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Mittwoch, 17. August 2011

Tomaten - Tarte, Tarte à la tomate

Manchmal werde meine Vorschläge abgelehnt. Heute war es so, sie wollte keinen Fisch mit Fenchel essen, meine Frau.
So bin ich auf die Suche gegangen und habe das: Tomatenquiche  gefunden.

Blätterteig ist auch nicht wirlich gerne gesehen, doch mir ist ein Rezept eingefallen für einen Tomatentarte, mit Mürbeteig welches ich schon im letzten Sommer gemacht hatte.

Ein Rezept aus dem Kochbuch " Die Küche der Provence " von Gui Gedda und Marie - Pierre Moine.

Viel habe ich daraus noch nicht gekocht, doch diese Tart gefällt uns.

 Es ist eher wieder etwas deftiges, wer es weniger deftig mag lässt einfach den Speck weg, dann ist es auch vegetarisch, das Gericht.
Ich habe noch Lorbeerblatt und Rosmarin zugegeben, was im Rezept nicht steht und anstelle von Erdnussöl habe ich französisches Pistazien - Öl genommen, das einen schönen nussigen Geschmack hat.


Zutaten für 4:

125g Butter,
250g Mehl 405,
3 Eier,
1El Wasser,
Olivenöl,150g Speck (durchwachsen,geräuchert),
350g Gemüsezwiebel,
2 El Pistazien - ÖL400g stückige Tomaten a.d. Dose,
2El Tomatenmark dreifachkonzentriert,
1 Zweig Rosmarin,
1 Lorbeerblatt,1Tl Oregano,
1El Thymianblättchen,
30g Gruyère, gerieben,
Salz,
schwarzer Pfeffer aus der Mühle,
Trockenerbsen zum Blindbacken.






 Die Butter auf Raumtemperatur erwärmen. Mit dem Mehl, einem Eigelb, dem Wasser und einem Teelöffel Salz gut mit der Hand verkneten und zu einer Kugel formen. In Klarsichtfolie verschließen und 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
Wieder herausnehmen und etwas warm werden lassen.
Den Backofen auf 180° C vorheizen. Eine Tarte-Form mit Olivenöl gründlich einfetten.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen, bis er die geeignete Größe hat. Auch auf der Oberseite etwas mit Mehl bestäuben und auf die Rolle wickeln. Dann in die Form geben und andrücken. Mehrfach mit einer Gabel den Boden einstechen, Backpapier zurecht schneiden und auf den Teig legen, die Erbsen darüber geben und alles 15 Minuten backen; abkühlen lassen.
Die Tomaten schälen ( was ich mir heute gespart habe) und in dünne Scheiben schneiden. Gut salzen und in einem Durchschlag oder grossen Sieb abtropfen lassen.
Den Speck in kleinere Würfel schneiden und in einer großen Pfanne andünsten. Die Zwiebeln ebenfalls klein schneiden und mit andünsten, bis sie glasig werden. 
Dann das Tomatenmark zugeben und anrösten lassen, die Dosentomaten zufügen und alles gut vermengen und vorsichtig einkochen lassen. Die Flüssigkeit sollte zum Schluss völlig verdampft sein. Vorsicht, denn ohne Flüssigkeit brennt es leicht an. Das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Tarte, fast senkrecht von oben, mit Stativ fotografiert
Den Backofen auf 200° C vorheizen. Die beiden Eier miteinander verrühren und salzen, dann unter die Tomatenmasse rühren. Mit dem Oregano würzen. 
Die trockenen Erbsen aus der Form schütten und das Backpapier entfernen. Dann die Tomaten- Eiermasse gleichmäßig einfüllen und glatt streichen. 
Die Tomatenscheiben obenauf legen und mit den Thymianblättchen bestreuen.
Dann den frisch geriebenen Gruyère gleichmäßig über die Tomaten verteilen. 

Alles in das untere Drittel des Backofens schieben und 30 Minuten backen lassen, herausnehmen und einige Minuten abkühlen lassen. Noch warm servieren. Für uns ist das mit etwas Salat eine vollwertige Mahlzeit, könnte ich mir jedoch auch als Vorspeise vorstellen.
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Dazu gab es einen Riesling, weil sich ein südfranzösischer Weisswein im Keller nicht  nicht finden lies, ein Win Win von Winning, der sicherlich nicht optimal war.





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