

Letztes Wochenende habe ich eine dunkle Rindfleischsuppe gemacht. Meine Frau hat das Fleisch probiert und fand es lecker im Geschmack, also was liegt näher als es noch einmal zu machen, zumal Rinderbraten hier eher selten ist.
Also dachte ich mir einen Rinderbraten von der Ochsenbrust zu machen und habe mich auf Rezeptsuche begeben. So einfach ist das aber nicht, es gibt bei e&t ein Rezept, da wird die Brust bei 180°C 4 Stunden gegart.


Astrid hat ein wunderbares Rezept eingestellt, das gefällt mir sehr, doch sie schmort auch in der Flüssigkeit.Sie ist immer vergnüglich zu lesen, jedoch sind mir 24 Stunden zu lange und ich wollte es ja eben nicht in der Flüssigkeit garen, sondern im Ofen langsam schmoren.


Sonst habe ich in Blogs kein Rezept gefunden, wenn jemand doch eins gelesen hat würde ich mich über einen Link freuen.




Beim Chefkoch hat ein User ein Rezept eingestellt ins Forum, der macht die Ochsenbrust bei 80°C in wenigsten 12 Stunden.
Wir essen um 19 Uhr und waren Samstag tanzen bis fast 23 Uhr, da mag ich nicht um 6 Uhr aufstehen um eine Ochsenbrust anzubraten und in den Backofen zu stellen und Frau k mag keine Kochaktivitäten vor dem Frühstück. 
Also habe ich eine Alternative gesucht und ausprobiert und bei Facebook, im Käptn's Dinner Hilfe gefunden. Dazu gab es Thüringer Kartoffelklöße und in die Sauce kommen kleine, frische Pfifferlinge.


Das Ergebnis war zwiespältig, die Sauce war super lecker, da war viel Geschmack dran. 
Doch das Fleisch hatte noch gut Biss und die Sehnen hatten sich nicht aufgelöst. Der Geschmack war gut und so frage ich mich ob es nicht noch einige Stunden im Ofen hätte garen sollen ums weicher zu machen. Andererseits ist es kein Filet, sondern einfaches Fleisch und da muss man eben auch mal kauen.


So sieht es jetzt, nach 7 Stunden im Backofen aus:








Zutaten für 6 :

  • 1500 g Ochsenbrust,
  • 1 Möhre,
  • etwas Sellerie,
  • 3 Schalotten,
  • 4 Knoblauchzehen,
  • 8 Wacholderbeeren,
  • 2 Lorbeerblätter,
  • 1 Zweig Rosmarin,
  • 10 Pfefferkörner,
  • 15 g getrocknete Steinpilze,
  • 400 ml Rinderfond,
  • 300 ml Rotwein,
  • 200 g Pfifferlinge,
  • Butter, Butterschmalz
  • Pfeffer und Salz
Zubereitung:
Den Backofen auf 90 °C vorheizen. Die Ochsenbrust in heißem Butterschmalz in einer großen Pfanne ringsrum schön braun anbraten. Etwas Butter in eine reine geben und im Backofen erwärmen, die Ochsenbrust in die reine legen.
Das Gemüse putzen, waschen und würfeln. Die Kräuter abwaschen und alles zum Fleisch geben. Rinderfond und Rotwein dazu gießen und alles in den Backofen stellen. Dank Manfreds Hinweis beim Käptn's Dinner habe ich daran gedacht den Braten etwa nach der Hälfte der Zeit zu wenden.

Nach 9 Stunden die Pfifferlinge putzen und in etwas Butter anbraten.

Nach 10 Stunden die Ochsenbrust aus dem Ofen nehmen und in Alufolie warm halten. Den Fond aus der Reine durch ein Sieb in eine Pfanne schütten und deutlich einkochen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. 
Wer mag dickt die Sauce noch an, entweder mit dem pürierten Gemüse, mit Speisestärke oder Butter.
Dann die Pfifferlinge in der Sauce erwärmen, Fleisch mit der Sauce servieren.


Dazu gab es einen Edeka - Wein

Chateau Camensac
2003
Haut - Medoc

Den gibt es hier bei Edeka zu kaufen und für den Preis finden wir den wirklich gut. Der konnte gut mit halten, mit der kräftigen Sauce.

1 Kommentar:

  1. Ich glaube mit diesem Stück Fleisch wirst Du bei Niedertemperaturgaren immer Probleme haben, unabhängig davon wie lange Du es im Ofen belässt. Ich verwende dieses Fleisch für Schmorbraten oder, wenn auch sehr selten, für Sauerbraten.

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